1/2 Silber Gulden Freie Stadt Danzig "Kogge" (1923 | mit Wappen)

Echtes Umlaufsilber der Freien Stadt Danzig aus dem Hyperinflationsjahr 1923
Begehrter Motivklassiker: Hansekogge und Danziger Wappen in 750er Silber
Kleines Format mit 1,87 g Feinsilber – nach einem Jahr steuerfrei veräußerbar
Zeitzeuge von 1923: Echtes Umlaufsilber der Freien Stadt Danzig – geprägt im Jahr der Hyperinflation, als Danzig sich eine harte, edelmetallgedeckte Währung gab
Sammlerklassiker Kogge: Die stilisierte Hansekogge über Wellenband und das Danziger Wappen machen dieses 750er Silberstück zum begehrten Highlight deutscher Nebengebiete
Klein, teilbar, steuerfrei: Nur 19,50 mm mit 1,87 g Feinsilber – ideal als Inflations- und Krisenschutz, nach einem Jahr Haltedauer grundsätzlich steuerfrei im Gewinn
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1/2 Gulden „Kogge“ der Freien Stadt Danzig – Hansegeschichte in echtem Silber
- Historisches Original: echtes Umlaufgeld der Freien Stadt Danzig, katalogisiert als Jaeger D 6 bzw. KM# 144
- Edelmetall: 750/1.000 Silber – 1,87 g Feinsilber bei 2,5 g Rohgewicht
- Prägequalität: gelaufene Umlaufprägung mit gewachsener Patina – bewusst kein modernes Sammlerprodukt in Polierte Platte (PP)
- Motivklassiker: stilisierte Kogge über Wellenornament, Wertseite mit Danziger Wappen und Jahreszahl
- Handliches Format: nur 19,50 mm Durchmesser – klein, teilbar, platzsparend zu lagern
- Steuerlicher Pluspunkt: Gewinne nach mindestens einjähriger Haltedauer grundsätzlich steuerfrei
- Anlagezweck: Sammlerstück und Zeitzeuge der Hyperinflation von 1923 zugleich
- Versand: als versicherter Werteversand
Es gibt Münzen, die man kauft. Und es gibt Münzen, die man liest. Dieser halbe Gulden gehört klar zur zweiten Sorte: ein kleines Stück Silber, geprägt in jenem Jahr, in dem die deutsche Papiermark buchstäblich im Nichts verschwand.
1923: Als Danzig sich eine harte eigene Währung gab
Mit Inkrafttreten des Versailler Vertrages wurde Danzig am 10. Januar 1920 vom Deutschen Reich abgetrennt und als Freie Stadt unter den Schutz des Völkerbundes gestellt. Zunächst blieb die Papiermark im Umlauf – bis die Hyperinflation sie zerlegte. Am 26. Oktober 1923 führte die Freie Stadt Danzig den Danziger Gulden ein, unterteilt in 100 Pfennig; am 18. Dezember 1923 wurde er alleiniges gesetzliches Zahlungsmittel. Entscheidend war die Ankopplung: nicht an die Mark, sondern an das britische Pfund. 25 Danziger Gulden entsprachen einem Pfund Sterling.
Der Nennwert Gulden stand also für Stabilität nach dem Zusammenbruch einer Papierwährung. Wer dieses Stück heute in der Hand hält, hält die Antwort einer Stadt auf entwertetes Geld – ausgeführt in Edelmetall, nicht in Druckerschwärze.
Kogge und Wappen: ein Motiv wie ein Siegel
Die eine Seite zeigt die stilisierte Kogge, das bauchige Handelsschiff der Hanse, getragen von einem kunstvoll geschwungenen Wellenband. Die Wertseite trägt in Frakturschrift „Freie Stadt Danzig“, die Wertangabe „1/2 Gulden“, die Jahreszahl und dazwischen das Danziger Wappen mit den zwei Kreuzen unter der Krone. Beide Stempel gehen auf den Stempelschneider Otto Fischer zurück. Die Kogge blieb dabei kein Einzelfall: Sie prägte auch die größeren Nominale der ersten Danziger Serie und wurde so zum grafischen Markenzeichen dieser kurzlebigen Währung.
