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Silber Antoninian Kaiser Valerian II. (256-258 n. Chr. | Zeitalter der Soldatenkaiser)

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  • Echtes Original: rund 1.770 Jahre alt
  • Selten und gesucht: kurze Prägezeit
  • Einzelstück: jede Münze einzigartig
Artikel-Nr: 2260692
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BeschreibungTechnische Daten
Antoninian Valerian II. · Vorderseite

Original der Antike · Reichskrise und Soldatenkaiser

Antoninian Valerian II.Rund 1.750 Jahre alt.

Den Antoninian führte Caracalla im Jahr 215 ein. Die Strahlenkrone des Kaisers kennzeichnet ihn als doppelten Wert.

Herrscher
Valerian II.256 bis 258 n. Chr.
Durchmesser
22 mm
Gewicht
ca. 4,1 g

Den Antoninian führte Caracalla im Jahr 215 ein. Die Strahlenkrone des Kaisers kennzeichnet ihn als doppelten Wert.

Herrscher
Valerian II.256 bis 258 n. Chr.
Durchmesser
22 mm
Gewicht
ca. 4,1 g
Antoninian Valerian II. · Vorderseite
Antoninian Valerian II. · Rückseite

Reichskrise und Soldatenkaiser · 235 bis 284 n. Chr.

Silber, das zu Bronze wurde.

In fünfzig Jahren beanspruchten mindestens 26 Männer den Kaisertitel. Gleichzeitig verfiel das Geld: Der Antoninian begann als Silbermünze, wohl im Wert von zwei Denaren, und endete als Bronzestück mit einem dünnen Silberhauch darüber. Wer eine Münze dieser Jahrzehnte in der Hand hält, hält eine Inflation in der Hand.

Die Abbildung zeigt ein Beispiel. Das gelieferte Stück kann im Detail abweichen.

Im selben Maßstab

Denar, Antoninian, Follis und Solidus im selben Maßstab

Drei Größen heißen hier Follis: rund 27 mm in der Tetrarchie, 20 mm unter Konstantin und seinen Söhnen, 28 mm unter Justinian.

Tremissis Justinian I.TremissisJustinian I. 16 mm
Denar Septimius SeverusDenarSeptimius Severus ca. 18 mm
Follis Konstantin I.FollisKonstantin I. 20 mm
Solidus HerakliusSolidusHeraklius 20 mm
Antoninian Valerian II.AntoninianValerian II. 22 mmdiese Seite
Umriss einer 1-Euro-Münze1 Eurozum Vergleich 23,25 mm
Großfollis DiocletianFollisDiocletian 27 mm
Follis Justinian I.FollisJustinian I. 28 mm

Einordnung

31 Originale aus rund 1.100 Jahren

Jedes Stück steht bei den Jahren seines Herrschers oder seines Typs. Hervorgehoben ist die Epoche dieses Stücks; wählen Sie eine andere, um ihre Originale zu sehen.

Reichskrise und Soldatenkaiser 235 bis 284 n. Chr. · 8 Originale

  • Antoninian Philippus I. Arabs · VorderseiteAntoninian Philippus I. Arabs244 bis 249 n. Chr.
  • Antoninian Philippus II. · VorderseiteAntoninian Philippus II.247 bis 249 n. Chr.
  • Antoninian Valerian I. · VorderseiteAntoninian Valerian I.253 bis 260 n. Chr.
  • Antoninian Valerian II. · VorderseiteAntoninian Valerian II.256 bis 258 n. Chr.diese Seite
  • Antoninian Gallienus · VorderseiteAntoninian Gallienus260 bis 268 n. Chr.
  • Antoninian Claudius II. Gothicus · VorderseiteAntoninian Claudius II. Gothicus268 bis 270 n. Chr.
  • Antoninian Aurelian · VorderseiteAntoninian Aurelian270 bis 275 n. Chr.
  • Antoninian Probus · VorderseiteAntoninian Probus276 bis 282 n. Chr.
Antoninian Valerian II. · Vorderseite

Aufbewahren

Das Wichtigste zuerst: nicht putzen.

Die dunkle Schicht auf Bronze und das matte Grau auf Silber heißen Patina. Sie ist über Jahrhunderte gewachsen und schützt die Oberfläche. Wer sie wegpoliert, nimmt dem Stück diesen Schutz.

