Silber Tafelbarren
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50 x 1g Silber Heimerle und Meule UnityBox
50 x 1g Silber Heimerle und Meule Malta Münzbarren UnityBox
Kettner Silber Krisenschutzkarte
100 x 1g Silber Heimerle und Meule Malta Münzbarren UnityBox
100 x 1g Silber Tafelbarren Combibarren
10 x 10g Silber Tafelbarren Combibarren
10 x 10g Silber CombiCoin Münztafel
100 x 1g Silber CombiCoin Münztafel
Kettner Silber Krisenschutzkarte (mit RFID Blocker)
10 x 1g Silberbarren Tafelbarren
Kettner Silber Krisenschutzkarte (mit RFID Blocker inkl. Etui)
Fünf Bauweisen für viele kleine Barren.
Viele kleine Barren zusammen, und jeder lässt sich einzeln lösen: Das gibt es auf fünf Arten. Nur bei einer davon, der Tafel, hängen die Stücke fest zusammen.
„20, 50 oder 100 geprägte 1 g Goldbarren werden zu einem großen Barren zusammengefügt. Die einzelnen 1 g Barren können leicht voneinander getrennt werden.“
Heraeus über seine Tafeln, Datenblatt

Beim Smart Pack von C. Hafner steckt jeder Barren in einem eigenen Kärtchen. „Jeder Barren kann einzeln durch eine Perforierung abgetrennt werden“, schreibt der Hersteller.
Heimerle + Meule legt seine UnityBars einzeln nebeneinander in eine Kapsel oder Box. Gebrochen wird da nichts, der Hersteller überschreibt die Seite mit „Knicken war gestern“.
Dazu kommen Karten, in denen einzelne Barren mit Abstand eingesiegelt sind, und die MultiDisc von Heraeus: zehn quadratische Barren zu 1 Gramm in einer runden Verpackung.
Brechen muss man nur die Tafel.
Schemazeichnungen nach den Produktfotos, nicht im Maßstab.
Aus einem Bogen werden zwei.
Die Tafel aus 100 Gramm misst bei Heraeus 74 mal 105 Millimeter, die aus 50 Gramm 74 mal 52,5. Das sind, auf einen halben Millimeter genau, die Papierformate DIN A7 und A8.
„Die ESG‑Tafelbarren haben DIN A7 bzw. A8 Format und lassen sich optimal in Tresoren und Schließfächern stapeln.“
ESG Edelmetall‑Service in der Fachzeitschrift zt, Nr. 6, Juni 2011
Die Norm DIN 476 erschien am 18. August 1922. Ihr größter Bogen, A0, hat einen Quadratmeter. Halbiert man ihn an der langen Seite, entsteht A1, und das Seitenverhältnis bleibt dasselbe, schreibt das Deutsche Institut für Normung.
Teilt man die Tafel aus zehn mal zehn Stücken in der Mitte, liegen zwei Hälften zu je 50 Stücken da, jede so groß wie die Tafel aus 50 Gramm: zweimal A8.
Rechnerisch kommt so auf jedes der hundert Stücke ein Feld von 7,4 mal 10,5 Millimetern, die Rillen eingerechnet. Auch dieses Feld hat die Form der ganzen Tafel.
Dieselbe Fläche, eine andere Dicke: Die Goldtafel aus 100 Gramm ist bei Heraeus 0,85 Millimeter dick, die Silbertafel aus 100 Gramm bei Valcambi 1,5 Millimeter. Tafeln gibt es auch aus Platin.
Halbiert man die Tafel, bleibt ihre Form, wie beim Papier.
Maße: Heraeus für Gold, combibar.com für Silber, die Scheckkarte nach ISO/IEC 7810, Format ID‑1. Das Feld ist aus den Maßen gerechnet. Im selben Maßstab, nicht in Originalgröße.

Ein Steg, schmaler als ein halber Millimeter.
Die Rillen zwischen den Stücken gehen nicht durch die Tafel. Ein Steg aus Metall bleibt stehen und hält die Stücke zusammen. So beschreibt es die Patentschrift der Tafel.
