Bronze Groß Follis Kaiser Maximianus (286-305 n. Chr. | Zeitalter der Tetrarchie)

Echtes antikes Original aus dem Römischen Reich – vor rund 1.700 Jahren geprägt
Großes Modul von ca. 27 mm mit Kaiserporträt und gewachsener Patina
Einzigartiges Sammlerstück im Etui – versichert und anonym geliefert
Echtes Original aus dem Römischen Reich: Vor rund 1.700 Jahren geprägt, gelaufenes Zahlungsmittel der Tetrarchie – kein Nachguss, sondern ein authentischer Zeitzeuge zum Anfassen
Beeindruckendes Großmodul: Ca. 27 mm Durchmesser und rund 9 g Bronze mit gewachsener Patina, Kaiserporträt und Genius-Rückseite in kraftvollem Hochrelief
Einzigartiges Sammlerstück im Etui: Jedes Exemplar unterscheidet sich in Patina, Münzstätte und Prägebild – ideal als Sammlungsstart oder Geschenk, versichert und anonym geliefert
Groß Follis des Kaisers Maximianus – Bronze aus dem Zeitalter der Tetrarchie
Ein Stück Weltgeschichte, das in die Handfläche passt: Dieser Groß Follis wurde vor rund 1.700 Jahren im Römischen Reich geprägt und trägt den Namen eines Mannes, der aus einfachen Verhältnissen zum Mitkaiser aufstieg – Maximianus, mit vollem Namen Marcus Aurelius Valerius Maximianus, genannt Herculius. Rund 27 mm Durchmesser, etwa 9 g Rohgewicht, dunkle Bronze mit gewachsener Patina. Wer diese Münze in die Hand nimmt, hält echtes antikes Zahlungsmittel. Kein modernes Erinnerungsstück, kein Nachguss.
Maximianus Herculius: Soldat, Augustus, Herkules-Kaiser
Um 240 n. Chr. in Pannonien geboren, diente sich Maximianus in der Armee vom einfachen Soldaten nach oben und freundete sich dort mit seinem älteren Landsmann Diokletian an. Als dieser erkannte, dass ein einziger Herrscher das Imperium Romanum nicht mehr regieren konnte, erhob er Maximianus 285 zum Caesar und 286 zum Augustus. Der Westen des Reiches wurde seine Aufgabe: Rheingrenze, Gallien, Nordafrika. Diokletian nahm den Beinamen Iovius nach Jupiter an, Maximianus den Beinamen Herculius nach Hercules – Herrschaft wurde göttlich beglaubigt.
293 systematisierte Diokletian das Mehrkaisertum zur Tetrarchie, dem Vier-Kaiser-System aus zwei Augusti und zwei Caesares. Am 1. Mai 305 traten beide Augusti freiwillig zurück – ein in der römischen Kaiserzeit einzigartiger Vorgang. Die Jahre danach gehörten Maxentius, Galerius und schließlich Konstantin dem Großen. Diese Münze stammt also aus dem exakten Scharnierpunkt zwischen Prinzipat und Spätantike.
Der Follis – Leitnominal der diokletianischen Münzreform
Die Reichskrise des 3. Jahrhunderts hatte die römische Währung ruiniert. Diokletian beendete die Münzverschlechterung seiner Vorgänger, erließ ein Höchstpreisedikt gegen die Inflation und schuf ab 294 ein neu geordnetes Münzsystem: den goldenen Aureus, den Silber-Argenteus und als schwere Großmünze aus Kupferbronze den Follis, auch Nummus genannt. Frisch aus der Münzstätte trug der Follis einen dünnen Silbersud, der ihm ein helles, silbriges Aussehen verlieh. Im Umlauf rieb sich dieser Überzug ab – an antiken Stücken sind heute meist nur noch Reste erkennbar oder er ist vollständig verschwunden.
Geprägt wurde reichsweit und streng vereinheitlicht, unter anderem in Trier, Ticinum, Aquileia, Rom, Siscia, Heraclea, Nikomedia, Kyzikos und Antiochia. Münzstättenzeichen im Abschnitt und Beizeichen im Feld verraten dem Kenner, wo und in welcher Offizin sein Exemplar entstand – katalogisiert sind diese Typen im Standardwerk RIC VI zur Reform Diokletians. Für Sammler ist gerade das reizvoll: Jedes Stück lässt sich zuordnen und erzählt seine eigene Herkunftsgeschichte.
