EZB-Zinspause bei 3,8% Inflation: Angst vor Straßenprotesten?
Es gibt Zinsentscheidungen, die man abhakt, und solche, die man sich merken sollte. Die jüngste der Europäischen Zentralbank gehört zur zweiten Sorte. Nicht wegen dessen, was beschlossen wurde, sondern wegen der Umstände. Während in Paris, Brüssel, Mailand und Lissabon Barrikaden brennen und an den Anleihemärkten die Lunte glimmt, hat Frankfurt beschlossen, nichts zu tun. Der Einlagesatz bleibt bei 2,5 Prozent.
Das klingt nach Routine, ist aber unserer Einschätzung nach ein Offenbarungseid. Denn die Teuerung im Euroraum liegt offiziell bei 3,8 Prozent und damit fast doppelt so hoch wie das selbst gesetzte Ziel von 2 Prozent. Wer bei solchen Zahlen die Hände in den Schoß legt, hat entweder keine Werkzeuge mehr oder traut sich nicht, sie zu benutzen. Jochen Staiger, der in dieser Ausgabe für Dominik Kettner einspringt, bringt es auf eine knappe Formel: Die EZB habe Angst vor der Straße.
Stillstand mitten im Flächenbrand
Überraschend kam die Zinspause nicht. Laut dem Prognosewerkzeug ECB Watch lag die Wahrscheinlichkeit für ein Stillhalten zuletzt bei 91 Prozent. Die Märkte hatten sie längst eingepreist. Doch Erwartbarkeit ist nicht dasselbe wie Ruhe.
Noch im September hatte die EZB selbst gewarnt, die Inflation dürfte für längere Zeit deutlich über ihrem Ziel bleiben. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen. Vor wenigen Jahren hieß es aus Frankfurt noch, die Teuerung sei ein vorübergehendes Phänomen, eine Frage von Monaten. Heute ist aus dem „vorübergehend“ ein Dauerzustand geworden, und die Notenbank reagiert darauf mit einer Pause.
Hinzu kommt: Die 3,8 Prozent sind die amtliche Zahl. Wer im Supermarkt, an der Tankstelle oder bei der Nebenkostenabrechnung genau hinschaut, wird den Eindruck kaum los, dass die gefühlte Inflation deutlich höher liegt. Staiger sagt es offen: Seiner Ansicht nach liegt die tatsächliche Geldentwertung um einiges höher. Wir teilen diese Skepsis. Eine offizielle Kennziffer ist zunächst eine Behauptung derer, die sie berechnen, und gerade die haben ein Interesse daran, dass sie möglichst freundlich ausfällt.
Inflation ist die stillste Form der Enteignung. Sie braucht kein Gesetz, keine Abstimmung und keinen Steuerbescheid, nur eine Notenbank, die nicht handelt.
Drei Ängste, eine Entscheidung
Warum also die Pause, obwohl die Preise weiter kräftig steigen? Offiziell wird die Entscheidung mit der üblichen Abwägung zwischen Preisstabilität und Konjunktur begründet. Unsere Einschätzung ist eine andere. Wir halten es für wahrscheinlich, dass drei Sorgen den Ausschlag gegeben haben:
- Die Angst vor dem Anleihemarkt: Höhere Zinsen würden die Refinanzierung hoch verschuldeter Euro-Staaten weiter verteuern, allen voran Frankreichs.
- Die Angst um den Zusammenhalt der Eurozone: Gerät ein Kernland ins Wanken, steht das gesamte Konstrukt unter Druck, auch Italien und andere Südländer.
- Die Angst vor der Straße: Eine Zinserhöhung würde Kredite verteuern und den Zorn der Menschen über Lebenshaltungskosten und Spritpreise zusätzlich anheizen.
Die dritte Sorge ist dabei die brisanteste. Eine Notenbank, die sich nach eigenem Anspruch allein der Preisstabilität verpflichtet fühlt, lässt sich unserer Einschätzung nach in Wahrheit von der politischen Großwetterlage treiben. Unabhängigkeit sieht anders aus.
