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Silber Diobolon Ionischer Greif von Teos (300-200 v. Chr. | Original der Griechischen Antike)

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  • Zeitzeuge: über 2.200 Jahre alt
  • Leier des Apollon: auf der Rückseite
  • Echtes Unikat: von Hand geschlagen
Artikel-Nr: 2260697
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BeschreibungTechnische Daten
Diobol von Teos · Vorderseite

Original der Antike · Klassisches Griechenland

Diobol von TeosRund 2.300 Jahre alt.

Sechs Obolen ergaben eine Drachme. Ein Diobol galt zwei Obolen, also ein Drittel davon.

Stadt
Teos300 bis 200 v. Chr.
Durchmesser
9 mm
Gewicht
ca. 1 g

Sechs Obolen ergaben eine Drachme. Ein Diobol galt zwei Obolen, also ein Drittel davon.

Stadt
Teos300 bis 200 v. Chr.
Durchmesser
9 mm
Gewicht
ca. 1 g
Diobol von Teos · Vorderseite
Diobol von Teos · Rückseite

Klassisches Griechenland · 5. bis 3. Jahrhundert v. Chr.

Eule, Schildkröte, Greif.

Jede Stadt prägte ihr eigenes Bild und haftete damit für das Gewicht: die Eule für Athen, die Schildkröte für Ägina, der Greif für Teos. Die Stücke sind klein, oft nur ein Gramm schwer. Laut den Komödien des Aristophanes trug man Kleingeld in Athen im Mund.

Die Abbildung zeigt ein Beispiel. Das gelieferte Stück kann im Detail abweichen.

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Griechen, Perser, Karthager: Münzen nebeneinander

Vom Diobol aus Teos mit 9 mm bis zur Tetradrachme mit rund 26 mm. Unter jedem Stück steht sein Durchmesser laut unseren Artikeldaten.

Diobol von TeosDiobolTeos 9 mmdiese Seite
Bronzemünze aus KarthagoBronzemünzeKarthago 16 mm
Siglos der AchämenidenSiglosAchämeniden 18 mm
Drachme Alexanders des GroßenDrachmeAlexander der Große 18 mm
Delfingeld aus OlbiaDelfingeldOlbia ca. 20 mm lang
Umriss einer 1-Euro-Münze1 Eurozum Vergleich 23,25 mm
Tetradrachme Antiochos I. SoterTetradrachmeAntiochos I. Soter ca. 26 mm

Einordnung

31 Originale aus rund 1.100 Jahren

Jedes Stück steht bei den Jahren seines Herrschers oder seines Typs. Hervorgehoben ist die Epoche dieses Stücks; wählen Sie eine andere, um ihre Originale zu sehen.

Klassisches Griechenland 5. bis 3. Jahrhundert v. Chr. · 1 Original

  • Diobol von Teos · VorderseiteDiobol von Teos300 bis 200 v. Chr.diese Seite
Diobol von Teos · Vorderseite

Aufbewahren

Das Wichtigste zuerst: nicht putzen.

Die dunkle Schicht auf Bronze und das matte Grau auf Silber heißen Patina. Sie ist über Jahrhunderte gewachsen und schützt die Oberfläche. Wer sie wegpoliert, nimmt dem Stück diesen Schutz.

  1. Nur am Rand anfassenHautfett kann sich dauerhaft in die Oberfläche ätzen. Nehmen Sie das Stück zwischen Daumen und Zeigefinger am Rand, über einer weichen Unterlage.
  2. Einzeln und trocken lagernLagern Sie jedes Stück einzeln an einem trockenen Ort, in einer Kapsel oder einem säurefreien Etui. PVC-Hüllen gehören nicht dazu, sie greifen die Oberfläche an.
  3. Kein Mittel, kein PutztuchKein Essig, kein Silberputztuch, kein Ultraschall. Laut dem Bank of Canada Museum hinterlässt fast jeder Putzversuch ohne Restaurator Schäden, meist durch Abrieb.
Diobol von Teos · Vorderseite

Vor rund 2.300 Jahren geprägt.

Teos und seine Welt sind lange vergangen. Das Stück ist geblieben, mit den Spuren seines Umlaufs.

Der Greif von Teos: über 2.200 Jahre Geschichte in der Handfläche

Manche Münzen sind einfach schön. Diese hier ist ein Zeitzeuge. Der Silber Diobol der ionischen Stadt Teos entstand zwischen 300 und 200 v. Chr., als die Nachfolger Alexanders des Großen um Kleinasien rangen und in Teos der größte Dionysos-Tempel der antiken Welt aus dem Boden wuchs. Wer dieses Stück in die Hand nimmt, hält ein Original der Griechischen Antike: gerade einmal 9 Millimeter im Durchmesser, rund 1 Gramm schwer, aus Silber von Hand geschlagen. Kein Nachguss, keine moderne Neuprägung, keine Replik.

