Bronze Groß Follis Kaiser Diocletian (284-305 n. Chr. | Reichsreformer)

Echtes Original aus dem Römischen Reich: 10 g Bronze, 27 mm, rund 1.700 Jahre alt
Geprägt unter Kaiser Diocletian, dem Begründer der Tetrarchie und großen Münzreformer
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Echtes Original der Spätantike: Kein Nachdruck, sondern ein rund 1.700 Jahre altes Zahlungsmittel aus Bronze – 10 g schwer, 27 mm groß, mit ehrlicher Patina
Kaiser Diocletian & die Tetrarchie: Geprägt unter dem Reformer, der Rom neu ordnete – ein greifbares Zeugnis der Münzreform gegen die Geldentwertung
Top-Seller für Sammler: Unter den Top 15 im Römischen Reich, ideal für Einsteiger und Themensammler – 100% versichert und anonym geliefert
Bronze Groß Follis Kaiser Diocletian – ein Original aus der Geburtsstunde der Tetrarchie
Kaum eine Münze der römischen Kaiserzeit erzählt so viel Geschichte auf so wenig Fläche wie der große Follis des Kaisers Diocletian. Sie liegt schwer und satt in der Hand: rund 10 Gramm Rohgewicht, etwa 27 mm Durchmesser, ein wuchtiger Schrötling aus kupferreicher Bronze. Wer dieses Stück hält, hält ein Zahlungsmittel, das vor rund 1.700 Jahren auf den Märkten von Trier, Rom, Siscia oder Alexandria über die Tische ging. Kein Nachdruck. Keine moderne Neuprägung. Ein echtes Original aus dem Römischen Reich.
Diocletian (284–305 n. Chr.): Der Reformer, der Rom neu ordnete
Diocletian übernahm ein Imperium am Rand des Zusammenbruchs. Bürgerkriege, Usurpationen, Druck an Rhein, Donau und Euphrat – und eine Währung, die durch fortgesetzte Münzverschlechterung an Vertrauen verloren hatte. Seine Antwort war radikal: Im Jahr 293 ernannte er zwei Caesares, Constantius Chlorus und Galerius, und schuf damit die Tetrarchie, das Vier-Kaiser-System aus zwei Augusti und zwei Caesares. 301 folgte das berühmte Höchstpreisedikt gegen die galoppierende Teuerung. Am 1. Mai 305 trat Diocletian freiwillig zurück – ein in der römischen Kaisergeschichte einzigartiger Vorgang.
Der Follis: Diocletians neue Leitmünze gegen die Geldentwertung
Um 294 wurde der Follis im Zuge der Münzreform eingeführt. Er war zu 1/32 eines römischen Pfundes geschnitten – also etwa 10 Gramm –, wurde aus Bronze geprägt und mit einem dünnen Film aus Silber überzogen, dem sogenannten Silbersud. Sein Durchmesser bewegte sich zwischen 27 und 30 mm, das Gewicht der überlieferten Folles zwischen etwa 9 und 13 g. Bei Einführung galt die Münze 12,5 Rechnungsdenare, mit der Reform vom 1. September 301 wurde sie auf 25 aufgewertet. Der Follis war damit die wichtigste neue Kupfer-/Bronzemünze der Spätantike – das Alltagsgeld einer ganzen Epoche.
Motiv: Kaiserporträt und der Genius des römischen Volkes
- Vorderseite: Büste bzw. Kopf Diocletians mit Lorbeerkranz nach rechts, umlaufende Legende in der Art von IMP DIOCLETIANVS P F AVG.
- Rückseite: Der klassische Haupttyp GENIO POPVLI ROMANI – der Genius des römischen Volkes, im Mantel, mit Opferschale (Patera) und Füllhorn (Cornucopiae).
- Münzstättenzeichen: je nach Stück etwa TR (Trier), ALE (Alexandria), SIS (Siscia) oder ANT (Antiochia), dazu Offizin- und Wertmarken im Feld.
- Nennwert: Follis · Land: Römisches Reich · Rohgewicht: 10 g · Durchmesser: 27 mm.
Erhaltung: gelaufenes Geld mit ehrlichen Spuren
Die Stücke sind gelaufenes Zahlungsmittel und tragen entsprechende Spuren: dunklere Patina, individuelle Zentrierung, Kerben, Abnutzungen und teils schwächere Legendenpartien. Genau das macht den Reiz aus. Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers sein können, unterscheidet sich das gelieferte Exemplar von der Abbildung – Sie erhalten ein Original, kein Serienprodukt. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Abbildung im Shop ein Beispiel darstellt und von dem gelieferten Artikel aufgrund historischer Umstände hinsichtlich Optik und Erhaltung individuell abweichen kann.
Für wen sich dieser Follis eignet
- Einsteiger in die antike Numismatik: ein großformatiger, gut lesbarer Typ mit klarer Zuordnung zu einem der bedeutendsten Kaiser der Weltgeschichte.
- Themensammler: ideal als Ausgangspunkt für eine Sammlung nach Münzstätten, Offizinen oder Tetrarchen.
- Geschichtsfreunde und Schenkende: ein greifbares Stück Spätantike, das jede Erzählung über Rom sofort lebendig macht.
- Sachwert-Interessierte: als historischer Sachwert eine sammlerische Ergänzung neben klassischen Anlageprodukten.
Gold ist die älteste Währung der Menschheit und hat alle anderen überlebt. Der Follis erzählt die andere Hälfte dieser Geschichte: was passiert, wenn ein Staat sein Geld immer weiter verdünnt – und warum echte Werte in der Hand seit jeher Vertrauen schaffen.
Im Vergleich: Follis, Antoninian und Argenteus
Der Antoninian der Jahrzehnte zuvor ist kleiner, leichter und in der Spätphase silberarm – historisch spannend, optisch aber oft unscheinbar. Der Argenteus, Diocletians hochwertige Silbermünze, ist deutlich seltener und entsprechend anspruchsvoller zu beschaffen. Der große Follis liegt genau dazwischen: stattliche Größe, kräftiges Relief, breite Verfügbarkeit in unterschiedlichen Erhaltungen. Wer antike Münzen sammelt, findet hier den besten Kompromiss aus Präsenz, Motivqualität und historischer Bedeutung. Als reines Metallinvestment ist ein Bronze-Follis dagegen nicht gedacht – sein Reiz liegt im Sammlerwert und in der Geschichte. Für Inflationsschutz und Krisenschutz im engeren Sinne greifen Anleger zu Anlagemünzen und Barren aus Gold und Silber; der Follis ergänzt eine solche Aufstellung um die historische Dimension.
Ein antikes Original, geprägt unter einem Kaiser, der das Römische Reich neu erfand – und eine Münze, die den Übergang vom Prinzipat zur Spätantike buchstäblich in Bronze gegossen hat. Sichern Sie sich Ihr persönliches Exemplar, solange die Zuteilung reicht.
Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.