„… vorzugsweise so groß, dass ein Verbiegen unter Einwirkung der Schwerkraft vermieden wird und höchstens so groß, dass ein Zerstören der stofflichen Verbindung von Hand durch Biegen oder Brechen möglich ist.“
Patentschrift über die Biegefestigkeit des Stegs
Laut Patentschrift kann der Steg 0,05 bis 0,4 Millimeter dick sein, und die Rille kann sich in einem Winkel von etwa 10 bis 60 Grad öffnen. Dünn nennt die Schrift eine Rille, die schmaler ist, als sie tief ist. Das sind Bereiche aus der Schrift, keine Messwerte einer bestimmten Tafel.
Die Rille schneidet nichts heraus. Sie drückt das Metall nur zur Seite, und der kleine Wulst, der dabei entsteht, lässt sich beim Prägen gleich wieder flach drücken. So steht es in derselben Schrift.
Fest genug für die Schwerkraft, nachgiebig genug für die Hand.
Schema nach den Angaben der Patentschrift, stark vergrößert. Gezeichnet ist ein Beispiel innerhalb der genannten Bereiche, nicht im Maßstab.
Auf jedem Stück steht, was es ist.
Derselbe Schlag, der die Rillen prägt, prägt auf jedes Stück das Zeichen des Herstellers, das Gewicht und die Reinheit. So steht es in der Patentschrift. Auch ein einzelnes Stück zeigt so, was es ist.
Die Produktfotos zeigen, wie es jedes Haus macht. Heraeus prägt „Feingold 999,9“ und „1 g“, Heimerle + Meule sein Firmenzeichen mit 1845 und „1g 999,9 FINE GOLD“, Valcambi auf der Silbertafel „1 g SILVER 999“.
Die Feinheit ist also nicht überall gleich. Die Goldtafeln tragen 999,9/1.000, die Silbertafeln von Valcambi 999/1.000. Auf den Silberbarren von Heimerle + Meule steht 999,9.
Eine Nummer trägt keines der Stücke. Bei Heraeus trägt nur der große Barren eine Seriennummer, das Zertifikat liegt mit in der Kunststoffverpackung. Für die Tafel aus 50 Gramm von Valcambi nennt das Nachschlagewerk Gold Bars Worldwide 2011 eine gesicherte Hülle mit nummeriertem Zertifikat. Beim Smart Pack von C. Hafner gehört zu jedem Kärtchen ein eigenes Zertifikat.
Gewicht und Feinheit stehen auf jedem Stück, eine Nummer auf keinem.
Vergrößert, die drei Stücke im selben Maßstab, die Rückseite kleiner gezeigt. Ausschnitte aus Produktfotos des Shops.
Edelmetall nach Gewicht, in Stücken.
Edelmetall in Stücken nach Gewicht abzugeben, ist eine alte Idee. In England schnitt man bis ins 13. Jahrhundert silberne Pennys in Hälften und Viertel, wenn Wechselgeld gebraucht wurde.
„… so war ein Halfpenny buchstäblich ein halber Penny und ein Farthing ein Viertel, ein ‚fourthing‘.“
Royal Mint Museum, „Halfpenny and farthing“, übersetzt

An der Schlei bei Haithabu legten Archäologen einen Hortfund aus rund 200 Objekten frei, „überwiegend aus Silber: Hacksilber, Fragmente arabischer Münzen (Dirhams), Barrenteile und Schmuckstücke“, meldete das Landesamt Schleswig‑Holstein 2025. Bezahlen nach Gewicht, mit genormten Gewichtssätzen und genauen Waagen, kam am Ende des 9. und im 10. Jahrhundert auf, zugleich mit dem Aufschwung der Handelsplätze Birka und Haithabu, schreibt der Archäologe Heiko Steuer.
Im Japan der Edo‑Zeit wurde Silber nach Gewicht gehandelt, in der Einheit Monme zu 3,75 Gramm. Gold zählte man dagegen in Münzen, schreibt das Geldmuseum der Bank of Japan.
In China spielten Silberbarren bis 1933 eine wichtige Rolle im Handel innerhalb des Landes. Ihre Stempel nannten meist Dynastie, Provinz und das garantierte Gewicht, berichtet das MoneyMuseum in Zürich.
Den Penny musste man zerschneiden, die Tafel ist schon eingeteilt.

Ōban aus Gold und Mameita‑gin aus Silber, Farbholzschnitt von Watanabe Kazan, 1822. The Metropolitan Museum of Art, New York, gemeinfrei. 
Silberbarren aus China im Provinzmuseum Zhejiang, Hangzhou. Foto: Gary Lee Todd, CC0. 
