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Kettner Edelmetalle

Silbermarkt in Krise: 7 Jahre Defizit gefährden Vermögen

03.12.2025PodcastKettner Edelmetalle

Die Zeichen stehen auf Sturm – und zwar nicht nur an den Finanzmärkten, sondern in der gesamten globalen Wirtschaftsordnung. Während die breite Öffentlichkeit noch über Rentenpakete und Koalitionsverhandlungen diskutiert, vollzieht sich hinter den Kulissen des Edelmetallmarktes eine tektonische Verschiebung, die das Potenzial hat, die Vermögensverhältnisse ganzer Nationen neu zu ordnen. Silber, das lange unterschätzte Edelmetall, steht im Zentrum dieser Entwicklung – und die Fakten, die sich derzeit offenbaren, sind nichts weniger als alarmierend.

Der Silbermarkt: Sieben Jahre Defizit und kein Ende in Sicht

Was viele Anleger nicht wissen: Der Silbermarkt befindet sich bereits seit sieben Jahren in einem strukturellen Defizit. Das bedeutet schlicht und ergreifend, dass Jahr für Jahr mehr Silber verbraucht wird, als die globale Förderung nachliefern kann. Die Lagerbestände schrumpfen. Und anders als bei Gold, das in Tresoren schlummert und nie wirklich „verbraucht" wird, verschwindet Silber buchstäblich – in Solarpanels, in Halbleitern, in Rüstungsgütern, in der Automobilindustrie.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Der Photovoltaiksektor allein saugt gewaltige Mengen des weißen Metalls auf. Hinzu kommen die Anforderungen der KI-Revolution, die immer leistungsfähigere Chips benötigt – und damit immer mehr Silber. Die Rüstungsindustrie, befeuert durch globale Konflikte, tut ihr Übriges.

Die Industrie saugt den Markt physisch leer. Wir haben ein Metall, das bislang immer üppig vorhanden war – und auf einmal wird es knapp.

Das Beifang-Problem: Warum mehr Förderung keine Lösung ist

Hier liegt einer der faszinierendsten – und für Anleger relevantesten – Aspekte der Silber-Krise. Silber hat kaum eigene Minen. Der Großteil der weltweiten Silberproduktion fällt als Nebenprodukt bei der Förderung von Kupfer, Nickel, Zink und anderen Basismetallen an. Es ist, wenn man so will, ein „Beifang" des Bergbaus.

Was bedeutet das konkret? Wer mehr Silber fördern will, müsste:

  • Gigantische Investitionen in die Erweiterung bestehender Kupfer- und Nickelminen tätigen
  • Unfassbare Mengen an Basismetallen mitfördern, für die möglicherweise gar keine Nachfrage besteht
  • Milliarden investieren, nur um den Silberanteil um vielleicht 10 Prozent zu steigern
  • Jahre warten, bis neue Minen überhaupt produktiv werden

Kein Bergbauunternehmen der Welt wird diese Rechnung aufmachen – es sei denn, der Silberpreis steigt so dramatisch, dass sich die Investition lohnt. Und genau das ist der Mechanismus, der den Preis nach oben treiben wird. Es ist ein klassischer Supply Squeeze, wie ihn die Märkte selten erleben.

Indien: Wie zwei Influencer den Markt leerfegten

Ein Ereignis vom Oktober 2025 illustriert die Fragilität des physischen Silbermarktes auf geradezu erschreckende Weise. In Indien – einem Land, in dem Gold traditionell als Geschenk und Wertanlage eine zentrale kulturelle Rolle spielt – haben zwei einflussreiche Finanzinfluencer öffentlich auf Silber als Alternative hingewiesen. Die Folge? Der Markt war innerhalb eines einzigen Tages leergefegt.

Was dann geschah, offenbarte die wahre Verwundbarkeit des Systems:

  1. Die Leasingraten für physisches Silber – also die Kosten, die Hersteller zahlen, um Material für die Produktion von Silbermünzen und Silberbarren zu beschaffen – stiegen über Nacht um das 40-Fache
  2. Zwei große indische Silberraffinerien mussten ihre Produktion einstellen
  3. Hersteller waren gezwungen, aus ihren ohnehin schwindenden Lagerbeständen zu arbeiten
  4. Selbst nach der Beruhigung liegen die Leasingraten noch beim Fünffachen des Normalwertes
Die Leasingraten waren bei einem halben bis einem Prozent – und sind über Nacht um das 40-Fache gestiegen. Das hat bedeutet, dass man erstmal kein Silber mehr ranholen konnte.

