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Kettner Edelmetalle

Europas Wohlstandsverfall: Warum Amerika profitiert

23.04.2026VideoKettner Edelmetalle

Die Zahlen sprechen eine brutale Sprache: Während amerikanische Unternehmen Rekordgewinne einfahren und die USA ihren Status als globale Wirtschaftssupermacht zementieren, versinkt Europa in einem schleichenden Wohlstandsverfall, der historische Dimensionen annimmt. Die Deindustrialisierung ist längst keine düstere Prognose mehr, sondern bittere Realität. Und mitten in dieser Gemengelage aus geopolitischen Verwerfungen, Energiekrisen und politischem Versagen zeichnet sich ein noch weit größeres Szenario ab: der systematische Umbau unseres Geld- und Wirtschaftssystems -- zu Ungunsten der Bürger.

Der renommierte Ökonom Professor Thorsten Polleit hat in einem aktuellen Gespräch mit Dominik Kettner eine schonungslose Analyse der Lage vorgelegt. Seine Worte sollten jeden Sparer, jeden Unternehmer und jeden wachen Bürger aufhorchen lassen. Denn was sich derzeit abspielt, ist nichts weniger als eine fundamentale Umverteilung von Macht und Vermögen -- weg von den Bürgern, hin zu einem immer mächtigeren Staatsapparat.

Der Energieschock als Verarmungsbeschleuniger

Die Straße von Hormus ist gesperrt. 20 Prozent der weltweiten Ölförderung stauen sich auf, 50 Prozent der nachgewiesenen Ölreserven der Welt lagern in dieser Region. Der Militärschlag der USA und Israels gegen den Iran hat eine Kettenreaktion ausgelöst, deren Konsequenzen sich inzwischen in jedem Supermarktregal und an jeder Zapfsäule ablesen lassen. Öl, Gas, Kohle -- alle Energieträger sind drastisch teurer geworden.

Doch Polleit macht eine entscheidende Unterscheidung, die in der öffentlichen Debatte sträflich vernachlässigt wird: Ein einmaliger Preisschock ist nicht dasselbe wie Inflation. Die Geldmengen wachsen aktuell dies- und jenseits des Atlantiks nur moderat. Was wir erleben, ist ein sogenannter negativer Realkasseneffekt.

"Sie fahren zur Tankstelle mit 100 Euro. Vor dem Preisschock konnten Sie volltanken und mit den restlichen 50 Euro noch im Supermarkt einkaufen gehen. Das ist jetzt nicht mehr möglich. Sie tanken voll und dann ist der Hunderter ausgegeben."

Das ist der Kern des Verarmungseffekts: Die Menschen werden sprichwörtlich ärmer, weil ihr Einkommen real weniger Kaufkraft hat. Und nirgendwo schlägt dieser Effekt härter zu als in Europa -- insbesondere in Deutschland. Warum? Weil die europäische Politik ihre eigene Energieversorgung systematisch zerstört hat.

Deutschland: Selbstverschuldete Abwärtsspirale

Während die USA energetisch autark sind und von der Situation sogar profitieren, hat Deutschland sich in eine strukturelle Schwäche manövriert:

  • Kernkraftwerke wurden abgeschaltet oder abgerissen
  • Kohlekraftwerke werden konsequent stillgelegt
  • Günstiges russisches Pipeline-Gas wurde durch teures amerikanisches LNG ersetzt
  • Die Industriestrompreise gehören zu den höchsten weltweit
  • Ganze Industriezweige wandern ins Ausland ab

Das Ergebnis ist verheerend: Amerika hängt den Rest der Welt wirtschaftlich noch stärker ab, als das ohnehin schon der Fall war. Europa verarmt relativ zu den USA -- und absolut, wenn man die Kaufkraft der Bevölkerung betrachtet. Wer sich gegen diese Entwicklung absichern möchte, findet in physischem Gold einen der zuverlässigsten Schutzmechanismen, den die Menschheit kennt.

Die Parteienoligarchie -- wenn Demokratie zur Fassade wird

Wie konnte es so weit kommen? Polleit verweist auf eine erschreckende Analyse: Moderne Demokratien haben die Tendenz, sich in Oligarchien zu verwandeln. Die Parteien bilden ein Kartell, kungeln untereinander und sichern ihre Macht ab -- unabhängig davon, was die Wähler eigentlich wollen.

"Der Bürger staunt, warum bestimmte Politiken, die er wählt, die er gut findet, in der Politik nicht umgesetzt werden. Das ist ein Parteienkartell."

