Bronze Follis Kaiser Konstantin II. (337-340 n.Chr. - Sohn von Konstantin dem Großen)

Originale römische Bronzemünze aus der Zeit Konstantins II. – 1.700 Jahre Weltgeschichte zum Anfassen
Jedes Stück ein Unikat: gewachsene Patina, echtes Kaiserporträt, historische Prägespuren
Top 10 im Römischen Reich – 100% versichert und anonym geliefert
1.700 Jahre Geschichte in der Hand: Original geprägt unter Konstantin II., dem Sohn Konstantins des Großen – echtes Zeugnis der Spätantike, keine Nachprägung oder moderne Kopie
Sammlerstück mit Charakter: Gewachsene Patina, GLORIA EXERCITVS-Motiv und individuelle Prägespuren machen jedes Exemplar zu einem Unikat aus dem Römischen Reich
Beliebt und sicher geliefert: Top 10 in der Kategorie Römisches Reich, dazu 100% versicherter und anonymer Werteversand von über 280.000 Kunden geschätzt
Bronze-Follis Kaiser Constantin II. – Weltgeschichte, die in die Handfläche passt
Rund 1.700 Jahre alt, 2,2 Gramm schwer, 20 Millimeter im Durchmesser. Dieser Bronze-Follis war einmal ganz gewöhnliches Zahlungsmittel im Römischen Reich: Er wechselte auf Marktplätzen den Besitzer, wurde Legionären ausgezahlt, klimperte in den Beuteln von Händlern zwischen Trier und Antiochia. Geprägt unter Konstantin II., dem ältesten Sohn Konstantins des Großen. Wer ihn in die Hand nimmt, hält eine originale römische Münze – keine Nachprägung, keine moderne Kopie, sondern echtes Zeugnis der Spätantike.
Konstantin II.: Der Sohn, der zu schnell nach der Macht griff
Flavius Claudius Constantinus wurde im Februar 316 in Arelate geboren, dem heutigen Arles. Bereits 317 – da war er noch ein Kleinkind – erhob ihn sein Vater zum Caesar, zum Unterkaiser. Aufgewachsen im Schatten des mächtigsten Mannes der antiken Welt, verwaltete er von Trier aus Gallien, Britannien und Hispanien. Als Konstantin der Große 337 starb, nahmen seine drei Söhne den Titel Augustus an und teilten das Imperium unter sich auf. Constantin II. bekam den Westen. Doch sein Machthunger war größer als seine Geduld: 340 fiel er im Bruderkrieg gegen Constans bei Aquileia. Drei Jahre Alleinherrschaft, ein ganzes Kapitel Weltgeschichte – und Münzen wie diese, die davon erzählen.
Was ist eigentlich ein Follis?
Der Begriff leitet sich vom lateinischen Wort für „Beutel“ ab; die antike Bezeichnung des Nominals lautete schlicht Nummus. Ursprünglich wog ein Follis etwa zehn Gramm und trug über der Bronze einen hauchdünnen Überzug aus Silber. Unter Konstantin dem Großen wurde das Nominal mehrfach verkleinert und neu bewertet – die späten Folles der konstantinischen Dynastie sind daher handliche, kompakte Bronzestücke. Genau aus dieser Phase stammen die hier angebotenen Exemplare.
Die Fakten auf einen Blick
Nennwert: Follis
Land / Ursprung: Römisches Reich
Prägeherr: Constantinus II. (Kaiser 337–340 n. Chr.)
Rohgewicht: 2,2 g
Durchmesser: 20 mm
Material: Bronze, Feinheit und Feingewicht divers
Prägejahr, Prägestätte und Stückelung: divers
Erhaltung: Umlaufware, bankenüblicher Erhaltungsgrad
Serie: Geschichte · Anlagezweck: Sammlerprodukt
Motiv: GLORIA EXERCITVS – der Ruhm des Heeres
Die Vorderseite zeigt das lorbeerbekränzte Brustbild des Herrschers im Profil nach rechts, umlaufend die Kaiserlegende. Viele Exemplare dieser Epoche tragen auf der Rückseite den Schriftzug GLORIA EXERCITVS – zwei behelmte Soldaten mit Speer und Schild, zwischen ihnen die Feldzeichen. Eine der erfolgreichsten Bildformeln der Spätantike, reichsweit geprägt, weil sie das Bündnis zwischen Kaiserhaus und Armee auf den Punkt brachte. Da es sich um Umlaufware handelt, unterscheiden sich Prägestätte, Legendendetails und Patina von Stück zu Stück. Ausbrüche am Rand, dezentrierte Prägungen und eine gewachsene grün-braune Patina sind bei antiken Münzen völlig normal – sie sind kein Makel, sondern Beleg für Echtheit und Gebrauch.
Für wen sich dieser Follis eignet
Für Einsteiger, die einen erschwinglichen Zugang zur antiken Numismatik suchen
Für Sammler römischer Münzen, die die konstantinische Dynastie vervollständigen möchten
Als Geschenk mit echter Substanz – Geschichtsunterricht zum Anfassen
Als historische Ergänzung zu modernen Silbermünzen und Barren im eigenen Bestand
Münzen sind Zeitzeugen, nicht bloß Objekte. Dieser Follis hat Kaiser, Kriege und den Untergang eines Weltreichs überdauert.
Antike Bronze im Vergleich zu modernen Anlagemünzen
Ein moderner Silber- oder Goldbarren lebt vom Metallwert, von exakt definierter Feinheit und tagesaktueller Bewertung. Bei antiken Münzen ist das anders: Hier zählen Historie, Erhaltung, Motiv und Seltenheit. Der Bronze-Follis ist deshalb ausdrücklich ein Sammlerprodukt, kein klassisches Investmentprodukt – dafür bietet er etwas, das kein Neuprägungs-Jahrgang liefern kann: eine ununterbrochene Verbindung zu den Römern des vierten Jahrhunderts. Wer beides kombiniert, erhält Sammlerfreude und Sachwertdenken unter einem Dach.
Denn eines zeigt die Münzgeschichte unmissverständlich: Papierwährungen kamen und gingen, Reiche zerfielen, doch Edelmetall blieb. Gold ist die älteste Währung der Menschheit und hat alle anderen überlebt – ein Gedanke, der beim Inflationsschutz ebenso trägt wie beim Krisenschutz. Dieser kleine Bronzeklumpen aus der Zeit Constantins II. erinnert daran auf seine ganz eigene, stille Art. Er wird als Festpreisartikel angeboten und selbstverständlich per Werteversand zu Ihnen gebracht.
Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.