Frankreich: Vom Schulprotest zur Ausgangssperre
Um zu verstehen, was die EZB-Entscheidung für Ihr Erspartes bedeutet, lohnt der Blick über den Rhein. Was in Frankreich als Protest von Schülern gegen die Zustände im Bildungssystem begann, weitete sich rasch zu Demonstrationen gegen hohe Lebenshaltungskosten und Spritpreise aus. Dann eskalierte die Lage so sehr, dass örtlich Ausgangssperren verhängt wurden, um weitere Gewalt und Plünderungen zu verhindern.
Inzwischen haben die Unruhen auf andere Länder übergegriffen. In Italien schickt Ministerpräsidentin Giorgia Meloni mehrere hundert zusätzliche Soldaten in die Städte. Ob der Funke auch nach Deutschland überspringt, kann derzeit niemand seriös vorhersagen. Hoffen wir das Gegenteil.
Für die EZB ist diese Entwicklung hochgefährlich. Frankreich ist mit fast 120 Prozent seiner Wirtschaftsleistung verschuldet und hat kaum finanziellen Spielraum, um den Protestierenden entgegenzukommen. Die Inflation verlangt eigentlich höhere Zinsen, doch höhere Zinsen machen genau diese Schulden noch teurer. Die Regierung in Paris wirkt wie gelähmt, und die Notenbank in Frankfurt mit ihr.
Anleihen: Das „sichere Fundament“ bröckelt
Bei französischen Staatsanleihen schwelte der Brand schon Anfang Oktober. Damals lag die Rendite so hoch wie seit den Anfangsjahren des Euro nicht mehr. Die Krawalle haben das Feuer neu entfacht, und auch italienische Staatsanleihen sind unter Druck geraten.
Der Mechanismus ist simpel: Verkaufen Anleger, fällt der Kurs der Anleihen, und die Rendite steigt. An dieser Rendite hängt wiederum der Zins, den ein Staat für neue Schulden zahlen muss. Ein Teufelskreis, der sich selbst beschleunigt, sobald das Vertrauen einmal schwindet.
Bemerkenswert: Auch die Rendite deutscher Bundesanleihen ist auf den höchsten Stand seit April 2011 gestiegen, also seit jener Zeit, in der die Eurokrise tobte. In London und Washington erreichen die Renditen sogar Höchststände über Jahrzehnte. Selbst der Internationale Währungsfonds nennt stark steigende Staatsanleiherenditen ausdrücklich als Risiko für das Finanzsystem.
Kauft Frankfurt im Ernstfall doch?
Theoretisch könnte die EZB gezielt französische Anleihen aufkaufen, um die Renditen zu drücken. Bundesbank-Präsident Joachim Nagel hat Spekulationen darüber zurückgewiesen. Staiger rechnet trotzdem damit, dass Frankfurt im Ernstfall kauft. Wir halten diese Erwartung für plausibel, denn die Geschichte der vergangenen fünfzehn Jahre ist eine Geschichte gebrochener roter Linien.
Kommt es so, verschwimmt die ohnehin dünne Grenze zur monetären Staatsfinanzierung weiter. Und die Rechnung dafür zahlen am Ende nicht die Regierungen, sondern die Sparer, über eine Geldmenge, die schneller wächst als die reale Wirtschaft. Dass selbst in den USA inzwischen über neue Formen der Absicherung von Staatsschulden diskutiert wird, zeigt unser Beitrag über goldgedeckte US-Anleihen und eine mögliche Rückkehr zum Goldstandard.
Ausgerechnet der Bundesbank-Chef lobt Gold
Umso aufschlussreicher ist, was ausgerechnet Joachim Nagel über das gelbe Metall sagt. Seine Worte könnten aus einem Edelmetall-Ratgeber stammen:
„Ein besonderes Merkmal von physischem Gold ist, dass es nicht davon abhängt, ob ein Emittent oder Geschäftspartner eine Zahlungsverpflichtung erfüllt.“
Joachim Nagel, Präsident der Deutschen Bundesbank
Und sein Fazit für die Notenbanken: Es spreche nach wie vor viel für eine weitere Diversifizierung in Richtung Gold. Wenn das für Zentralbanken gilt, die Geld selbst erschaffen können, dann gilt es erst recht für Bürger, die ihr Geld mühsam erarbeiten müssen. Staiger formuliert den Gedanken zugespitzt:
Eine Anleihe ist nur so gut wie der Staat, der sie zurückzahlt, wenn er sie denn zurückzahlt.