Dieser Vorfall war kein isoliertes Ereignis. Er war ein Symptom einer systemischen Knappheit, die sich seit Jahren aufbaut. Und er zeigt, wie schnell die Situation eskalieren kann, wenn auch nur ein Bruchteil der Weltbevölkerung gleichzeitig auf die Idee kommt, physisches Silber zu kaufen.

COMEX unter Druck: Silber wird per Flugzeug um die Welt gekarrt

Die Spannungen am physischen Silbermarkt haben längst die großen Handelsplätze erreicht. An der COMEX, der wichtigsten Terminbörse für Edelmetalle in New York, kam es zu beispiellosen Szenen. Als immer mehr Halter von Papierkontrakten auf physische Auslieferung bestanden, wurde die Auslieferung zeitweise gestoppt.

Was folgte, war ein logistisches Chaos, das die Großbanken in die Knie zwang:

  • Silber wurde von der LBMA in London per Flugzeug in die USA geflogen – ein normalerweise absurder Vorgang, da Silber aufgrund seines ungünstigen Gewicht-Wert-Verhältnisses üblicherweise per Schiff transportiert wird
  • Aktuell wird Silber aus Asien nach London verschoben
  • Die physischen Bestände werden weltweit hin- und hergeschoben, um Lieferverpflichtungen zu erfüllen
  • Gerüchte besagen, dass der JP Morgan Trading Desk an der COMEX nach Singapur verlagert wird

Wer behauptet, am Silbermarkt passiere nichts Besonderes, ignoriert die Realität. Hier geht es nicht mehr um Papierspekulationen – hier geht es um das reale, physische Metall. Und davon gibt es schlicht nicht genug.

Gold-Silber-Ratio: Ein historisches Signal

Ein weiterer Indikator, der aufhorchen lässt, ist das Gold-Silber-Verhältnis. Noch vor wenigen Monaten lag es bei etwa 1:85 – eine Unze Gold kostete also so viel wie 85 Unzen Silber. Mittlerweile ist dieses Verhältnis auf rund 1:70 gefallen. Silber holt auf. Und zwar deutlich schneller als Gold.

Historisch betrachtet lag das natürliche Verhältnis der beiden Metalle deutlich niedriger. In der Antike galt ein Verhältnis von 1:15 als normal. Selbst wenn wir nicht zu solchen Extremen zurückkehren – die aktuelle Entwicklung deutet klar darauf hin, dass Silber noch erhebliches Aufholpotenzial besitzt.

Wer sich heute für den Einstieg in Maple Leaf Silbermünzen, Wiener Philharmoniker oder Krügerrand Silbermünzen entscheidet, positioniert sich in einem Markt, der gerade erst beginnt, sein wahres Potenzial zu entfalten.

Das neue Gold-Netzwerk: Wie China die Weltwährungsordnung umkrempelt

Die Silber-Krise ist eingebettet in eine noch größere Umwälzung: die Neuordnung des globalen Währungssystems. Was sich derzeit abspielt, ist nichts weniger als der schleichende Abschied vom US-Dollar als alleiniger Reservewährung – und die Rückkehr von Gold als monetärem Anker.

Die Fakten sind eindeutig:

  • Zentralbanken weltweit kaufen Gold in Rekordmengen und verkaufen dafür US-Dollar-Reserven
  • China hat seine gesamte inländische Goldförderung vom Weltmarkt ferngehalten – niemand weiß genau, wie viel sie besitzen
  • Die BRICS-Staaten arbeiten an einer goldkonvertierbaren Handelswährung
  • Goldlager werden weltweit aufgebaut: Hongkong, Riad, Dubai, Zürich, sogar Liberia
  • Eine erste Testüberweisung über 22 Millionen wurde bereits erfolgreich durchgeführt
Die Chinesen gehen jetzt einen anderen Weg und sagen: Diese Handelswährung ist konvertierbar in Gold. Sie ist nicht eine Goldwährung, sondern konvertierbar in Gold – hat also die Steigerung des Goldpreises damit drin.

