Venezuela-Krise: Petrodollar-Kampf und Gold als Krisenwährung
Die ersten Tage des Jahres 2026 haben die geopolitische Landkarte in einer Weise erschüttert, die selbst erfahrene Beobachter sprachlos zurücklässt. Was sich in Venezuela abgespielt hat, ist mehr als ein militärischer Handstreich – es ist ein Lehrstück über die wahren Machtverhältnisse unserer Zeit, über die Fragilität des Dollars und über die zeitlose Bedeutung von Gold und Silber als ultimative Krisenwährung. Die Ereignisse rund um die Entführung von Präsident Maduro, die Positionierung amerikanischer Kriegsschiffe vor der venezolanischen Küste und die anschließende Ankündigung Trumps, US-Ölkonzerne ins Land zu schicken, werfen fundamentale Fragen auf – Fragen, die weit über Venezuela hinausreichen.
Der Petrodollar wankt – und Washington schlägt zu
Um die Ereignisse in Venezuela zu verstehen, muss man einen Blick zurück werfen. 1974 schlossen die USA ein historisches Abkommen mit Saudi-Arabien: Öl wird weltweit ausschließlich in US-Dollar gehandelt. Dieses sogenannte Petrodollar-System war über Jahrzehnte das Rückgrat der amerikanischen Wirtschaftsmacht. Doch im Sommer 2024 lief dieses Abkommen aus – und wurde nicht erneuert.
Die Konsequenzen sind gravierend. Der Dollar verliert sukzessive seinen Status als unangefochtene Weltleitwährung. Länder wie Venezuela begannen, ihr Öl in chinesischen Yuan zu verkaufen – ein Affront gegen Washington, der historische Parallelen hat. Wer die Geschichte kennt, weiß: Wer sich gegen den Petrodollar stellt, lebt gefährlich.
Wer sich gegen den Petrodollar versündigt oder gegen den Dollar allgemein versündigt, der steht sofort im Fadenkreuz der USA.
Die Parallelen sind frappierend. Saddam Hussein kündigte an, irakisches Öl in Euro zu verkaufen – kurz darauf folgte der Irakkrieg. Muammar al-Gaddafi plante eine goldgedeckte nordafrikanische Währung – Libyen wurde in Schutt und Asche gelegt. Nun also Venezuela, das sein Öl an China in Yuan verkaufte. Das Muster ist immer dasselbe.
38,5 Billionen Dollar Schulden – und kein Käufer in Sicht
Die USA stehen vor einem fiskalischen Abgrund. 38,5 Billionen Dollar Staatsschulden türmen sich auf, und allein im laufenden Jahr müssen 9 Billionen Dollar refinanziert werden. Das Problem: Es gibt immer weniger Käufer für amerikanische Staatsanleihen. Die Dollar-Schwäche macht US-Anleihen für internationale Investoren zunehmend unattraktiv.
Was bleibt? Die Notenpresse. Oder – und das ist die aggressivere Variante – die gewaltsame Sicherung von Rohstoffquellen, die den Dollar stützen. Venezuela bietet beides: die größten nachgewiesenen Ölreserven der Welt und im sogenannten Orinoco-Gürtel vermutete Goldvorkommen von 8.000 bis 10.000 Tonnen.
- Öl: Venezuela verfügt über die weltweit größten nachgewiesenen Ölreserven – größer als Saudi-Arabien
- Gold: Im Orinoco-Gürtel werden bis zu 10.000 Tonnen Gold vermutet
- Silber: Zahlreiche brachliegende Silberminen warten auf Erschließung
- Strategische Lage: Alternative Ölquelle für den Fall einer Sperrung der Straße von Hormus
Die Timeline des Chaos: Wie eine Nacht die Welt veränderte
Die Chronologie der Ereignisse liest sich wie ein Thriller. Am 3. Januar 2026 landete eine chinesische Delegation in Caracas, um Öldeals abzuschließen. Nur drei Stunden später begannen US-Luftangriffe auf Venezuela. Die Kriegsschiffe und Flugzeugträger waren bereits positioniert – ein klares Zeichen dafür, dass die Operation lange im Voraus geplant war.
Präsident Maduro und seine Frau wurden in einer nächtlichen Aktion extrahiert. Trump reklamierte die Operation stolz für sich, bezeichnete Maduro als „Drogendealer" und „Wurzel der Drogen". Kurz darauf die Ankündigung: US-Ölkonzerne werden nach Venezuela geschickt, um sich die Rohstoffe des Landes zu sichern.
Es gibt wahrscheinlich keinen Staatschef der Erde, der nicht fürchten muss, dass er irgendeines Nachts mit einem Helikopter aus seinem Bett herausgeholt wird.
Die Drogenvorwürfe? Ein vorgeschobener Grund, wie Kenner der Region bestätigen. Wollten die USA tatsächlich den Drogenhandel bekämpfen, müssten sie zuerst Mexiko und dann Kolumbien ins Visier nehmen – nicht Venezuela. Doch das Narrativ muss bedient werden, und so wird Maduro nun in einem öffentlichen Verfahren in New York der Prozess gemacht.
Die Schweiz knickt ein
Bemerkenswert ist die Reaktion der Schweiz, die umgehend die Vermögenswerte Maduros eingefroren hat. Ein Blick auf die Bilanz der Schweizerischen Nationalbank erklärt die Willfährigkeit: Sie hält Aktien aller großen US-Techkonzerne und ist von den großen Vermögensverwaltern abhängig. Ein Blinzeln von Larry Fink, dem Chef von BlackRock, dürfte genügt haben.
