The East India Company
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1 Unze Silber Eos und die Pferde 2023 (Auflage: 10.000)
1 Unze Silber Schneeleopard India Wildlife 2024 (Auflage: 7.500)
1 Unze Gold Nashorn India Wildlife 2022 (Auflage: 200 | im Etui)
5 Unze Silber Bartaffe India Wildlife 2023 (Auflage: 250)
1 Unze Gold Bartaffe India Wildlife 2023 (Auflage: 200 | im Etui)
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1 Unze Silber Modern Japanese Trade Dollar 2023 (Auflage: 5.000)
5 Unze Silber Hera und die Pfaue 2022 (Auflage: 1.000)
1 Unze Silber Hera und die Pfaue 2022 (Auflage: 10.000)
1 Unze Silber St. Helena - Napoleonischer Engel 2021
5 Unze Silber Kobra India Wildlife 2022 (Auflage: 250)
1 Unze Gold Hera und die Pfaue 2022 (Auflage: 500)
5 Unze Silber Eos und die Pferde 2023 (Auflage: 1.000)
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Jetzt Angebot anfordernKaum ein Name der Wirtschaftsgeschichte verbindet Macht, Abenteuer und Edelmetall so eng wie The East India Company. Was 1600 als Handelsgesellschaft Londoner Kaufleute begann, wuchs zu einem staatsähnlichen Koloss heran, der über Jahrhunderte den Handel zwischen Europa und Asien beherrschte und sogar eine eigene Armee unterhielt. Heute lebt dieser Name in einer Reihe moderner Anlage- und Sammlermünzen weiter, die auf der abgelegenen Atlantikinsel St. Helena aufgelegt werden. Dieser Ratgeber beleuchtet die Geschichte der Gesellschaft, ihre historischen Prägungen, die heutigen Münzserien sowie Echtheit, Steuer und Aufbewahrung.
Die Geschichte der East India Company
Die East India Company, oft auch British East India Company oder deutsch Ostindien-Kompanie genannt, erhielt ihren ersten Freibrief am 31. Dezember 1600 durch eine königliche Charta von Königin Elisabeth I. Ihr Ziel war das Monopol auf den Handel mit dem indischen Subkontinent und Südostasien -- von Gewürzen und Tee über Textilien bis hin zu Edelmetallen. Niederlassungen entstanden in den Handelsstädten Bombay (heute Mumbai), Madras (heute Chennai) und Kalkutta (heute Kolkata).
Im Lauf der Zeit erlangte die Gesellschaft weit mehr als reine Handelsprivilegien. Sie verwaltete ganze Regionen, erhob Steuern und führte Kriege -- ein privates Unternehmen, das faktisch wie eine Staatsmacht auftrat. Auf dem Höhepunkt ihres Einflusses wurde die Company für einen erheblichen Teil des damaligen Welthandels verantwortlich gemacht. Eine vergleichbare Konzentration wirtschaftlicher und militärischer Macht in privater Hand hat die Geschichte selten gesehen.
Eine Aktiengesellschaft Londoner Kaufleute, die ein Weltreich verwaltete -- und zur Absicherung ihrer Geschäfte eine eigene Armee unterhielt.
Vom Handelshaus zum Britisch-Indien
Ab 1773 musste sich das Unternehmen einer parlamentarischen Kontrolle unterwerfen. Der Niedergang beschleunigte sich nach dem indischen Aufstand von 1857, der sogenannten Sepoy-Mutiny. In dessen Folge übernahm die britische Krone die direkte Herrschaft, und die Münzprägung sowie die staatlichen Aufgaben der Gesellschaft endeten 1858. 1876 wurde Königin Victoria zur Kaiserin von Indien ausgerufen. Wer sich für die kolonialgeschichtlichen Wurzeln britischer Prägekunst interessiert, findet thematisch verwandte Ausgaben in den Sortimenten von britischer Geschichte und im Bereich historischer Münzen Asiens.
Historische Münzen der East India Company
Die Company prägte über zwei Jahrhunderte hinweg eine kaum überschaubare Vielfalt an Gold-, Silber- und Kupfermünzen. Um die Akzeptanz vor Ort zu sichern, ahmten frühe Ausgaben sogar die Prägungen der Mogul-Kaiser nach. Erst der britische Coinage Act von 1835 brachte ein einheitliches Währungssystem für ganz Indien.
Der Gold-Mohur
Das höchste Nominal war der Gold-Mohur im Nennwert von 15 Rupien. Ursprünglich im Mughal-Reich entstanden, übernahm die Gesellschaft Design und Prägung für den eigenen Gebrauch. Unter König Wilhelm IV. (Regierungszeit 1830--1837) erschien erstmals das Bildnis eines britischen Monarchen auf indischen Münzen; die Rückseite trug häufig das Wappen der Company. Aufgrund ihrer Seltenheit sind diese frühen Mohurs heute bei Sammlern historischer Goldprägungen besonders begehrt -- vergleichbar mit klassischen Sovereign-Goldmünzen des britischen Empire.