  1. Nur am Rand anfassenHautfett kann sich dauerhaft in die Oberfläche ätzen. Nehmen Sie das Stück zwischen Daumen und Zeigefinger am Rand, über einer weichen Unterlage.
  2. Einzeln und trocken lagernLagern Sie jedes Stück einzeln an einem trockenen Ort, in einer Kapsel oder einem säurefreien Etui. PVC-Hüllen gehören nicht dazu, sie greifen die Oberfläche an.
  3. Kein Mittel, kein PutztuchKein Essig, kein Silberputztuch, kein Ultraschall. Laut dem Bank of Canada Museum hinterlässt fast jeder Putzversuch ohne Restaurator Schäden, meist durch Abrieb.
Antoninian Valerian II. · Vorderseite

Vor rund 1.750 Jahren geprägt.

Valerian II. und seine Welt sind lange vergangen. Das Stück ist geblieben, mit den Spuren seines Umlaufs.

Silber-Antoninian des Valerian II. – ein Original aus dem Zeitalter der Soldatenkaiser

Manche Münzen sind schön. Diese hier ist mehr: Sie ist ein Zeitzeuge. Der Silber Antoninian Kaiser Valerian II. (256–258 n. Chr.) stammt aus jener dramatischen Epoche, in der das Römische Reich an mehreren Fronten zugleich um seinen Bestand kämpfte. Wer dieses Stück in die Hand nimmt, hält rund 1.770 Jahre Geschichte zwischen den Fingern – ein echtes Original, kein Nachguss, keine Replik, sondern eine alte Prägung mit Charakter.

Der Antoninian – Silbernominal einer Zeit im Umbruch

Der Antoninian wurde unter Kaiser Caracalla um 214 n. Chr. als offizielles Zahlungsmittel eingeführt. Sein Nennwert lag nominal bei zwei Denaren, das Anfangsgewicht bei etwa 5,5 Gramm. Erkennungsmerkmal ist die Strahlenkrone auf dem Herrscherporträt. Im Verlauf des 3. Jahrhunderts entwickelte sich der Antoninian zur meistgeprägten Münze des Reiches – und zugleich zum Spiegel der galoppierenden Inflation, denn Gewicht und Silbergehalt sanken über die Jahrzehnte immer weiter ab. Genau deshalb erzählt dieses kleine Rondell mehr über antike Geldpolitik als manches Geschichtsbuch.

Die Eckdaten auf einen Blick

  • Nennwert: Antoninian

  • Land / Ursprungsland: Römisches Reich

  • Edelmetall: Silber, Feinheit divers (zeittypisch schwankend)

  • Rohgewicht: ca. 4,1 g

  • Durchmesser: ca. 22 mm

  • Prägejahr & Münzstätte: divers (Prägezeit 256–258 n. Chr.)

  • Erhaltung: Die Stücke sind gelaufenes Zahlungsmittel und tragen entsprechende Spuren: dunklere Patina, individuelle Zentrierung, Kerben, Abnutzungen und teils schwächere Legendenpartien. Genau das macht den Reiz aus. Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers sein können, unterscheidet sich das gelieferte Exemplar von der Abbildung – Sie erhalten ein Original, kein Serienprodukt. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Abbildung im Shop ein Beispiel darstellt und von dem gelieferten Artikel aufgrund historischer Umstände hinsichtlich Optik und Erhaltung individuell abweichen kann.

  • Serie: Geschichte – Sammlerprodukt mit Substanz

Valerian II. – der Caesar, der nie Kaiser wurde

Publius Licinius Cornelius Valerianus, in der Numismatik meist Valerian II. genannt, war der älteste Sohn des Kaisers Gallienus und Enkel des Kaisers Valerian. Im Herbst 256 wurde er zum Caesar erhoben, also zum designierten Thronfolger; ab 257 trug er zusätzlich den Namen und Titel Imperator. Ihm fiel die Zuständigkeit für die Grenzsicherung an der Donau zu – eine gewaltige Aufgabe für einen Jugendlichen, weshalb ihm der Offizier Ingenuus zur Seite gestellt wurde. 258 starb Valerianus in einem Militärlager. Nach seinem Tod wurde er divinisiert, der Caesar-Titel ging auf seinen Bruder Saloninus über.

