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Bronze Follis Kaiser Konstantin II. (337-340 n. Chr. | konstantinische Dynastie)

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  • Echtes Original: rund 1.700 Jahre alt
  • Kaisergeschichte: Kaiser des Westens
  • Kaiserporträt: mit Lorbeerkranz
Artikel-Nr: 2260662
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BeschreibungTechnische Daten
Follis Konstantin II. · Vorderseite

Original der Antike · Konstantinische Dynastie

Follis Konstantin II.Rund 1.700 Jahre alt.

Unter Konstantin wurde der Follis kleiner und enthielt kaum noch Silber. Die Stücke dieser Epoche messen 20 mm, ein Follis Diocletians 27 mm.

Herrscher
Konstantin II.337 bis 340 n. Chr.
Durchmesser
20 mm
Gewicht
ca. 2,2 g

Unter Konstantin wurde der Follis kleiner und enthielt kaum noch Silber. Die Stücke dieser Epoche messen 20 mm, ein Follis Diocletians 27 mm.

Herrscher
Konstantin II.337 bis 340 n. Chr.
Durchmesser
20 mm
Gewicht
ca. 2,2 g
Follis Konstantin II. · Vorderseite
Follis Konstantin II. · Rückseite

Konstantinische Dynastie · 306 bis 363 n. Chr.

Die Hauptstadt wandert an den Bosporus.

Unter Konstantin wurde das Christentum zur erlaubten und bald zur bevorzugten Religion, die Hauptstadt wanderte an den Bosporus, und das Münzbild änderte sich mit: weniger Götter, mehr Feldzeichen, Lager und Siegeszeichen. Seine Söhne teilten das Reich unter sich auf und bekriegten sich.

Die Abbildung zeigt ein Beispiel. Das gelieferte Stück kann im Detail abweichen.

Im selben Maßstab

Denar, Antoninian, Follis und Solidus im selben Maßstab

Drei Größen heißen hier Follis: rund 27 mm in der Tetrarchie, 20 mm unter Konstantin und seinen Söhnen, 28 mm unter Justinian.

Tremissis Justinian I.TremissisJustinian I. 16 mm
Denar Septimius SeverusDenarSeptimius Severus ca. 18 mm
Follis Konstantin II.FollisKonstantin II. 20 mmdiese Seite
Solidus HerakliusSolidusHeraklius 20 mm
Antoninian Valerian I.AntoninianValerian I. 21 bis 23 mm
Umriss einer 1-Euro-Münze1 Eurozum Vergleich 23,25 mm
Großfollis DiocletianFollisDiocletian 27 mm
Follis Justinian I.FollisJustinian I. 28 mm

Einordnung

31 Originale aus rund 1.100 Jahren

Jedes Stück steht bei den Jahren seines Herrschers oder seines Typs. Hervorgehoben ist die Epoche dieses Stücks; wählen Sie eine andere, um ihre Originale zu sehen.

Konstantinische Dynastie 306 bis 363 n. Chr. · 3 Originale

  • Follis Konstantin I. · VorderseiteFollis Konstantin I.306 bis 337 n. Chr.
  • Follis Konstantin II. · VorderseiteFollis Konstantin II.337 bis 340 n. Chr.diese Seite
  • Follis Constans · VorderseiteFollis Constans337 bis 350 n. Chr.
Follis Konstantin II. · Vorderseite

Aufbewahren

Das Wichtigste zuerst: nicht putzen.

Die dunkle Schicht auf Bronze und das matte Grau auf Silber heißen Patina. Sie ist über Jahrhunderte gewachsen und schützt die Oberfläche. Wer sie wegpoliert, nimmt dem Stück diesen Schutz.

  1. Nur am Rand anfassenHautfett kann sich dauerhaft in die Oberfläche ätzen. Nehmen Sie das Stück zwischen Daumen und Zeigefinger am Rand, über einer weichen Unterlage.
  2. Einzeln und trocken lagernLagern Sie jedes Stück einzeln an einem trockenen Ort, in einer Kapsel oder einem säurefreien Etui. PVC-Hüllen gehören nicht dazu, sie greifen die Oberfläche an.
  3. Kein Mittel, kein PutztuchKein Essig, kein Silberputztuch, kein Ultraschall. Laut dem Bank of Canada Museum hinterlässt fast jeder Putzversuch ohne Restaurator Schäden, meist durch Abrieb.
Follis Konstantin II. · Vorderseite

Vor rund 1.700 Jahren geprägt.

Konstantin II. und seine Welt sind lange vergangen. Das Stück ist geblieben, mit den Spuren seines Umlaufs.

Bronze-Follis Kaiser Constantin II. – Weltgeschichte, die in die Handfläche passt

Rund 1.700 Jahre alt, 2,2 Gramm schwer, 20 Millimeter im Durchmesser. Dieser Bronze-Follis war einmal ganz gewöhnliches Zahlungsmittel im Römischen Reich: Er wechselte auf Marktplätzen den Besitzer, wurde Legionären ausgezahlt, klimperte in den Beuteln von Händlern zwischen Trier und Antiochia. Geprägt unter Konstantin II., dem ältesten Sohn Konstantins des Großen. Wer ihn in die Hand nimmt, hält eine originale römische Münze – keine Nachprägung, keine moderne Kopie, sondern echtes Zeugnis der Spätantike.