Technische Daten kompakt
- Nennwert: 1/2 Gulden
- Ursprungs- und Herkunftsland: Freie Stadt Danzig (Free City of Danzig)
- Material: Silber, Feinheit 750/1.000
- Rohgewicht: 2,5 g | Feingewicht: 1,87 g
- Durchmesser: 19,50 mm
- Rand: geriffelt
- Katalognummern: Jaeger D 6, KM# 144
- Erhaltungsgrad: bankenüblich, Umlaufware
- Serie: Geschichte
Was Sie konkret erhalten
Diese Stücke waren Zahlungsmittel, und sie tragen die Spuren davon: dunklere Patina, individuelle Zentrierung, Kerben, Abnutzungen, teils schwächere Legendenpartien. Genau das macht den Reiz aus. Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers sein können, unterscheidet sich das gelieferte Exemplar von der Abbildung – Sie erhalten ein Original, kein Serienprodukt. Der Jahrgang 1923 wurde in Utrecht geprägt und erschien in einer Auflage von rund einer Million Stück; der spätere Jahrgang 1927 entstand in Berlin und fiel mit etwa 400.000 Exemplaren deutlich knapper aus. Zum 1. April 1932 wurde der Typ außer Kurs gesetzt – seither ist er reines Sammelgut.
Bitte haben Sie Verständnis, dass die Abbildung im Shop ein Beispiel darstellt und von dem gelieferten Artikel aufgrund historischer Umstände hinsichtlich Optik und Erhaltung individuell abweichen kann.
Silber: Substanz statt Versprechen
Silber ist seit Jahrtausenden Münzmetall, Wertaufbewahrungsmittel und Zeichen von Reichtum und Prestige. Anders als Fiat-Geld, das vom Vertrauen in Regierungen lebt, besitzt es einen intrinsischen Wert aus seinen physischen Eigenschaften. Dazu kommt die kräftige industrielle Nachfrage aus Elektronik, Solar- und Medizintechnik, während das verfügbare Angebot begrenzt bleibt. Das Metall ist langlebig, weltweit als Rohstoff gehandelt und hochliquide. Kleine Nominale wie dieser Halbgulden eignen sich zudem als Tauschmittel bei Währungsinstabilität und gehören daher in viele Depots für Inflationsschutz und Krisenschutz. Und ein Punkt, den Anleger gern hören: Gewinne aus dem Verkauf physischer Silbermünzen sind grundsätzlich steuerfrei, sofern die Haltefrist mindestens ein Jahr betrug.
Vergleich mit anderem historischem Kleinsilber
Gegenüber einer 1/2 Mark des Kaiserreichs, die aus 900er Silber bestand, fällt der Feingehalt hier etwas niedriger aus. Dafür ist das Sammelgebiet Danzig eng umgrenzt, die Zahl der Jahrgänge überschaubar und die historische Fallhöhe größer. Der Halbgulden von 1932 wurde bereits in Nickel ausgeführt – die 1923er Ausgabe hat also den entscheidenden Vorteil: echtes Silber im Kern. Und im Vergleich zu glänzenden Neuprägungen bietet dieses Stück etwas, das keine moderne Auflage liefern kann, nämlich eine Biografie.
Für wen sich dieses Stück lohnt
Für Einsteiger in historische Silbermünzen, für Sammler deutscher Nebengebiete, für Freunde maritimer Motive – und für alle, die Sachwerte über Generationen weitergeben möchten. Gold und Silber sind die ältesten Währungen der Menschheit und haben jede Papierwährung überlebt. Diese kleine Kogge segelt seit über hundert Jahren durch die Geschichte. Sie darf gern in Ihrer Sammlung anlegen.
Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.







