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Kettner Edelmetalle

Silber Dirhem Großreich der Abbasiden (8. bis 9. Jhd. - Arabische Blütezeit)

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  • checkmark greenOriginal-Umlaufgeld aus dem Abbasiden-Kalifat – über 1.200 Jahre echte Geschichte in Silber
  • checkmark greenHandgeprägtes Unikat mit kufischer Kalligrafie – Top 3 Sammlermünze der Kategorie Mittelalter
  • checkmark greenSilber als knapper Sachwert und Krisenschutz – 100 % versicherter und anonymer Versand
Artikel-Nr: 2260663
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BeschreibungTechnische Daten

Silber Dirhem der Abbasiden – Handelsgeld aus der arabischen Blütezeit

Kaum drei Gramm wiegt dieses Stück Metall. Und doch liegt darin ein ganzes Zeitalter: Der Silber Dirhem aus dem Großreich der Abbasiden stammt aus jener Epoche des 8. und 9. Jahrhunderts, in der Bagdad die reichste und gelehrteste Stadt der damals bekannten Welt war. Wer diese Münze in die Hand nimmt, hält echtes Umlaufgeld aus dem Mittelalter – kein modernes Erinnerungsstück, keine Nachprägung, sondern authentische Geschichte zum Anfassen. Für Sammler historischer Silbermünzen gehören diese Stücke zu den greifbarsten Zeugnissen einer untergegangenen Hochkultur.

Das Kalifat der Abbasiden: Weltmacht zwischen Maghreb und Zentralasien

Die Dynastie der Abbasiden übernahm 750 die Herrschaft über das Kalifat und löste damit die Umayyaden ab. Ihr Name geht auf al-ʿAbbās ibn ʿAbd al-Muttalib zurück, einen Onkel des Propheten Mohammed. Das neue Machtzentrum entstand am Tigris: Bagdad, offiziell Madinat as-Salam – die „Stadt des Friedens". Von dort aus regierten Kalifen wie al-Mansur, al-Mahdi und vor allem Harun al-Raschid (786–809) ein Reich, dessen Handelswege von Nordafrika bis nach Zentralasien reichten.

Es war eine Blütezeit der Wissenschaft, der Medizin, der Mathematik und der Dichtung. Harun al-Raschid ist bis heute jener Herrscher, an dessen Hof die Erzählungen aus „Tausendundeiner Nacht" angesiedelt sind. Der Dirhem war das Rückgrat dieses Wirtschaftsraums – und er reiste erstaunlich weit. Islamische Silbermünzen tauchen in Hortfunden von Skandinavien bis Nordengland auf, weil die Wikinger sie im Fernhandel gegen Pelze, Häute und Elfenbein eintauschten. Silber war die Weltwährung des Frühmittelalters, und der Dirhem war ihr wichtigster Träger.

Motiv: Kalligrafie statt Herrscherporträt

Wer ein Bildnis sucht, sucht vergebens. Islamische Münzen dieser Zeit verzichten bewusst auf Abbildungen – stattdessen trägt der Dirhem auf beiden Seiten arabische Schrift in der kantigen, streng gesetzten kufischen Kalligrafie. Im Zentrum der Vorderseite stehen mehrere Zeilen des Glaubensbekenntnisses, umgeben von einer Randumschrift, die traditionell Prägestätte und Prägejahr nach islamischer Zeitrechnung nennt. Die Rückseite wiederholt dieses Prinzip mit weiteren Zeilen im Feld und einer Umschrift entlang des Randes.

Die Stücke wurden von Hand gehämmert. Deshalb ist jedes Exemplar leicht unregelmäßig gerundet, jede Schrötlingsform ein Unikat. Genau diese handwerkliche Individualität macht den Reiz aus – zwei identische Dirhems gibt es nicht.