Das Motiv: Kaiserporträt und der Genius des römischen Volkes
Die Vorderseite zeigt den belorbeerten Kopf des Kaisers nach rechts, umlaufend die Legende in lateinischer Kapitalis, typischerweise IMP C MAXIMIANVS P F AVG. Kein idealisiertes Jünglingsbild, sondern das harte, kurzbärtige Soldatengesicht der Tetrarchenzeit – Machtdarstellung ohne Schmeichelei.
Die Rückseite trägt den klassischen Reverstyp dieser Epoche: GENIO POPVLI ROMANI, „dem Genius des römischen Volkes“. Dargestellt ist der Genius stehend nach links, nackt bis auf die Chlamys über der Schulter, in der Rechten die Opferschale (Patera), im linken Arm das Füllhorn (Cornucopiae). Die Botschaft an Millionen Reichsbewohner war eindeutig: Wohlstand, Fülle und göttlicher Schutz für Rom. Je nach Münzstätte kommen auch andere Rückseiten der Zeit vor, etwa Moneta mit Waage und Füllhorn.
Technische Daten auf einen Blick
- Nennwert: Follis (Groß Follis)
- Material: Bronze, Feinheit divers
- Rohgewicht: ca. 9 g
- Durchmesser: ca. 27 mm
- Herrscher: Maximianus, 286–305 n. Chr.
- Herkunftsland: Römisches Reich
- Prägejahr, Münzstätte und Hersteller: divers
- Zustand: Umlaufware (gebraucht), Erhaltungsgrad divers
- Verpackung: Etui
- Serie: Geschichte · Anlagezweck: Sammlerprodukt
Erhaltung: gelaufenes Geld mit echter Biografie
Die Stücke sind gelaufenes Zahlungsmittel und tragen entsprechende Spuren: dunklere Patina, individuelle Zentrierung, Kerben, Abnutzungen und teils schwächere Legendenpartien. Genau das macht den Reiz aus. Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers sein können, unterscheidet sich das gelieferte Exemplar von der Abbildung – Sie erhalten ein Original, kein Serienprodukt. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Abbildung im Shop ein Beispiel darstellt und von dem gelieferten Artikel aufgrund historischer Umstände hinsichtlich Optik und Erhaltung individuell abweichen kann.
Ein Tipp aus der Praxis: Die gewachsene Patina ist Teil des Wertes und der Authentizität. Sammler entfernen sie nicht, sondern schützen sie – am besten trocken lagern und die Münze nur an den Rändern anfassen.
Für Sammler – und für alle, die Sachwerten vertrauen
Antike Bronzemünzen sind der klassische Einstieg in die römische Numismatik: greifbar, motivstark, historisch exakt einzuordnen. Im Vergleich zum kleineren Antoninian oder Radiatus derselben Jahre – meist nur um 20 bis 22 mm – wirkt der Follis mit rund 27 mm deutlich monumentaler, das Porträt ist größer und plastischer. Der Argenteus war das edlere, aber weit seltenere Nominal. Der Follis dagegen war das Geld der Straße, der Soldatenlöhne und der Märkte. Sein Nachteil gegenüber Edelmetallmünzen: Er lebt vom historischen und numismatischen Reiz, nicht vom Materialwert. Sein Vorteil: Diese Geschichte kann ihm niemand nehmen.
Diokletian bekämpfte die Geldentwertung mit Edikten. Geblieben ist nicht das Edikt – geblieben ist die Münze.
Genau darin liegt die Lehre, die diese Bronze bis heute weitergibt: Verordnungen kommen und gehen, Sachwerte bleiben. Gold ist die älteste Währung der Menschheit und hat jede andere überlebt; physische Edelmetalle gelten Anlegern seit Generationen als Inflationsschutz und als solider Krisenschutz. Dieser Follis ist dabei in erster Linie ein Sammlerprodukt mit historischem Gewicht – ein Zeitzeuge, der Werterhalt und Geschichte in einem Etui vereint.
- Echtes antikes Original aus dem Römischen Reich
- Ikonischer Tetrarchie-Typ mit Kaiserporträt und Genius-Rückseite
- Großes Modul von ca. 27 mm – eindrucksvoll in der Hand
- Jedes Exemplar einzigartig in Patina, Zentrierung und Prägebild
- Im Etui geliefert – ideal als Geschenk oder als Beginn einer Sammlung
Ob als erste antike Münze, als Ergänzung einer bestehenden Tetrarchie-Sammlung oder als Präsent für Geschichtsinteressierte: Dieser Groß Follis des Kaisers Maximianus verbindet Spätantike, Numismatik und die stille Autorität echter Sachwerte in einem einzigen, handfesten Stück Bronze.
Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.