Das Einfrieren russischer Devisenreserven durch den Westen war der Katalysator. Zuvor hatte man bereits afghanische, irakische, syrische und libysche Vermögenswerte eingefroren. Doch als es Russland traf – ein Land mit nuklearer Bewaffnung und enormen Rohstoffvorkommen – ging ein Ruck durch die Welt. Dutzende Staaten zogen die gleiche Schlussfolgerung: Wer seine Reserven in Dollar hält, ist erpressbar.

Deutschlands Achillesferse: Wenn die Handelsbilanz kippt

Für Deutschland hat diese Entwicklung existenzielle Bedeutung. Als rohstoffarmes Exportland sind wir darauf angewiesen, Rohstoffe zu importieren und veredelte Produkte zu exportieren. Unsere Handelsbilanz – einst bei 250 Milliarden Euro Plus – ist bereits auf 200 Milliarden geschrumpft. Und der Trend zeigt steil nach unten.

Die Deindustrialisierung schreitet voran. Die Beispiele sind erschütternd:

  • BASF hat 11 Anlagen in Ludwigshafen abgebaut und investiert die nächsten 10 Milliarden in China
  • Mercedes baut neue Werke im Osten, während in Rastatt tausende Arbeitsplätze wegfallen
  • Die Stadt Rastatt rechnete mit 100 Millionen Euro Gewerbesteuer – erhalten hat sie gerade einmal eine Million
  • In Weißach, dem Porsche-Entwicklungszentrum, brachen die Gewerbesteuereinnahmen von über 60 Millionen auf etwa drei Millionen ein
  • BMW prüft die Verlagerung von Produktionskapazitäten nach Ungarn

Wenn in einem goldbasierten Handelssystem nur noch derjenige importieren kann, der Gold besitzt – wo steht dann ein deindustrialisiertes Deutschland? Die Frage ist nicht hypothetisch. Sie ist brandaktuell.

Gasmangellage 2026: Der nächste Schock steht bevor

Als wäre die strukturelle Krise nicht genug, droht kurzfristig eine weitere Eskalation. Die Gasfüllstände in Deutschland sinken rapide. Bei einem normalen Winterverlauf – wohlgemerkt, kein besonders kalter Winter – droht bereits Ende Januar 2026 eine Gasmangellage.

Die EU hat beschlossen, ab 2027 kein russisches Gas mehr zu importieren. Viele glauben, das sei längst Realität. Ist es nicht. Und die Konsequenzen werden verheerend sein:

  1. Industriebetriebe mit hohem Gasverbrauch werden abgeschaltet
  2. Die Pleitewelle im Mittelstand wird sich dramatisch beschleunigen
  3. Arbeitslosenzahlen werden in bisher unvorstellbare Höhen steigen
  4. Der Sozialhaushalt wird massiv überzogen
  5. Das Steueraufkommen bricht weiter ein
Was wir jetzt als höchste Pleitezahlen seit 10 Jahren sehen, das ist ein laues Lüftchen. Das kommt jetzt aus dem Mittelstand heraus ganz, ganz heftig.

Die aktuelle Pleitewelle ist erst der Anfang. Die wahre Wucht wird den Mittelstand treffen – das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Und mit jedem Unternehmen, das schließt, sinkt die Steuerbasis, die den aufgeblähten Sozialstaat finanzieren soll.

Das Rentensystem: Ein Schneeballsystem vor dem Kollaps

In diesem Kontext wirkt die aktuelle Rentendebatte geradezu grotesk. Ob das Rentenpaket 2031 oder 2035 greift – es ändert nichts an der fundamentalen Mathematik. Das Rentensystem ist ein Schneeballsystem. Die sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze schwinden. Der Nachwuchs fehlt. Die Zuwanderung erfolgte überwiegend in die Sozialsysteme, nicht in den Arbeitsmarkt.

Wer sich auf staatliche Rente oder Beamtenpension verlässt, baut auf Sand. Die 100.000 neu geschaffenen Beamtenstellen der letzten Jahre? Pensionsverpflichtungen, die niemals bedient werden können. Das System ist, wie es ein bekannter Ökonom treffend formulierte, tot.