KI-Rausch mit Ansage
Wer dem Anleihemarkt den Rücken kehrt, landet oft bei Aktien. Doch auch dort mehren sich die Warnsignale. Der IWF warnt vor einer Korrektur bei KI-Aktien, falls die gewaltigen Investitionen und die erhofften Gewinne rund um künstliche Intelligenz enttäuschen. Hunderte Milliarden sind in Rechenzentren, Chips und Rechenleistung geflossen, und irgendwann müssen sie sich rechnen.
In einem Szenario des Währungsfonds fallen Aktien um 20 Prozent. Treffen würde das auch viele deutsche Sparer, die sich mit breit gestreuten Indexprodukten in Sicherheit wähnen, deren Gewicht aber überwiegend auf wenigen großen US-Konzernen liegt. Hinzu kommt: Börsenlegende Paul Tudor Jones will im kommenden Jahr auf fallende Kurse setzen. Er verweist auf die Kapitalströme am US-Markt, die nach seiner Darstellung so negativ aussehen wie seit Jahren nicht mehr, weil die Unterstützung durch Aktienrückkäufe schwindet, während neue Emissionen und Börsengänge Kapital absaugen.
Wie fragil die Euphorie rund um KI-Infrastruktur auch abseits der Börse ist, beleuchtet unser Magazinbeitrag KI-Betongold mit Rissen: Wie die Wall Street Anleger in Rechenzentren lockt.
Und das Gold?
Ehrlich betrachtet: Ein starker Dollar und hohe Anleiherenditen bremsen derzeit den Goldpreis. Doch wer kauft trotzdem unbeirrt weiter? Die Notenbanken. Jene Institutionen also, die Gold öffentlich gern als zinsloses Relikt abtun, stocken ihre Reserven Jahr für Jahr auf. Man darf sich fragen, was sie wissen, das sie ihren Bürgern nicht so laut sagen.
Gold hat keine Quartalszahlen, keinen Vorstand und keinen KI-Hype, der enttäuschen kann.
Betongold: Teuer finanziert, politisch im Visier
Für viele Deutsche gilt die eigene Immobilie als klassischer Hafen. Staiger nennt sie mit gewohnter Direktheit „das teuerste Hobby der Welt“. Die Gründe liegen auf der Hand:
- Teure Finanzierung: Immobilienkredite in Deutschland sind so teuer wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Das bremst Käufer wie Bauherren.
- Warnsignal aus den USA: Dort, wo faule Hauskredite 2008 die Finanzkrise auslösten, sind die Hypothekenzinsen inzwischen auf über 7 Prozent geklettert.
- Angriff auf die Spekulationsfrist: Innerhalb weniger Tage gab es erst im Bundestag, dann im Bundesrat Vorstöße, die Steuerfreiheit vermieteter Immobilien nach zehn Jahren zu kippen. Beide scheiterten, doch Steuerexperten halten das Thema nicht für endgültig vom Tisch.
- Vergesellschaftung: In Berlin wollen SPD, Grüne und Linke laut ihrem Sondierungspapier große Wohnkonzerne vergesellschaften.
Noch ist Letzteres nur ein Sondierungsergebnis. Die Frage muss aber erlaubt sein, wo eine solche Logik endet, wenn sie erst einmal politisch salonfähig ist. Für Eigentümer ist das ein unmissverständliches Warnsignal.
Gold dagegen kennt keine Mieter, keine Sanierungspflicht und keine Grundsteuer. Und Gewinne aus dem Verkauf physischer Edelmetalle sind nach aktueller Rechtslage bereits nach einem Jahr steuerfrei, nicht erst nach zehn. Wer etwa Goldbarren oder Goldmünzen länger als zwölf Monate hält, behält einen Veräußerungsgewinn nach geltendem Recht vollständig.