Seine Prägezeit umfasst damit kaum mehr als zwei Jahre. Für jede Münzsammlung bedeutet das: Das Zeitfenster, in dem Stücke mit seinem Namen entstehen konnten, war denkbar kurz. Innerhalb der Reihe der Soldatenkaiser gilt dieser junge Caesar deshalb als vergleichsweise selten und entsprechend gesucht.

Motive, Legenden und Münzstätten

Die Vorderseite zeigt regelmäßig die drapierte, teils gepanzerte Büste nach rechts mit der charakteristischen Strahlenkrone, begleitet von Umschriften wie VALERIANVS CAES oder P LIC COR VALERIANVS CAES. Auf der Rückseite begegnen Ihnen unterschiedliche Bildprogramme, darunter:

  • IOVI CRESCENTI – der kindliche Jupiter auf der Ziege Amalthea, ein Verweis auf den heranwachsenden Thronfolger

  • PRINCIPI IVVENTVTIS – der junge Caesar als „Erster der Jugend“, mit Feldzeichen und Zepter

  • VICTORIA PART – Siegesthematik aus den östlichen Prägungen

  • CONSECRATIO – postume Prägungen auf den vergöttlichten Valerianus

Geprägt wurde unter anderem in Rom, in Colonia Agrippinensis (Köln) sowie in Antiochia. Welche Rückseitenvariante zu Ihnen kommt, entscheidet der Zufall der Überlieferung – und genau darin liegt der Charme dieses Angebots.

Silber: Geldmetall seit Jahrtausenden

Antike Prägungen wie dieser Antoninian führen eindrucksvoll vor Augen, warum Silber über Kulturen und Jahrhunderte hinweg als Geld- und Münzmetall diente und als Symbol für Reichtum galt. Papierwährungen kamen und gingen; das Metall blieb. Physisches Edelmetall besitzt einen inneren Wert, der sich aus seinen physikalischen Eigenschaften und der weltweiten Nachfrage speist – heute vor allem aus Elektronik, Solar- und Medizintechnik. Das Angebot ist begrenzt, die Industrie verbraucht laufend Material.

Für Anleger und Sammler ergibt sich daraus eine attraktive Doppelrolle: Silbermünzen sind Sachwert und Kulturgut zugleich. Sie sind teilbar, hoch liquide, als Tauschmittel in kleinen Einheiten einsetzbar und im Vergleich zu Gold oft leichter zugänglich. Als Inflationsschutz und als Krisenschutz haben Edelmetalle über Generationen Vertrauen aufgebaut. Gold ist die älteste Währung der Menschheit und hat sämtliche Papiergeldsysteme überlebt – Silber steht ihm als Geldmetall kaum nach.

Ein Antoninian des Valerian II. ist Sachwert und Geschichtsdokument in einem – ein Stück Römisches Reich, das man an die nächste Generation weitergeben kann.

Steuer, Vergleich und Eignung

Gewinne aus dem Verkauf von Silber sind grundsätzlich steuerfrei, sofern die Haltefrist mindestens ein Jahr beträgt. Wer antike Münzen sammelt, denkt ohnehin in längeren Zeiträumen – nicht selten über Generationen hinweg.

Im Vergleich zum älteren Denar bietet der Antoninian das größere Format und die markante Strahlenkrone, dafür einen zeittypisch niedrigeren, schwankenden Feingehalt. Gegenüber modernen Anlagemünzen wie Maple Leaf oder Wiener Philharmoniker punktet er nicht über das Feingewicht, sondern über Historie, Seltenheit und Individualität: Kein Exemplar gleicht dem anderen. Wer ausschließlich auf reines Feinsilber setzt, kombiniert antike Stücke sinnvoll mit modernen Barren oder Bullionmünzen – beides ergänzt sich hervorragend.

  • Für Einsteiger in die antike Numismatik – ein bezahlbarer Zugang zur Römischen Kaiserzeit

  • Für Sammler von Soldatenkaiser-Prägungen und Themensammlungen zur Reichskrise des 3. Jahrhunderts

  • Für Anleger, die Sachwerte mit kulturellem Mehrwert schätzen

  • Als eindrucksvolles Geschenk mit echtem Erzählwert

Sichern Sie sich ein authentisches Zeugnis römischer Münzgeschichte: ein Original aus einer Epoche, die Europa nachhaltig geprägt hat.

Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.

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