Die wichtigsten Daten auf einen Blick

  • Edelmetall: Silber
  • Nennwert: Dirhem
  • Ursprungsland: Großreich der Abbasiden
  • Rohgewicht: 2,9 g
  • Durchmesser: ca. 23 mm
  • Feinheit und Feingewicht: variierend (historische Handprägung)
  • Prägejahr, Prägestätte, Kalif: diverse – Zuteilung nach Verfügbarkeit
  • Erhaltung: Umlaufware, bankenüblicher Erhaltungsgrad
  • Serie: Geschichte

Bitte beachten Sie: Da es sich um über 1.200 Jahre altes Umlaufgeld handelt, sind Prägejahr, Prägeort und Größe der Schrötlinge nicht einheitlich. Auch Feinheit und Feingewicht schwanken. Sie erwerben ein historisch gewachsenes Original mit Gebrauchsspuren – kein maschinell gefertigtes Produkt.

Warum dieser Dirhem Sammler und Anleger anspricht

  • Historische Tiefe: ein Zahlungsmittel aus der Hochzeit des Abbasiden-Kalifats, geprägt in der Ära von Bagdad, Kufa und al-Muhammadiya
  • Echtheit statt Replik: originales Umlaufgeld, kein moderner Nachguss
  • Kleines Format, große Wirkung: mit rund 23 mm handlich, ideal für Vitrine, Sammelalbum oder als Geschenk mit Erzählwert
  • Silber als bewährter Sachwert: das Metall behält seine physikalischen Eigenschaften über Jahrhunderte – diese Münzen beweisen es eindrucksvoll
  • Endliches Angebot: historische Stücke lassen sich nicht nachproduzieren; was auf dem Markt ist, ist da
Gold und Silber sind die ältesten Währungen der Menschheit. Sie haben Kalifate, Königreiche und Papiergeldsysteme überdauert – und ihre Kaufkraft dabei nie an das Vertrauen in eine Regierung binden müssen.

Silber als Sachwert – gestern wie heute

Was den Dirhem im 9. Jahrhundert wertvoll machte, gilt unverändert: Silber besitzt einen inneren Wert, der nicht von einem Versprechen abhängt, sondern von seinen physischen Eigenschaften. Anders als Fiat-Geld lässt es sich nicht beliebig vermehren. Hinzu kommt die moderne Komponente: Die Industrie fragt Silber in Elektronik, Solartechnik und Medizintechnik in großem Umfang nach, während das verfügbare Angebot begrenzt bleibt.

Deshalb schätzen viele Käufer Silber als Inflationsschutz und als Krisenschutz. Kleine Silbereinheiten sind zudem seit jeher ein praktisches Tauschmittel – der Dirhem selbst ist der historische Beweis dafür. Und für Vermögen, das über Generationen weitergegeben werden soll, hat physisches Edelmetall eine Eigenschaft, die kaum ein anderer Sachwert bietet: Es altert nicht.

Steuerlich gilt in Deutschland: Gewinne aus dem Verkauf physischer Silbermünzen sind bei einer Haltefrist von mindestens einem Jahr grundsätzlich steuerfrei. Bitte klären Sie Details Ihrer persönlichen Situation mit Ihrem Steuerberater.

Im Vergleich: Dirhem, Denar und moderne Anlagemünze

Neben dem römischen Denar oder dem mittelalterlichen Pfennig nimmt der abbasidische Dirhem eine Sonderstellung ein. Der Denar zeigt Kaiserporträts, der Dirhem hingegen reine Schriftkunst – ein völlig anderer ästhetischer Zugang, der viele Sammler gerade deshalb reizt. Gegenüber modernen Anlagemünzen wie einer Silber-Unze liegt der Unterschied auf der Hand: Der Dirhem trägt weniger Metall, dafür aber eine Provenienz, die sich nicht prägen lässt. Sein Wert speist sich aus Seltenheit, Alter und Nachfrage bei Sammlern, nicht allein aus dem Feingewicht. Wer beides möchte, kombiniert historische Stücke mit gängiger Anlageware – das ist die klassische Kombination aus Leidenschaft und Substanz.

Der Versand erfolgt als Werteversand. Da jedes Stück ein Einzelstück ist, kann die Verpackung variieren.

Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.

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