Krypto: Die Steuerschlinge zieht sich zu
Wer auf Kryptowährungen ausweichen will, sollte genau hinsehen. Seit Januar müssen Kryptobörsen Kundendaten für die Finanzbehörden erfassen, Stichwort europäische Meldepflichten nach DAC8. Und nach einem Entwurf des Bundesfinanzministeriums soll die steuerfreie Haltefrist für alle Kryptowerte fallen, die ab dem kommenden Jahr gekauft werden. Beschlossen ist das noch nicht.
Aufschlussreich war eine Ausschusssitzung am 12. Oktober. Ein Vertreter des Finanzministeriums erklärte dort sinngemäß, man rechne langfristig mit Mehreinnahmen, sowohl durch die neuen Meldungen als auch durch den Wegfall der Haltefrist. Andere Nachbarländer hätten diesen Schritt ebenfalls vollzogen. Übersetzt heißt das: Erst wird Transparenz geschaffen, dann wird kassiert. Die Reihenfolge ist kein Zufall.
Plötzlich ging es auch um Gold
In derselben Sitzung fiel ein Wort, das jeden Edelmetallanleger aufhorchen lassen sollte: Gold. Ein Redner hielt dem Ministerium sinngemäß entgegen, wer Krypto künstlich in die Einkunftsart Kapitalvermögen stopfen wolle, müsse erklären, warum man Gold nicht ebenso behandle, und diese Erklärung finde sich im Gesetzentwurf bislang nicht. Ein Abgeordneter der CDU/CSU-Fraktion wollte zudem wissen, ob bei den erwarteten Mehreinnahmen mögliche Ausweichbewegungen auf andere Märkte wie Gold eingerechnet worden seien.
Fakt ist: Der aktuelle Krypto-Entwurf schafft die Haltefrist für Edelmetalle nicht ab. Nach zwölf Monaten bleibt der Verkauf physischen Goldes steuerfrei. Staiger kann sich allerdings vorstellen, dass man auch hier eines Tages mit einem Stichtag arbeitet, wie beim Kryptoentwurf. Nach Einschätzung von Steuerjuristen wäre eine rückwirkende Besteuerung bereits steuerfrei gewordener Bestände verfassungsrechtlich nicht zulässig. Unsere Einschätzung: Wer heute kauft und hält, steht rechtlich besser da als derjenige, der zu lange wartet.
Dass der Staat neue Einnahmequellen mit großer Kreativität erschließt, zeigt sich übrigens nicht nur bei Kapitalanlagen. Ein aktuelles Beispiel ist der Streit um die geplante Zuckerabgabe, über den wir im Beitrag „Zucker-Abgabe: Ausgerechnet Fritz-Kola rebelliert gegen Klingbeil“ berichten.
Die große Gleichung: Wer hängt woran?
Fasst man die Lage zusammen, ergibt sich ein ernüchterndes Bild. Fast jede klassische Anlageform hängt an einem Faktor, den der Anleger nicht kontrolliert:
- Anleihen hängen an überschuldeten Staaten und an einer Notenbank, die sich nicht mehr traut, gegen die Inflation vorzugehen.
- Aktien hängen am KI-Boom und damit an Erwartungen, die erst noch eingelöst werden müssen.
- Immobilien hängen an teuren Krediten und am politischen Zugriff, von der Spekulationsfrist bis zur Vergesellschaftungsdebatte.
- Kryptowährungen hängen am Steuerzugriff eines Staates, der seine Mehreinnahmen bereits einplant.
- Physischem Gold steht kein Schuldner gegenüber. Es ist niemandes Verbindlichkeit.
Staiger rechnet damit, dass die Unruhen in Europas Metropolen anhalten und die gesamte EU-Wirtschaft belasten. Neue Schulden dürften folgen, die Zugeständnisse an die Straße werden teuer, und der Staat greift den Bürgern noch tiefer in die Taschen. All das schwächt den Euro. Wir halten dieses Szenario für realistisch.
