Silber Drachme Sassaniden-Reich Großkönig Xusro II. (591-628 n. Chr. | Zweites Persisches Großreich)

Rund 1.400 Jahre altes Original aus dem Persischen Großreich – handgeprägt und absolut einzigartig
Historischer Sammlerwert und echte Silbersubstanz in einem eindrucksvollen antiken Stück vereint
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1.400 Jahre echte Geschichte: Handgeprägtes Original-Zahlungsmittel des Großkönigs Xusro II. – kein Serienprodukt, sondern ein Unikat mit fühlbarer Patina und Prägespuren
Sammlerstück mit Silbersubstanz: Zoroastrischer Feueraltar und Königsporträt vereinen historischen Sammlerwert mit dem beständigen Sachwert von echtem Silber
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Silber Drachme des Sassaniden-Großkönigs Xusro II. – Handgeprägtes Geld aus dem Zweiten Persischen Großreich
Rund 1.400 Jahre alt. Von Hand auf einen unregelmäßigen Schrötling geschlagen, jahrzehntelang durch Basare, Karawanenstationen, Steuerkassen und Soldatenhände gewandert. Diese antike Münze ist kein modernes Sammlerprodukt, sondern echtes Zahlungsmittel aus der Endzeit des Sasanidenreiches – ausgegeben unter Großkönig Xusro II. (in deutschen Quellen Chosrau II., persisch Khosrow Parviz, „der Siegreiche"), der nach kurzer Unterbrechung von 591 bis 628 n. Chr. herrschte und als letzter großer König des Zweiten Persischen Großreichs gilt. Wer Silbermünzen mit echter Geschichte sucht, findet hier ein Original, das man in der Hand halten und dessen Prägespuren man mit dem Finger erfühlen kann.
Avers und Revers: Königsporträt und zoroastrischer Feueraltar
Der Avers zeigt das Brustbild des Großkönigs im Profil nach rechts – mit reich verzierter Krone, frontalem Halbmond, aufgesetztem Stern-im-Halbmond und zwei Flügeln, dazu Bänder über den Schultern. Umlaufend stehen Pahlavi-Legenden, darunter die Segensformel „afzud xwarrah" („Möge sein Glanz wachsen") und der Königsname Husraw. Am Rand wiederholen sich Halbmond-und-Stern-Motive.
Der Revers trägt das Signet des Reiches: einen zoroastrischen Feueraltar mit flatternden Bändern, flankiert von zwei Dienern, die nach vorn blicken. Links der Legende befindet sich das Regierungsjahr, rechts das Kürzel der Münzstätte – ebenfalls in Pahlavi-Schrift. Genau diese Kombination macht jedes Stück individuell: Über 100 Prägeorte und fast vier Jahrzehnte Regierungszeit sorgen für eine große Bandbreite an Varianten. Numismatisch wird der Typ üblicherweise Göbl II/3 bzw. IIb/3 zugeordnet.
Die technischen Daten auf einen Blick
- Nennwert: Drachme (Drachm)
- Edelmetall: Silber, Feinheit divers
- Rohgewicht: ca. 4,2 g
- Durchmesser: 30 mm
- Prägetechnik: gehämmert, Hammerprägung auf unregelmäßigem Schrötling
- Prägejahr / Münzstätte / Hersteller: divers (Regierungszeit 591–628 n. Chr.)
- Ursprungs- und Herkunftsland: Persien
- Serie: Geschichte · Anlagezweck: Sammlerprodukt
- Zustand: Umlaufware (gebraucht), Erhaltungsgrad divers
Erhaltung – ehrliche Spuren eines langen Lebens
Die Stücke sind gelaufenes Zahlungsmittel und tragen entsprechende Spuren: dunklere Patina, individuelle Zentrierung, Kerben, Abnutzungen und teils schwächere Legendenpartien. Genau das macht den Reiz aus. Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers sein können, unterscheidet sich das gelieferte Exemplar von der Abbildung – Sie erhalten ein Original, kein Serienprodukt. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Abbildung im Shop ein Beispiel darstellt und von dem gelieferten Artikel aufgrund historischer Umstände hinsichtlich Optik und Erhaltung individuell abweichen kann.
Ein König, der Weltgeschichte schrieb
Xusro II. bestieg den Thron im Jahr 590, verlor ihn im Bürgerkrieg an den Usurpator Bahram Chobin und kehrte mit byzantinischer Hilfe zurück. Danach folgte der letzte große Krieg zwischen Persien und Byzanz. Seine Truppen nahmen 614 Jerusalem, das Reich reichte zeitweise bis nach Ägypten. Dann wendete sich das Blatt: Kaiser Herakleios schlug zurück, 628 wurde der Großkönig gestürzt. Wenige Jahre später begann die arabische Eroberung Persiens – und selbst die neuen Herren behielten den bewährten Münztyp zunächst bei. Die arabo-sasanidischen Dirhems folgen unmittelbar diesen Drachmen. Wer so ein Stück besitzt, hält den Übergang zweier Weltzeitalter in der Hand.
Gold ist die älteste Währung der Menschheit und hat jede Papierwährung überlebt. Silber begleitet sie seit Jahrtausenden als Geld des Alltags – und diese Drachme ist der physische Beweis dafür.
Silber: Sachwert mit intrinsischem Wert
Anders als Fiat-Geld, dessen Kaufkraft vom Vertrauen in Regierungen abhängt, besitzt Silber einen eigenen, inneren Wert. Das Metall ist begrenzt verfügbar, weltweit als Rohstoff liquide handelbar und in Elektronik, Solar- und Medizintechnik industriell stark nachgefragt. Es korrodiert nicht, es verfällt nicht, es behält seine physischen Eigenschaften über Jahrhunderte – diese Drachme beweist es eindrucksvoll. Deshalb gilt physisches Silber traditionell als Inflationsschutz und als Krisenschutz, als Tauschmittel für kleinere Transaktionen und als Vermögensbaustein, den man über Generationen weitergeben kann. Steuerlich gilt: Gewinne aus dem Verkauf von Silber sind grundsätzlich steuerfrei, sofern die Haltefrist mindestens ein Jahr betragen hat.
Für wen sich diese antike Münze besonders lohnt
- Einsteiger in die Antike: Sasanidische Drachmen sind vergleichsweise gut verfügbar und damit ein günstiger Zugang zu 1.400 Jahre alter Numismatik – attraktiver im Einstieg als etwa griechische Tetradrachmen.
- Themensammler: Ideal als Bindeglied zwischen römisch-byzantinischer und islamischer Münzprägung.
- Sachwert-Freunde: Historischer Sammlerwert und Silbersubstanz in einem einzigen Stück.
- Schenkende: Ein Geschenk, das Geschichte erzählt – eindrucksvoller als jede moderne Neuprägung.
Ein Hinweis zum Vergleich: Moderne Anlagemünzen wie Maple Leaf oder Wiener Philharmoniker punkten mit definiertem Feingehalt und Stückelung. Diese Drachme spielt in einer anderen Liga – ihr Wert speist sich aus Alter, Seltenheit der jeweiligen Variante und historischer Bedeutung. Beides ergänzt sich im Depot hervorragend. Der Versand erfolgt selbstverständlich als Werteversand.
Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.