Silberbarren der Ming‑Zeit, laut Museumsschild aus dem 31. Jahr der Ära Jiajing, gerechnet 1552. Shanghai Museum. Foto: Gary Lee Todd, CC0.
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Jetzt Angebot anfordernEin Silber Tafelbarren verbindet zwei Wünsche, die sonst schwer zusammenpassen: den Wert von echtem Feinsilber und die Flexibilität von Kleingeld. Was aussieht wie eine Tafel Schokolade, ist ein Verbund vieler einzelner 1-g-Silberbarren, die sich entlang feiner Sollbruchstellen verlustfrei abbrechen lassen. Dieser Ratgeber erklärt, wie Tafelbarren entstanden sind, welche Hersteller und Stückelungen es gibt, woran sich Echtheit erkennen lässt, wie die steuerliche Behandlung aussieht und für wen sich die handlichen Silbertafeln lohnen.
Was ist ein Silber Tafelbarren?
Ein Silber Tafelbarren – auch Silbertafel oder international CombiBar genannt – ist ein zusammenhängender Verbund aus vielen kleinen Feinsilberbarren. Jedes Täfelchen wiegt in der klassischen Variante exakt 1 Gramm, ist einzeln geprägt und über eine Knickkante mit den Nachbarbarren verbunden. Genau diese Optik gibt dem Produkt seinen Namen: Der komplette Barren erinnert an eine Tafel Schokolade, die man portionsweise abbrechen kann. Eingearbeitete Sollbruchstellen sorgen dafür, dass sich die Einzelbarren ohne Werkzeug und ohne Materialverlust voneinander trennen lassen.
Damit schließt die Silbertafel eine Lücke zwischen den günstigen großen Barren und den teureren Kleinststückelungen. Wer in das Thema neu einsteigt, findet im übergeordneten Sortiment der Silberbarren die ganze Bandbreite vom 1-Unzen-Stück bis zum Kilobarren – die Tafel ist die teilbare Antwort darauf.
Ein Tafelbarren ist gewissermaßen Silber in Scheibchen – ganz im Besitz, aber jederzeit portionierbar.
Geschichte und Hersteller der Silbertafeln
Die Idee der knickbaren Edelmetallbarren ist noch jung. 2011 brachten die Rheinstetter Scheideanstalt ESG Edelmetall-Service und die Schweizer Raffinerie Valcambi SA die ersten Tafelbarren gemeinsam auf den Markt. Produziert werden die patentierten CombiBar-Silbertafeln bis heute bei der LBMA-zertifizierten Prägestätte Valcambi im schweizerischen Balerna – eine Herkunft, die den weltweiten Handel erleichtert.
Am deutschen Markt teilen sich im Wesentlichen zwei Häuser das Geschehen. Valcambi vertreibt das patentierte CombiBar-Konzept für den deutschen, österreichischen und internationalen Markt, während die Pforzheimer Traditionsfirma Heimerle + Meule eigene Tafel- und Kombi-Lösungen anbietet. Beide gehören zu den etablierten Namen, die sich auch in der Münzbarren-Kategorie wiederfinden.
Tafelbarren, Kombi-Barren und UnityBars
Nicht jedes Produkt mit vielen 1-g-Stücken ist im klassischen Sinn ein Tafelbarren. Wichtig ist die Unterscheidung:
- Tafelbarren / CombiBar – die Einzelbarren sind im Verbund geprägt und werden bei Bedarf entlang der Sollbruchstelle abgeknickt.
- UnityBars (Heimerle + Meule) – einzelne, bereits getrennte 1-g-Barren, die in einer Box oder UnityBox liegen. Kein Abbrechen nötig.
- MultiCard / Multicard (Geiger) – quadratische 1-g-Barren mit Seriennummer und UV-Sicherheitsmerkmal, ebenfalls bereits separiert.
Für die Aufbewahrung dieser kleinen Einzelstücke eignen sich passende Münzkapseln oder Münztaschen aus dem Zubehörsortiment.
Stückelungen und Formate
Silbertafeln werden in mehreren Einheiten angeboten, sodass sich der Einsatz an das eigene Budget anpassen lässt. Solange die Barren im Verbund bleiben, spricht man von einem Combibarren. Üblich sind diese Varianten:
- 10 x 1 g – der kompakte Einstieg, ideal zum Kennenlernen.