Diese Theorie geht auf den Denker Robert Michels aus dem frühen 20. Jahrhundert zurück. Und sie erklärt, warum sich das, was Polleit als Globalismus bezeichnet, so widerstandslos durchsetzen konnte: eine Ideologie, die die Selbstbestimmung der Menschen durch Lenkung von oben aushebeln will. Die sogenannte "soziale Marktwirtschaft" sei dabei nur eine Mogelpackung -- Sozialismus auf Raten, schrittweise eingeführt.

Wie weit diese Einmischung reicht, zeigte kürzlich auch der eindrucksvolle Vorfall, über den wir im Artikel "Vance attackiert Brüssel: Schlimmste ausländische Wahleinmischung, die ich je gesehen habe" berichteten.

Das Tor zur Hölle: Digitales Zentralbankgeld

Doch die eigentliche Bedrohung liegt tiefer. Sie liegt im Geldsystem selbst. Polleit bezeichnet das digitale Zentralbankgeld (CBDC) als größte Bedrohung der Neuzeit -- und er wählt seine Worte mit Bedacht.

"Das digitale Zentralbankgeld, das darf nicht kommen. Das ist das Tor zur Hölle, was aufgestoßen wird."

Um zu verstehen, warum ein Ökonom vom Format Polleits so drastische Worte wählt, muss man die historische Entwicklung verstehen. Staaten, wie wir sie heute kennen, sind territoriale Zwangsmonopolisten. Sie haben die letzte Entscheidungsmacht über alle Konflikte auf ihrem Gebiet -- und sie nehmen sich das Recht, die Bürger zu besteuern. Etwas, das Ihnen und mir strikt verboten wäre.

Die historische Schritt-für-Schritt-Enteignung

Die Monopolisierung des Geldes durch den Staat verlief in mehreren Etappen:

  1. Ende 19. Jahrhundert: Der Staat erzwingt einen einheitlichen Goldstandard und verdrängt Silber, Bronze und andere Geldarten
  2. 15. August 1971: Richard Nixon hebt die Golddeckung des Dollars auf -- die Geburtsstunde des beliebig vermehrbaren Fiatgeldes
  3. Gegenwart: Schritt-für-Schritt-Abschaffung des Bargeldes, weil es den Bürgern eine private Sphäre gewährt
  4. Endstufe: Einführung des digitalen Zentralbankgeldes mit totaler Kontrolle

Mit CBDC wäre der Staat in der Lage, jede einzelne Transaktion zu überwachen, zu genehmigen oder zu verweigern. Er könnte bestimmen, wer was wann kaufen darf. Wer Zugang zu Konten erhält und wer nicht. Debanking, also das Abklemmen politisch unliebsamer Bürger vom Finanzsystem, haben wir bereits in Kanada bei den Trucker-Protesten und in Irland bei den Demonstrationen gegen Spritpreise gesehen. Mit CBDC lässt sich dieses Instrument perfektionieren.

Die amerikanische Kehrtwende

Interessanterweise hat die Trump-Administration im Januar 2026 per Executive Order der US-Zentralbank ausdrücklich untersagt, digitales Zentralbankgeld herauszugeben. Das Statut der Fed wurde entsprechend geändert. Europa hingegen marschiert an der Seite Chinas -- das seine CBDC bereits eingeführt hat, mit der erklärten Absicht, die Bevölkerung noch stärker kontrollieren zu können.

Wer sich dieser Kontrolle entziehen will, hat im Grunde nur eine Option: physische Edelmetalle außerhalb des Bankensystems. Gerade Goldbarren und klassische Goldmünzen wie der Maple Leaf, der Wiener Philharmoniker oder der Känguru bieten einen Vermögensschutz, der sich staatlicher Überwachung und digitaler Kontrolle entzieht.

Kriegsgefahr als politisches Kalkül

Ein weiteres beunruhigendes Muster zeichnet sich ab: Die Kriegsgefahr steigt -- und das ist nach Polleits Einschätzung kein Zufall. Für die großen Regierungen im Euroraum, insbesondere Deutschland und Frankreich, aber auch für Großbritannien, besteht ein massiver Anreiz, eine Kriegswirtschaft anzuschüren:

  • Notstandsgesetze können aktiviert werden
  • Abgabenbelastung lässt sich drastisch erhöhen
  • Staatliche Eingriffe ins Wirtschaftsleben werden gesellschaftlich akzeptiert
  • Kontroll- und Überwachungsmöglichkeiten explodieren
  • Opposition lässt sich leichter kriminalisieren

Russland hat bereits deutlich gemacht, dass die Produktion westlicher Waffensysteme -- etwa deutscher Drohnen für die ukrainische Armee -- als möglicher Kriegseintritt gewertet werden könnte. Wenn kein Kurswechsel erfolgt, droht eine militärische Auseinandersetzung.