Greif und Chelys: das Motiv im Detail

Die Vorderseite zeigt das Wappentier der Stadt: einen sitzenden Greifen nach rechts, die Vorderpranke erhoben, die Schwingen fein gefiedert, der Adlerschnabel geöffnet. Löwenleib, Adlerkopf, Flügel – der Greif galt als heiliger Begleiter Apollons und als Wächter über Gold und verborgene Schätze. Seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. erscheint er auf sämtlichen Prägungen von Teos, vom schweren Stater über Drachme und Tetrobol bis hinunter zum winzigen Tetartemorion.

Auf der Rückseite ruht eine Chelys, jene aus einem Schildkrötenpanzer gefertigte Leier, die der Mythos Hermes zuschreibt und die Apollon zu seinem Instrument machte. Daneben stehen die Buchstaben ΤΗΙ für ΤΗΙΩΝ, die Legende der Teier, sowie der Name des verantwortlichen Münzmagistrats, etwa ΔΙΟΥΧΗΣ. Kein Zufall, dieses Motiv: In Teos schloss sich die erste Künstlergilde der Geschichte zusammen, die Dionysischen Techniten aus Schauspielern, Musikern und Dichtern.

Die Daten dieser Münze auf einen Blick

  • Material: Silber, antike Handprägung ohne definierte Feinheitsangabe

  • Rohgewicht: 1 g

  • Durchmesser: 9 mm

  • Prägezeit: ca. 300–200 v. Chr.

  • Prägeort: Teos, Ionien (Kleinasien)

  • Nominal: Diobol, also zwei Obolen

  • Erhaltung: Die Stücke sind gelaufenes Zahlungsmittel und tragen entsprechende Spuren: dunklere Patina, individuelle Zentrierung, Kerben, Abnutzungen und teils schwächere Legendenpartien. Genau das macht den Reiz aus. Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers sein können, unterscheidet sich das gelieferte Exemplar von der Abbildung – Sie erhalten ein Original, kein Serienprodukt. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Abbildung im Shop ein Beispiel darstellt und von dem gelieferten Artikel aufgrund historischer Umstände hinsichtlich Optik und Erhaltung individuell abweichen kann.

Was war ein Diobol eigentlich wert?

Die Griechen rechneten in Drachmen. Sechs Obolen ergaben eine Drachme, ein Diobol entsprach folglich zwei Obolen oder einem Drittel einer Drachme. Das war Alltagsgeld. Kleingeld für den Markt, für den Fährmann, für einen Krug Wein aus den Rebhängen rund um die Stadt. Genau darin liegt der Reiz dieser Prägung: Große Tetradrachmen lagerten in Tempelschätzen und Staatskassen, dieser Diobol dagegen wanderte durch die Hände von Fischern, Händlern und Handwerkern.

Teos: Stadt des Weins, der Musik und des Seehandels

Teos lag an der Bucht von Sığacık bei Seferihisar, rund 50 Kilometer südwestlich des heutigen Izmir. Als Mitglied des Ionischen Bundes wurde die Hafenstadt durch Handel wohlhabend. Der Dichter Anakreon stammte von hier. Ab 220 v. Chr. errichtete der Architekt Hermogenes den monumentalen Dionysos-Tempel, der um 190 v. Chr. vollendet wurde und als größter seiner Art in Kleinasien gilt. Genau in diese Blütezeit fällt die vorliegende Münze. Vergleichbare Stücke finden sich heute in Museumsbeständen und in großen numismatischen Referenzwerken.

Gold und Silber sind die ältesten Währungen der Menschheit. Dieser Diobol hat Perser, Makedonen, Seleukiden und Römer überdauert und liegt heute noch immer als werthaltiges Edelmetall in der Hand seines Besitzers.

Im Vergleich: Diobol, Drachme und Tetradrachme

Wer griechische Silbermünzen sammelt, startet häufig bei der Athener Eule oder bei einer Tetradrachme aus Makedonien. Diese Großsilbermünzen beeindrucken durch Fläche, Gewicht und Bildwirkung, verlangen aber ein deutlich größeres Budget. Der Diobol von Teos geht den umgekehrten Weg: ein sehr kompaktes Nominal, dafür mit einem der ausdrucksstärksten Tierbilder der gesamten Antike. Gegenüber den Bronzeprägungen derselben Stadt hat er den klaren Vorzug des Edelmetalls. Gegenüber römischen Denaren ist er noch einmal Jahrhunderte älter. Und in einer Sammlung antiker Kleinsilbermünzen ist der Greif fast schon ein Pflichtstück.

Für wen sich dieser antike Diobol eignet

Für Einsteiger in die antike Numismatik, die ein echtes Stück Griechenland suchen. Für Sammler mythologischer Motive. Und für alle, die ihren Edelmetallbestand um eine historische Facette erweitern möchten, die sich erzählen lässt. Jedes Exemplar ist ein handgeschlagenes Unikat: Stempelstellung, Zentrierung, Patina und Erhaltungsgrad fallen von Münze zu Münze unterschiedlich aus – genau das macht antike Prägungen aus. Die Lieferung erfolgt als versicherter Werteversand.

Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.

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