Silber als Schutzschild: Was Anleger jetzt wissen müssen

In diesem Umfeld gewinnt physisches Silber eine Bedeutung, die weit über die reine Renditeerwartung hinausgeht. Es ist Krisenschutz, Industriemetall und monetäres Metall in einem. Und es ist – im Gegensatz zu digitalen Versprechen – real, greifbar und nicht durch einen Mausklick löschbar.

Für Einsteiger bieten sich verschiedene Zugangswege:

Auch als Geschenk gewinnt Silber an Bedeutung – nicht zuletzt, weil Gold für viele schlicht zu teuer geworden ist. Ein 50g Silberherz oder ein 100g Silberherz verbindet emotionalen Wert mit realem Substanzwert.

Dimitri Specks Prognose: Faktor 10 beim Gold – und Silber zieht nach

Der renommierte Analyst Dimitri Speck hat bereits vor Jahren darauf hingewiesen, dass der aktuelle Goldzyklus dem Anstieg von 2000 bis 2011 ähnelt – nur dass wir diesmal von einem höheren Ausgangsniveau starten. Damals stieg Gold um den Faktor 10. Speck sieht die Möglichkeit eines Goldpreises von 15.000 Dollar pro Feinunze.

Als er diese Prognose erstmals äußerte, hielten ihn viele für einen Spinner. Heute, mit Gold jenseits der 4.000-Dollar-Marke und Silber deutlich über 50 Dollar, klingt seine Analyse plötzlich sehr viel weniger abwegig. Der Zusammenbruch des Papiersilber-Systems könnte den Preisanstieg zusätzlich beschleunigen.

Entscheidend ist die Erkenntnis: Wir befinden uns noch in einem frühen Stadium dieses Zyklus. Wer heute einsteigt, ist nicht zu spät – er ist früh genug, um von der nächsten Phase zu profitieren.

Die physische Deckung kehrt zurück

Was wir derzeit erleben, ist im Kern eine Rückkehr zur physischen Realität. Jahrzehntelang konnte man mit Papierversprechen, digitalen Einträgen und ungedecktem Geld wirtschaften. Diese Ära neigt sich dem Ende zu. Die Welt verlangt wieder nach physischer Deckung – sei es durch Gold in Zentralbanktresoren oder durch Silber in industriellen Anwendungen.

Man kann digitale Euros erschaffen, Stablecoins programmieren, Bitcoin schürfen. Aber am Ende des Tages braucht die reale Wirtschaft reale Rohstoffe. Und der Unterschied zwischen Papiersilber und physischem Metall wird mit jedem Tag deutlicher.

Man kann hier digitalen Euro, Stablecoins, Bitcoin und was weiß ich alles erschaffen – aber da es immer Möglichkeiten gibt zu schummeln und den Menschen den Tisch zu ziehen, will man eine physikalische Deckung haben. Und das ist das, was gerade passiert.

Fazit: Die Uhr tickt

Die Silber-Krise ist keine Theorie. Sie ist Realität. Der Markt ist seit sieben Jahren defizitär. Die Industrie verschlingt immer mehr. Die Lagerbestände schwinden. Die Leasingraten sind explodiert. Und die geopolitische Neuordnung – weg vom Dollar, hin zu goldgedeckten Systemen – wird die Nachfrage nach beiden Edelmetallen weiter befeuern.

Gleichzeitig steht Deutschland vor einer wirtschaftlichen Zeitenwende: Gasmangellage, Deindustrialisierung, Pleitewelle, kollabierendes Steueraufkommen, unbezahlbare Sozialsysteme. In diesem Umfeld ist physisches Silber nicht nur eine Anlage – es ist eine Versicherung gegen den Kontrollverlust.

Wer jetzt noch zögert, sollte sich eine einfache Frage stellen: Wenn Zentralbanken weltweit Gold horten, wenn Industriekonzerne um jede Unze Silber kämpfen, wenn selbst die mächtigsten Banken der Welt physisches Metall per Flugzeug um den Globus karren – was wissen die, was Sie noch nicht wissen?

Die Antwort liegt auf der Hand. Und sie liegt in Silber.

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