Was dagegen spricht? Die Bevölkerung lehnt das ab. Insbesondere junge Menschen wollen nicht für geopolitische Spielchen ihrer Regierungen sterben. Und die wirtschaftlichen Verwerfungen einer solchen Kriegsproduktion wären enorm.

Das Einfrieren russischer Vermögen -- ein gefährlicher Präzedenzfall

Die EU versucht derzeit, eingefrorene russische Vermögenswerte dauerhaft zu konfiszieren. Was viele nicht verstehen: Das schafft einen Präzedenzfall, der weit über die russischen Oligarchen hinausreicht.

"Vom Staat, wie wir ihn heute kennen, ist dem ist alles zuzutrauen. Man sollte da keine Unschuldsvermutung gelten lassen."

Dieses Vorgehen reiht sich ein in die seit 9/11 praktizierte Financial Warfare: Der Zugang zum US-Dollar-dominierten internationalen Zahlungsverkehr wird als Waffe eingesetzt, um unliebsame Regierungen zu disziplinieren. Die Folge? Nichtwestliche Länder suchen verzweifelt nach Alternativen. Und sie finden sie -- bei Gold. Frankreich selbst hat aus diesem Grund kürzlich sogar seine Reserven aus den USA zurückgeholt, wie wir im Artikel "Frankreichs goldener Schachzug" ausführlich beleuchtet haben.

Die Zentralbanken dieser Welt kaufen massiv Gold. Sie wissen, warum. Und jeder Privatanleger sollte diese Signale ebenfalls ernst nehmen.

Gold und Silber: Die Rückkehr des ehrlichen Geldes

Kommen wir zur Gretchenfrage, die viele Anleger beschäftigt: Warum sind Gold und Silber beim Ausbruch des Iran-Konflikts nicht explodiert -- anders als beim Ausbruch des Ukraine-Krieges?

Die Antwort liegt im sogenannten Zeitverzögerungsproblem. Polleit bemüht ein treffendes Bild:

"Wenn Sie mit dem Hammer auf Ihren Daumen hauen, dann schmerzt das sofort. Stellen Sie sich mal vor, der Schmerz käme erst in zwei Monaten -- Sie würden gar nicht mehr wissen, warum er entsteht."

Die Märkte haben die Krisensignale längst eingepreist. In den letzten anderthalb bis zwei Jahren ist der Goldpreis um etwa 150 Prozent gestiegen, Silber ebenfalls explosionsartig. Aktuell bewegen wir uns bei rund 4.900 Dollar pro Unze Gold und haben beim Silber gerade wieder die 80-Dollar-Marke durchbrochen.

Uncharted Territory -- eine neue Bewertung

Was Polleit besonders betont: Gold und Silber haben sich von allen bisherigen Bewertungslinien losgelöst. Geldmengenausweitung, Realzinsen, historische Trendlinien -- all das greift nicht mehr. Wir befinden uns in Uncharted Territory. Und dahinter verbirgt sich etwas Fundamentales:

  • Eine Neubewertung von Gold und Silber relativ zu Aktien, Anleihen und Immobilien
  • Die Erwartung einer kommenden großen Inflationspolitik als Ausweg aus der Schuldenlast
  • Die Flucht aus Währungen, die politischen Konfiszierungsrisiken unterliegen
  • Die wachsende Erkenntnis, dass Fiatgeld ein Auslaufmodell sein könnte

Die Empfehlung des Ökonomen ist deutlich: Anleger mit einem Horizont von drei, fünf oder mehr Jahren sollten ihre Positionen nicht nur halten, sondern die aktuellen Preise nutzen, um weiter aufzubauen. Wer heute einsteigen will, findet mit dem Gold Starter-Set einen soliden Einstiegspunkt. Für größere Vermögen bieten sich das Gold Starterpaket S, das Gold Krisenschutzpaket S oder sogar das Gold Krisenschutzpaket M an. Wer das gesamte Vermögen diversifizieren will, findet im Gold Krisenschutzpaket XXL eine umfassende Lösung.