- 20 x 1 g und 50 x 1 g – die beliebten Mittelformate.
- 100 x 1 g – die volle Tafel im DIN-A7-Format (105 x 74 mm), insgesamt 100 g Feinsilber.
- 10 x 10 g – gröbere Teilung in zehn 10-g-Stücken, bei gleichem Gesamtgewicht.
Wer lieber gleich auf eine geschlossene Einheit setzt, findet bei den 100 g Silberbarren oder dem 50 g Silberbarren die günstigere, nicht teilbare Alternative. Die volle Tafel mit 100 x 1 g misst im DIN-A7-Format 74 x 105 mm; die 50-g-Tafel kommt auf rund 52 x 74 mm. Die komplette Silbertafel wird in der Regel eingeschweißt oder gekapselt ausgeliefert – die Verpackung sollte erst geöffnet werden, wenn tatsächlich einzelne Barren entnommen werden.
Münztafeln – die CombiCoin-Variante
Eine Sonderform sind die Münztafeln, bekannt als CombiCoin. Seit 2012 kombinieren sie das Prinzip der Tafel mit dem einer Münze: Die einzelnen Täfelchen tragen einen Nennwert und gelten als offizielles Zahlungsmittel des Ausgabelandes. Besonders verbreitet sind die Cook-Islands-Münztafeln, deren Motivseite den Maori-Meeresgott Tangaroa zeigt, während die Wertseite das traditionelle Münzmotiv trägt.
Erhältlich sind die Cook-Islands-Tafeln in 100 x 1 g oder 10 x 10 g. Anders als beim klassischen Münzbarren bleibt jeder Einzelbarren über eine Motiv- und eine Wertseite verfügbar – ein reizvoller Zwitter aus Anlage- und Sammlerstück. Wer den Sammelgedanken weiterverfolgen möchte, wird im Sortiment der Silbermünzen fündig.
Feingehalt, Prägung und Echtheitsmerkmale
Silbertafeln bestehen aus Feinsilber mit einem Feingehalt von mindestens 999/1000; viele Ausgaben erreichen sogar 999,9 und liegen damit über der LBMA-Spezifikation für Silberbarren. Jeder einzelne 1-g-Barren ist vollständig geprägt und trägt die klassischen Merkmale, an denen sich seine Echtheit ablesen lässt.
- Gewicht des Einzelbarrens (z. B. 1 g)
- Edelmetallart und Feingehalt (999 bzw. 999,9)
- Herstellerlogo auf der Rückseite
- bei Valcambi das Prüfzeichen CHI ESSAYEUR FONDEUR (Prüfer-Schmelzer)
Das Design der Tafelbarren ist bewusst schlicht gehalten: Vorderseite mit den Prägemerkmalen, Rückseite mit dem Logo der Prägestätte. Geiger-Produkte setzen zusätzlich auf eine prüfbare Seriennummer und eine UV-Beschichtung. Eine sorgfältige Auswahl etablierter Hersteller ist der einfachste Schutz vor minderwertiger Ware – bei Kettner Edelmetalle durchläuft jede Lieferung eine ISO-konforme Echtheitsprüfung, bevor sie das Logistikzentrum verlässt.
Steuer, Aufgeld und Lagerung
Bei Silber gilt grundsätzlich der reguläre Umsatzsteuersatz von 19 % – anders als bei Anlagegold, das umsatzsteuerbefreit ist. Klassische Tafelbarren werden mit diesen 19 % gehandelt. Eine Besonderheit sind die Münztafeln: Sie zählen zu den Silbermünzen und werden häufig differenzbesteuert angeboten, wobei die Steuer nur auf die Händlermarge anfällt. Den ursprünglichen Vorteil eines ermäßigten Steuersatzes gibt es allerdings nicht mehr, seit der reduzierte Satz für Silbermünzen 2014 abgeschafft wurde.
Hinweis zum Aufgeld
Die feine Teilbarkeit hat ihren Preis: Pro Gramm sind Tafelbarren teurer als ein geschlossener 100-g- oder Kilobarren, weil die aufwendige Prägung vieler Einzelstücke ins Aufgeld einfließt. Wer große Silbermengen anlegen möchte, fährt mit großen Barren günstiger – die Tafel spielt ihre Stärke beim flexiblen Teilen aus, nicht beim Preis je Gramm.