Rupie, Anna und Cash
Zur Standardmünze wurde die silberne Rupie im Gewicht einer Tola (rund 11,66 Gramm). Das Kleingeld bestand aus kupfernen Pice und Anna, in Südindien aus dem sogenannten Cash. Eine besondere Berühmtheit erlangten die Madras-Cash-Münzen von 1808: Tonnenweise verladen, sanken sie 1809 mit dem Schiff Admiral Gardner vor der englischen Küste -- und wurden erst in den 1980er-Jahren als Schatzfund vom Meeresgrund geborgen.
The East India Company heute -- Münzen aus St. Helena
2003 erwarb der Unternehmer Sanjiv Mehta die Markenrechte und erweckte The East India Company als Edelmetallmarke neu zum Leben. Die heutigen Münzen werden für St. Helena (englisch Saint Helena) aufgelegt -- jene einsame britische Insel im Südatlantik, die einst als letzte Verbannungsstätte Napoleons in die Geschichte einging und schon damals ein Stützpunkt der Company war. Geprägt werden die Ausgaben von renommierten Münzstätten in Auflagen, die von hochlimitierten Goldraritäten bis zu größeren Silberserien reichen. Wer das gesamte Markensortiment im Blick behalten möchte, findet alle weiteren Hersteller in der Übersicht der Münzhersteller.
Bekannte Münzserien
- Queen's Virtues -- eine Serie zu Ehren der Königin Victoria zugeschriebenen Tugenden wie Victory, Truth, Justice, Charity, Courage und Constancy, erhältlich in Gold, Silber und Platin.
- The Goddesses Series -- mythologische Motive wie Eos und die Pferde, Hera und die Pfaue oder die Erdgöttin Cybele, die antike Sagen kunstvoll in Edelmetall übersetzen.
- India Wildlife -- eine Tierserie mit Motiven wie Schneeleopard und Bartaffe, oft in Gold streng limitiert und im Etui geliefert.
- St.-Helena-Anlageausgaben -- klassische Bullion-Motive, die sich an Sammler wie an Anleger richten.
Diese Serien erscheinen in unterschiedlichen Stückelungen und Metallen. Wer Tiermotive bevorzugt, findet thematisch passende Pendants etwa bei den Wildlife-Silbermünzen aus Kanada oder im Themenbereich Raubtiere.
Stückelungen und Metalle im Überblick
Die modernen Ausgaben decken ein breites Spektrum ab -- vom handlichen Sammlerstück bis zum schweren Anlagebarren. Typische Gewichte sind:
- Goldmünzen: 1/10 Unze, 1/4 Unze, 1/2 Unze, 1 Unze sowie schwere Ausgaben bis 5 und 10 Unzen.
- Silbermünzen: 1 Unze, 2 Unzen, 5 Unzen, 10 Unzen und 1-Kilogramm-Ausgaben.
- Platinmünzen: meist 1 Unze, als hochwertige Ergänzung einzelner Serien.
Die 1 Unze gilt als beliebteste Größe, weil sie Materialwert und Handelbarkeit ideal verbindet -- ähnlich wie bei klassischen Anlageklassikern aus dem Sortiment der Goldmünzen und Silbermünzen. Kleinere Stückelungen eignen sich für den schrittweisen Aufbau eines Bestands, größere Einheiten senken den prozentualen Aufschlag pro Gramm. Wer regelmäßig kaufen möchte, findet im Bereich der Sparplan-Produkte passende Einstiegsformate.
Echtheit, Feingehalt und Prüfung
Moderne Münzen der East India Company werden in hohen Feingehalten geprägt -- Gold üblicherweise als 999,9er Feingold, Silber als 999er Feinsilber. Begleitet werden hochwertige Ausgaben oft von einem Echtheitszertifikat (COA) und einer nummerierten Auflagenangabe, was die Nachvollziehbarkeit erleichtert.
Beim Kauf lohnt der Blick auf mehrere Merkmale: korrektes Gewicht und Durchmesser, saubere Prägekanten, scharfe Motivdetails sowie unbeschädigte Kapsel und Etui. Kettner Edelmetalle setzt eine ISO-konforme Echtheitsprüfung ein, sodass jede Münze vor dem Versand kontrolliert wird. Wer historische Stücke erwirbt, sollte zusätzlich auf Herkunftsnachweise achten -- bei alten Mohurs und Rupien sind Fälschungen und spätere Nachprägungen nicht selten. Geeignetes Material zur sicheren Verwahrung findet sich im Bereich Münzkapseln.