Künstliche Intelligenz macht Geld nicht überflüssig

Elon Musk hat in der Öffentlichkeit die These aufgeworfen, künstliche Intelligenz werde Geld irrelevant machen. Polleit widerspricht entschieden -- und zwar aus handlungslogischen Gründen.

Menschen leben in einer Welt der Knappheit. Das ist keine Ideologie, sondern eine logische Notwendigkeit. Selbst Zeit ist knapp, denn jedes Handeln erfordert Zeit. Und weil wir die Zukunft niemals perfekt abschätzen können, brauchen wir ein Tauschmittel, um auf unerwartete Entwicklungen reagieren zu können. Das allgemein akzeptierte, marktfähigste Tauschmittel -- das ist die Definition von Geld.

Die eigentliche Gefahr liegt woanders: KI wird als Werkzeug dienen, um staatliche Kontrolle über Geldflüsse zu perfektionieren. Sie wird die finanzielle Freiheit des Einzelnen weiter einschränken. Und genau deshalb ist physisches Eigentum an echten Werten wie Gold und Silber so essenziell wie lange nicht mehr. Die klassischen Bullion-Münzen wie der American Eagle, die Britannia, der China Panda oder die Lunar-Serie sind weltweit handelbar und bieten maximale Liquidität.

Der staatliche Zugriff wird immer dreister

Dass der Staat keine Unschuldsvermutung verdient, zeigt sich auch an aktuellen steuerlichen Entwicklungen. Das Bundesfinanzministerium hat den letzten Vorteil für Silberanleger im Zollfreilager kassiert -- ein weiterer Baustein in der systematischen Enteignung der Sparer, über den wir im Artikel "Steuerhammer im Zollfreilager" berichtet haben.

Die Botschaft ist klar: Jede Möglichkeit, dem staatlichen Zugriff zu entkommen, wird früher oder später geschlossen. Wer sich also heute noch Handlungsspielräume sichern will, sollte nicht auf bessere Zeiten warten.

Die besseren Ideen setzen sich durch -- wenn wir kämpfen

Trotz aller düsteren Prognosen ist Polleit kein Pessimist. Er ist davon überzeugt, dass die Ideen der Freiheit stärker sind als die Ideologien der Kontrolle -- wenn sie artikuliert werden. Wenn Menschen verstehen, dass die Politik das Problem ist und nicht die Lösung.

"Es gibt nur eine Möglichkeit, wie wir in Frieden und Wohlstand leben können. Das ist das freie Marktsystem."

Für den einzelnen Bürger bedeutet das: Eigenverantwortung übernehmen. Sich informieren. Vermögen schützen. Und physisches Gold und Silber sind dabei die ultimativen Werkzeuge -- die natürlichen Geldarten, die auch in einer KI-Welt und einer Welt des tiefen Staates ihren Status verteidigen werden.

Was jetzt zu tun ist

Die Botschaft aus dem Gespräch zwischen Polleit und Kettner ist eindeutig. Hier sind die entscheidenden Takeaways:

  • Verarmungseffekt erkennen: Europa verliert real an Wohlstand, während die USA profitieren
  • CBDC verstehen: Digitales Zentralbankgeld ist die größte Bedrohung finanzieller Freiheit
  • Kriegsgefahr ernst nehmen: Die Eskalationsspirale dient politischen Zwecken
  • Gold und Silber aufbauen: Edelmetalle sind die einzige Versicherung gegen staatliche Willkür
  • Langfristig denken: Anlagehorizont von 3-5 Jahren oder mehr ist essentiell
  • Physisch halten: Nur direkt verfügbare Edelmetalle entziehen sich dem Zugriff

Wir erleben einen historischen Umbruch. Die Verschiebungen zwischen Europa und Amerika, die Eskalation im Nahen Osten, die Erosion demokratischer Strukturen und der drohende Umbau des Geldsystems -- all das sind keine voneinander unabhängigen Entwicklungen. Sie sind Teil eines größeren Bildes. Wer dieses Bild versteht, kann handeln. Wer es ignoriert, wird zum Verlierer dieser Transformation.

Das Vermögen vieler Europäer wird in den kommenden Jahren auf dem Spiel stehen. Gold und Silber sind nicht nur eine Investition -- sie sind eine Versicherung gegen den Verlust der eigenen Freiheit. Und diese Versicherung sollte man nicht dann abschließen, wenn das Haus bereits brennt.

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