Bei der Aufbewahrung punkten die flachen Tafeln durch ihr platzsparendes DIN-A7-Format: Sie passen problemlos in einen Tresor oder ein Bankschließfach und verursachen geringe Lagerkosten. Für größere Bestände lohnt der Blick auf den 1 kg Silberbarren als kostengünstige Ergänzung, während die Tafel die handliche Reserve bleibt.
Vor- und Nachteile von Silbertafelbarren
Tafelbarren sind kein Ersatz für große Barren, sondern eine sinnvolle Ergänzung im Silberportfolio. Ihre Stärken liegen klar in der Flexibilität:
- Flexible Investition in Edelmetall, auch mit begrenztem Kapital.
- Verlustfreies Abtrennen einzelner 1-g-Barren zum aktuellen Silberkurs.
- Leichte Aufteilung etwa im Erbfall – ohne dass ein großer Barren verkauft werden muss.
- In Krisenzeiten als kleinteiliges Tausch- oder Zahlungsmittel einsetzbar.
- Platzsparende Lagerung im Tresor oder Schließfach bei geringen Kosten.
Als Nachteil bleibt der bereits erwähnte Preisaufschlag pro Gramm. Ein vollständiger Combibarren bringt beim Wiederverkauf zudem meist mehr ein als die Summe einzeln abverkaufter Täfelchen. Wer ausschließlich auf den günstigsten Materialpreis schaut, greift eher zu großen Stücken; wer Wert auf Teilbarkeit legt, ist mit der Tafel richtig beraten.
Für wen eignen sich Tafelbarren?
Silbertafeln richten sich an alle, die ihr Edelmetallportfolio flexibel und Schritt für Schritt aufbauen möchten. Sie eignen sich für Einsteiger mit kleinem Budget ebenso wie für vorausschauende Anleger, die für den Ernstfall kleine, sofort handelbare Einheiten bereithalten wollen. Wer regelmäßig kleinere Beträge anlegt, kombiniert die Tafel gut mit Angeboten aus dem Sparplan-Sortiment. Und wer den Krisenschutzgedanken in den Vordergrund stellt, findet in den Krisenschutzpaketen thematisch passende Zusammenstellungen.
Häufig gestellte Fragen zu Silber Tafelbarren
Was sind Silber Tafelbarren? +
Ein Tafelbarren besteht aus vielen einzelnen 1-g-Feinsilberbarren, die im Verbund – etwa als 50 oder 100 Stück – geprägt sind. Über eingearbeitete Sollbruchstellen lassen sich die kleinen Barren verlustfrei heraustrennen und einzeln verkaufen.
Worin unterscheidet sich ein Tafelbarren von einem Kombi-Barren? +
Beim Tafelbarren (CombiBar) sind die Einzelbarren im Verbund geprägt und werden bei Bedarf abgeknickt. Bei Kombi-Barren wie der UnityBar von Heimerle + Meule oder der Multicard von Geiger liegen die Barren bereits getrennt in einer Box oder Karte vor.
Welchen Feingehalt haben Silbertafeln? +
Tafelbarren bestehen aus Feinsilber mit mindestens 999/1000. Viele Ausgaben erreichen sogar 999,9 und liegen damit über der LBMA-Mindestanforderung für Silberbarren.
Sind Tafelbarren teurer als normale Silberbarren? +
Ja. Wegen der aufwendigen Prägung vieler Einzelbarren ist das Aufgeld pro Gramm höher als bei einem geschlossenen 100-g- oder Kilobarren. Dieser Aufpreis ist der Preis für die flexible Teilbarkeit.
Wie werden Münztafeln steuerlich behandelt? +
Münztafeln zählen zu den Silbermünzen und werden häufig differenzbesteuert angeboten. Klassische Tafelbarren werden dagegen mit dem regulären Satz von 19 % gehandelt. Den früher ermäßigten Steuersatz für Silbermünzen gibt es seit 2014 nicht mehr.
Warum überhaupt Tafelbarren kaufen? +
Tafelbarren verbinden den Substanzwert von Feinsilber mit maximaler Flexibilität. Sie lassen sich grammweise verkaufen, im Erbfall unkompliziert aufteilen und dienen in Krisenzeiten als kleinteilige Reserve – eine sinnvolle Ergänzung zu größeren Silberbarren.






