Was Sie jetzt konkret tun können
Panik ist ein schlechter Berater, Untätigkeit aber auch. Wer sein Vermögen schützen will, sollte nicht auf die Versprechen von Regierungen und Notenbanken warten, sondern selbst handeln. Einige Grundgedanken:
- Physisch statt Papier: Setzen Sie auf echtes, greifbares Gold, nicht auf Zahlungsversprechen Dritter.
- Bewährte Anlagemünzen: Weltweit bekannte Prägungen wie der Maple Leaf, der Wiener Philharmoniker, der Känguru, der American Eagle oder die Britannia sind international anerkannt und gut handelbar.
- Klassiker mit Geschichte: Der 1 Unze Gold Krügerrand 2026 ist seit Jahrzehnten eine der meistgekauften Goldmünzen der Welt.
- Stückelung bedenken: Kleinere Einheiten wie der 1/10 Unze Gold Krügerrand 2026 oder der 1 g Gold Maple Leaf erleichtern später einen flexiblen Teilverkauf.
- Einstieg mit kleinem Budget: Schon mit einem 0,1 g Goldbarren von Heimerle und Meule lässt sich der erste Schritt machen.
- Motivmünzen mit Charakter: Wer Sammlerfreude und Substanz verbinden möchte, findet bei der Lunar-Serie, dem China Panda oder der limitierten 0,5 g Gold Deutsche Mark 2026 interessante Alternativen. Letztere erinnert an eine Währung, die viele Deutsche bis heute mit Stabilität verbinden.
- Silber ergänzen: Als Industriemetall schwankt Silber stärker, kann eine Goldposition aber sinnvoll ergänzen. Beides zu halten, ist eine bewährte Strategie.
Ein Wort der Vorsicht gehört dazu: Gold ist ein Schutzschild, kein Spielzeug für schnelle Geschäfte. Und auch die eigenen Bestände sollte man nicht leichtfertig wieder aufs Spiel setzen, etwa indem man sie beleiht. Welche Risiken das birgt, zeigt unser Beitrag über Indiens Gold-Pfand-Boom und die Frage, ob das Familiengold zur Schuldenfalle wird.
Unsere Einordnung: Die Regeln ändern sich, bevor Sie es merken
Die jüngste Zinsentscheidung ist mehr als eine geldpolitische Fußnote. Sie zeigt, wie eng der Handlungsspielraum der EZB geworden ist. Eine Notenbank, die bei fast vierprozentiger Inflation stillhält, weil sie Anleihemärkte, Haushaltslöcher und Proteste fürchtet, hat ihre wichtigste Aufgabe faktisch nachrangig gemacht. Unsere Einschätzung: Der Schutz des Geldwerts steht in Frankfurt nicht mehr an erster Stelle, die Finanzierbarkeit der Staaten schon.
Parallel dazu zieht der Staat die Daumenschrauben an, wo immer er kann: bei Immobilien, bei Kryptowährungen, bei Abgaben aller Art. Dass in einer Bundestagssitzung zu Krypto plötzlich auch über Gold gesprochen wird, sollte niemanden beruhigen. Noch gilt die Jahresfrist. Ob sie in fünf Jahren noch gilt, entscheidet nicht das Versprechen von heute, sondern die Haushaltsnot von morgen.
Verlassen Sie sich nicht allein auf das Versprechen von Staaten, Banken und Konzernen. Halten Sie einen Teil Ihres Vermögens in physischem Gold und Silber, bevor sich die Regeln womöglich noch weiter ändern.
Wer tiefer einsteigen möchte, wie es in Europa, an den Finanzmärkten und bei Gold und Silber weitergeht, sollte sich den 4. November ab 19 Uhr vormerken. Dann diskutiert Dominik Kettner live mit dem Publizisten Gerald Grosz und dem Finanzexperten und Bestsellerautor Ernst Wolff. Die Teilnahme ist kostenlos. Und wer Jochen Staigers schonungslose Analyse im Original erleben will, findet sie im Video zu diesem Beitrag: pointiert, unbequem und genau deshalb sehenswert.
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