Steuer und Aufbewahrung
Für Anlegerinnen und Anleger sind die steuerlichen Rahmenbedingungen entscheidend. Anlagegold ist in Deutschland gemäß den Regelungen zum Anlagegold umsatzsteuerbefreit, während für Silbermünzen in der Regel die Differenzbesteuerung greift.
Steuerlicher Hinweis
Anlagegold ist in Deutschland von der Umsatzsteuer befreit. Für Silber-, Platin- und Sammlermünzen gelten abweichende Regelungen. Nach einer Haltedauer von mehr als einem Jahr ist ein privater Veräußerungsgewinn nach derzeitiger Rechtslage steuerfrei. Diese Angaben sind allgemeine Informationen und ersetzen keine steuerliche Beratung.
Bei der Aufbewahrung gilt: Edelmetall sollte trocken, lichtgeschützt und vor Berührung geschützt gelagert werden -- ideal in Kapsel und Etui. Für größere Bestände bieten sich ein Dosensafe oder ein Bankschließfach an. Wer mehrere Stücke ordnen möchte, greift zu passenden Münzkassetten. So bleiben Prägeglanz und Sammlerwert über Jahre erhalten.
Verbindung zum Edelmetallhandel und zur LBMA
Die historische Bedeutung der Gesellschaft reicht tief in die Anfänge des organisierten Goldhandels. Bereits im 17. Jahrhundert transportierten Schiffe der East India Company Gold -- so gelangte 1697 erstmals brasilianisches Gold nach London, wo es bei der Bank of England verwahrt wurde. Diese frühen Handelswege gelten als Wurzeln des späteren Londoner Edelmetallmarkts, aus dem die London Bullion Market Association (LBMA) hervorging.
Die modernen Münzen der Marke richten sich vorrangig an Sammler und an Anleger, die Wert auf Motiv und Auflage legen, weniger an den reinen Großhandel mit Standardbarren. Wer Edelmetall vor allem als Vermögensschutz betrachtet, findet im Bereich Anlagemünzen sowie bei Goldbarren klassische, eng am Spotpreis orientierte Alternativen. Vergleichbare staatliche Prägeanstalten wie die South African Mint oder die The British Royal Mint ergänzen das Bild rund um international anerkannte Münzhersteller.
Häufig gestellte Fragen zur East India Company
Existiert die East India Company heute noch? +
Die historische Gesellschaft endete mit der Übernahme durch die britische Krone 1858. Der Markenname wurde 2003 von Sanjiv Mehta erworben und besteht heute als Anbieter von Edelmetallmünzen fort, die für St. Helena aufgelegt werden. Mit der einstigen Handels- und Kolonialmacht hat die heutige Marke jedoch nur den Namen gemein.
Wo werden die heutigen Münzen geprägt? +
Die modernen Ausgaben werden für die britische Insel St. Helena im Südatlantik aufgelegt und von renommierten Münzstätten geprägt. St. Helena war bereits zur Zeit der historischen Company ein wichtiger Stützpunkt auf dem Seeweg nach Indien.
Was ist ein Gold-Mohur? +
Der Gold-Mohur war das höchste Nominal der historischen East India Company mit einem Nennwert von 15 Rupien. Er diente als bedeutende Handelsmünze und ist heute, etwa in den Ausgaben unter Wilhelm IV., ein gesuchtes Sammlerstück. Auch moderne One-Mohur-Goldmünzen knüpfen an dieses Vorbild an.
Welche Serien sind besonders bekannt? +
Zu den bekanntesten Serien zählen die Queen's Virtues mit den Tugenden Königin Victorias, die Goddesses Series mit mythologischen Motiven wie Eos oder Hera sowie die Tierserie India Wildlife. Sie erscheinen in Gold, Silber und teilweise Platin und sind häufig limitiert.
Eignen sich die Münzen eher zum Sammeln oder zur Anlage? +
Beides ist möglich. Die hohen Feingehalte machen die Münzen als Edelmetallinvestment interessant, während limitierte Auflagen, kunstvolle Motive und Zertifikate den Sammlerreiz erhöhen. Wer den reinen Materialwert sucht, sollte zusätzlich klassische Anlagemünzen und Goldbarren in Betracht ziehen.
Woran lässt sich die Echtheit erkennen? +
Wichtige Anhaltspunkte sind das korrekte Gewicht, der passende Durchmesser, scharfe Prägedetails sowie ein beiliegendes Echtheitszertifikat. Bei Kettner Edelmetalle durchläuft jede Münze vor dem Versand eine ISO-konforme Echtheitsprüfung. Bei historischen Stücken empfiehlt sich zusätzlich ein Herkunftsnachweis.




























