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Kettner Edelmetalle

Silber Antoninian Satz Kaiser Philippus I. & Philippus II. (244-268 n. Chr.)

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  • checkmark greenZwei Original-Antoniniane: Kaiser Philippus I. und sein Sohn Philippus II. in einem Satz
  • checkmark greenEchtes antikes Silber, handgeschlagen und mit gewachsener Patina – jede Münze ein Unikat
  • checkmark greenKrisensicherer Sachwert mit Sammlerreiz, versichert und anonym geliefert
Artikel-Nr: 3333422
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BeschreibungTechnische DatenPaketinhalt

Vater und Sohn in Silber: das Antoninian-Set der beiden Philippi

  • Set-Umfang: 1x Antoninian Kaiser Philippus I. Arabs und 1x Antoninian Kaiser Philippus II. – zwei Herrscher eines Hauses, in einem Satz vereint
  • Prägequalität: bewusst keine moderne Sammleranfertigung in „Polierte Platte“ (PP), sondern echte antike Umlaufprägung mit gewachsener Patina
  • Gewicht & Format: je 4,2 g Rohgewicht, gemeinsam 8,4 g; Durchmesser und Schrötlingsform antik bedingt divers
  • Nominal: Antoninianus – der Doppeldenar der römischen Kaiserzeit, erkennbar an der Strahlenkrone
  • Herkunft: Römisches Kaiserreich, 3. Jahrhundert n. Chr.; Münzstätte, Prägejahr und Rückseitenvariante divers
  • Metall: echtes Silber antiker Prägung, je nach Emission als Silber-Billon mit unterschiedlichem Feingehalt
  • Unikatcharakter: jedes Stück ein handgeschlagenes Original mit eigener Tönung, Zentrierung und Prägeschärfe
  • Steuerlich interessant: Gewinne aus dem Verkauf von Silber sind grundsätzlich steuerfrei, sofern die Haltefrist mindestens ein Jahr beträgt
  • Zustellung: als versicherter Werteversand, diskret und sorgfältig verpackt

Zwei Porträts, ein Kaiserhaus, rund 1.800 Jahre Geschichte in der Handfläche. Dieses Set bringt zusammen, was in der Antike zusammengehörte: den Vater, der aus der Provinz Arabia bis an die Spitze des Imperiums aufstieg, und den Sohn, der als Kind bereits kaiserliche Titel trug. Wer antike Silbermünzen sammelt, findet hier ein Duo mit außergewöhnlicher Erzählkraft.

Philippus I. Arabs – der Aufsteiger aus dem Osten

Marcus Iulius Philippus stammte aus der Provinz Arabia und diente sich in der römischen Berufsarmee nach oben, bis er unter Gordian III. Prätorianerpräfekt wurde. Kaiser wurde er am 25. Februar 244; er fiel im Herbst 249 bei Verona. Dazwischen lagen sechs dichte Jahre – und ein Höhepunkt, den Rom so nie wieder erlebte: 248 feierten Vater und Sohn die Jahrtausendfeier der Stadt Rom mit verschwenderischen Spielen in der Hauptstadt. Die Legende der abgebildeten Vorderseite nennt ihn mit vollem Titel: IMP M IVL PHILIPPVS AVG.

Philippus II. – mit zehn Jahren Augustus

Sein Sohn, ebenfalls Philippus, wurde 237 geboren und war sieben Jahre alt, als der Vater 244 den Thron bestieg; noch im selben Jahr erhob man ihn zum Caesar, 247 als Zehnjähriger zum Augustus – zum nominell gleichrangigen Mitherrscher. Auf Münzen erschien er früh mit der Umschrift PRINCIPI IVVENT, also als Erster der Jugend und künftiger Nachfolger. Sein Antoninian zeigt genau das: eine jugendliche, bartlose Büste mit Strahlenkrone, umlaufend IMP PHILIPPVS AVG. Er starb 249 im Alter von zwölf Jahren in Rom. Ein Kinderkaiser auf echtem Silber – numismatisch ein Stück Zeitgeschichte der Reichskrise.

Der Antoninian: Doppeldenar mit Strahlenkrone

Der Antoninian wurde unter Caracalla um 214 n. Chr. eingeführt und entwickelte sich im 3. Jahrhundert zur meistgeprägten Münze des Reiches. Nominal galt er als zwei Denare, nach Silberfeingehalt jedoch nur als anderthalb. Sein Erkennungsmerkmal ist die Strahlenkrone des Kaisers. Um 238 lag der durchschnittliche Silbergehalt noch bei rund 40 Prozent, gegen 270 unter drei Prozent – Prägungen aus der Zeit der beiden Philippi stammen also aus einer Phase, in der das Nominal noch spürbar Silber trug. Gegenüber einem schweren Sesterz aus Bronze bietet dieses Duo echtes Edelmetall im Taschenformat; gegenüber einem frühen Denar wirken die Porträts größer und ausdrucksstärker. Geprägt wurde unter anderem in Roma und in Antiochia, die Typen sind im Roman Imperial Coinage (RIC) erfasst. Auf den Rückseiten begegnen Personifikationen wie Moneta mit Waage und Füllhorn, dazu je nach Variante Felicitas, Annona, Aequitas oder Fides.

Erhaltung: Spuren, die den Reiz ausmachen

Wer moderne Sammlerausgaben in PP kennt, darf hier bewusst umdenken. Die Stücke sind gelaufenes Zahlungsmittel und tragen entsprechende Spuren: dunklere Patina, individuelle Zentrierung, Kerben, Abnutzungen und teils schwächere Legendenpartien. Genau das macht den Reiz aus. Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers sein können, unterscheidet sich das gelieferte Exemplar von der Abbildung – Sie erhalten ein Original, kein Serienprodukt. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Abbildung im Shop ein Beispiel darstellt und von dem gelieferten Artikel aufgrund historischer Umstände hinsichtlich Optik und Erhaltung individuell abweichen kann.

Silber als Sachwert – damals wie heute

Silber diente über Jahrtausende als Münzmetall, Handelsmedium und Symbol für Reichtum und Prestige. Dieses Set führt das plastisch vor Augen. Physisches Edelmetall bleibt knapp, langlebig und weltweit handelbar, während die industrielle Nachfrage aus Elektronik, Solar- und Medizintechnik auf ein begrenztes Angebot trifft. Anders als Fiat-Geld, das allein auf Vertrauen in Institutionen beruht, besitzt Silber einen inneren Wert aus seinen physischen Eigenschaften. Viele Anleger und Sammler schätzen es deshalb als Inflations- und Krisenschutz sowie als Baustein einer langfristigen Altersvorsorge, der sich über Generationen weitergeben lässt.

Das Römische Reich ist vergangen, seine Währung längst Geschichte – das Silber in diesen beiden Münzen hat rund 1.800 Jahre überdauert.

Für wen dieses Set gemacht ist

  • Sammler antiker Münzen, die Vater und Sohn nicht einzeln, sondern als geschlossene Einheit zeigen möchten
  • Einsteiger in die römische Numismatik, die mit zwei charakterstarken Porträts beginnen wollen
  • Geschichtsinteressierte, die die Kaiserzeit nicht nur lesen, sondern anfassen möchten
  • Schenkende, die ein Präsent mit echtem Erzählwert suchen – gleich zwei Kaiser inklusive

Damit ist dieser Satz beides: ein numismatisches Sammlerstück von hoher historischer Dichte und ein Stück ehrliches Edelmetall, das schon durch römische Hände ging.

Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.

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