Konstantin II.: Der Sohn, der zu schnell nach der Macht griff

Flavius Claudius Constantinus wurde im Februar 316 in Arelate geboren, dem heutigen Arles. Bereits 317 – da war er noch ein Kleinkind – erhob ihn sein Vater zum Caesar, zum Unterkaiser. Aufgewachsen im Schatten des mächtigsten Mannes der antiken Welt, verwaltete er von Trier aus Gallien, Britannien und Hispanien. Als Konstantin der Große 337 starb, nahmen seine drei Söhne den Titel Augustus an und teilten das Imperium unter sich auf. Constantin II. bekam den Westen. Doch sein Machthunger war größer als seine Geduld: 340 fiel er im Bruderkrieg gegen Constans bei Aquileia. Drei Jahre Alleinherrschaft, ein ganzes Kapitel Weltgeschichte – und Münzen wie diese, die davon erzählen.

Was ist eigentlich ein Follis?

Der Begriff leitet sich vom lateinischen Wort für „Beutel“ ab; die antike Bezeichnung des Nominals lautete schlicht Nummus. Ursprünglich wog ein Follis etwa zehn Gramm und trug über der Bronze einen hauchdünnen Überzug aus Silber. Unter Konstantin dem Großen wurde das Nominal mehrfach verkleinert und neu bewertet – die späten Folles der konstantinischen Dynastie sind daher handliche, kompakte Bronzestücke. Genau aus dieser Phase stammen die hier angebotenen Exemplare.

Die Fakten auf einen Blick

  • Nennwert: Follis

  • Land / Ursprung: Römisches Reich

  • Prägeherr: Constantinus II. (Kaiser 337–340 n. Chr.)

  • Rohgewicht: 2,2 g

  • Durchmesser: 20 mm

  • Material: Bronze, Feinheit und Feingewicht divers

  • Prägejahr, Prägestätte und Stückelung: divers

  • Erhaltung: Die Stücke sind gelaufenes Zahlungsmittel und tragen entsprechende Spuren: dunklere Patina, individuelle Zentrierung, Kerben, Abnutzungen und teils schwächere Legendenpartien. Genau das macht den Reiz aus. Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers sein können, unterscheidet sich das gelieferte Exemplar von der Abbildung – Sie erhalten ein Original, kein Serienprodukt. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Abbildung im Shop ein Beispiel darstellt und von dem gelieferten Artikel aufgrund historischer Umstände hinsichtlich Optik und Erhaltung individuell abweichen kann.

  • Serie: Geschichte · Anlagezweck: Sammlerprodukt

Motiv: GLORIA EXERCITVS – der Ruhm des Heeres

Die Vorderseite zeigt das lorbeerbekränzte Brustbild des Herrschers im Profil nach rechts, umlaufend die Kaiserlegende. Viele Exemplare dieser Epoche tragen auf der Rückseite den Schriftzug GLORIA EXERCITVS – zwei behelmte Soldaten mit Speer und Schild, zwischen ihnen die Feldzeichen. Eine der erfolgreichsten Bildformeln der Spätantike, reichsweit geprägt, weil sie das Bündnis zwischen Kaiserhaus und Armee auf den Punkt brachte. Da es sich um Umlaufware handelt, unterscheiden sich Prägestätte, Legendendetails und Patina von Stück zu Stück. Ausbrüche am Rand, dezentrierte Prägungen und eine gewachsene grün-braune Patina sind bei antiken Münzen völlig normal – sie sind kein Makel, sondern Beleg für Echtheit und Gebrauch.

Für wen sich dieser Follis eignet

  • Für Einsteiger, die einen erschwinglichen Zugang zur antiken Numismatik suchen

  • Für Sammler römischer Münzen, die die konstantinische Dynastie vervollständigen möchten

  • Als Geschenk mit echter Substanz – Geschichtsunterricht zum Anfassen

  • Als historische Ergänzung zu modernen Silbermünzen und Barren im eigenen Bestand

Münzen sind Zeitzeugen, nicht bloß Objekte. Dieser Follis hat Kaiser, Kriege und den Untergang eines Weltreichs überdauert.

Antike Bronze im Vergleich zu modernen Anlagemünzen

Ein moderner Silber- oder Goldbarren lebt vom Metallwert, von exakt definierter Feinheit und tagesaktueller Bewertung. Bei antiken Münzen ist das anders: Hier zählen Historie, Erhaltung, Motiv und Seltenheit. Der Bronze-Follis ist deshalb ausdrücklich ein Sammlerprodukt, kein klassisches Investmentprodukt – dafür bietet er etwas, das kein Neuprägungs-Jahrgang liefern kann: eine ununterbrochene Verbindung zu den Römern des vierten Jahrhunderts. Wer beides kombiniert, erhält Sammlerfreude und Sachwertdenken unter einem Dach.

Denn eines zeigt die Münzgeschichte unmissverständlich: Papierwährungen kamen und gingen, Reiche zerfielen, doch Edelmetall blieb. Gold ist die älteste Währung der Menschheit und hat alle anderen überlebt – ein Gedanke, der beim Inflationsschutz ebenso trägt wie beim Krisenschutz. Dieser kleine Bronzeklumpen aus der Zeit Constantins II. erinnert daran auf seine ganz eigene, stille Art. Er wird als Festpreisartikel angeboten und selbstverständlich per Werteversand zu Ihnen gebracht.

Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.

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