Iran: Der nächste Dominostein?
Venezuela ist möglicherweise nur der Auftakt zu einem noch größeren Konflikt. Informationen aus Israel deuten darauf hin, dass ein Krieg gegen den Iran in relativ kurzer Zeit bevorstehen könnte. Die Logik dahinter ist bestechend – und erschreckend zugleich.
Sollte die Straße von Hormus geschlossen werden – sei es durch den Iran selbst oder durch eine inszenierte Operation – käme es weltweit zu einer dramatischen Ölknappheit. Und genau dann hätten die USA mit dem venezolanischen Öl eine Alternative in der Hand, die sie der ganzen Welt verkaufen könnten.
- Krieg gegen den Iran wird vorbereitet – militärische Bewegungen im Nahen Osten nehmen zu
- Sperrung der Straße von Hormus würde globale Ölknappheit auslösen
- Venezuela als alternative Ölquelle unter US-Kontrolle
- Steigende Ölpreise als Folge – mit massiven Auswirkungen auf die Weltwirtschaft
Die Parallelen zur Ölkrise der 1970er Jahre sind unübersehbar. Damals fiel die Krise mit dem Jom-Kippur-Krieg zusammen und brachte Henry Kissinger auf die Idee, das Öl an den Dollar zu binden – nachdem dieser zwei Jahre zuvor vom Gold abgekoppelt worden war. Dieses System bescherte den USA 50 Jahre Weltherrschaft über den Dollar. Nun, da dieses System bröckelt, greifen die USA zu immer drastischeren Mitteln.
Silbermünzen als Zahlungsmittel in Caracas – die Rückkehr des echten Geldes
Eine der faszinierendsten Entwicklungen spielt sich direkt auf den Straßen von Caracas ab. Nachdem der venezolanische Bolívar erneut massiv an Wert verloren hat und die meisten Menschen ohnehin in Dollar bezahlten, hat sich eine zweite Währung etabliert: Silbermünzen.
An Kiosken, in Lebensmittelgeschäften, bei Taxifahrern – überall in Caracas kann man mittlerweile mit physischem Silber bezahlen. Es ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, was passiert, wenn Fiat-Währungen versagen: Die Menschen kehren instinktiv zu dem zurück, was seit Jahrtausenden als echtes Geld gilt.
Silber ist in Krisenzeiten eine unabdingbare Notwendigkeit. In Caracas kann man damit Nahrungsmittel kaufen, an Kiosken etwas zu trinken holen und den Taxifahrer bezahlen.
Wer sich für den Ernstfall wappnen möchte, sollte über ein Gold Starter-Set nachdenken – oder direkt in Goldmünzen investieren, die im Krisenfall als universelles Tauschmittel dienen. Denn was in Caracas heute Realität ist, kann morgen überall Realität werden.
Berlin ohne Strom: Ein Vorgeschmack auf die digitale Verwundbarkeit
Während die Welt auf Venezuela blickt, liefert Berlin ein erschreckendes Beispiel für die Fragilität unserer modernen Infrastruktur. 45.000 Haushalte waren tagelang ohne Strom und Warmwasser – in einer 3,5-Millionen-Metropole, mitten in Europa, im Jahr 2026.
Die Lehre daraus ist simpel und brutal: In einer Welt ohne Strom ist digitales Geld wertlos. Keine Karte funktioniert, kein Smartphone hilft. Die Menschen saßen in Turnhallen und kämpften um Steckdosen, um ihre Handys aufzuladen. Wer Bargeld hatte, konnte einkaufen. Wer keines hatte, stand vor verschlossenen Türen.
- Digitale Zahlungssysteme versagen bei Stromausfall komplett
- Bargeld bleibt das einzige funktionierende Zahlungsmittel
- Physische Edelmetalle behalten ihren Wert unabhängig von Infrastruktur
- CBDCs (digitales Zentralbankgeld) wären in solchen Situationen ebenso nutzlos
Und genau hier liegt die Ironie: Während Politiker und Zentralbanker die Einführung digitaler Zentralbankwährungen vorantreiben, zeigt die Realität, dass physische Werte – Goldbarren, Wiener Philharmoniker oder Maple Leaf Münzen – die einzige wirklich krisensichere Wertaufbewahrung darstellen.
Gold und Silber explodieren – und das ist erst der Anfang
Die Edelmetallmärkte reagieren auf das globale Chaos mit einer Deutlichkeit, die selbst Optimisten überrascht. Silber legte allein am Montag nach den Venezuela-Ereignissen um 6 Prozent zu und notierte bei fast 77 Dollar. Gold bewegt sich auf sein Allzeithoch zu – über 3.800 Euro und zwischenzeitlich 4.450 Dollar.
Die Zahlen von der COMEX sprechen eine noch deutlichere Sprache: Auf eine physische Unze Gold kommen inzwischen 356 Papierunzen. Dieses groteske Missverhältnis wird sich bereinigen – und diese Bereinigung wird die Preise weiter nach oben treiben. Das Gold-Silber-Verhältnis hat sich innerhalb eines Monats von 1:85 auf 1:60 verschoben – eine tektonische Verschiebung, die zeigt, dass Silber massiv aufholt.
Warum die Manipulation nicht ewig funktionieren kann
Natürlich werden die großen Player versuchen, den Anstieg der Edelmetallpreise zu bremsen. Das haben sie immer getan. Doch die fundamentalen Kräfte – explodierende Staatsverschuldung, geopolitisches Chaos, schwindendes Vertrauen in Fiat-Währungen – sind stärker als jede Manipulation. Wer heute in Känguru Goldmünzen, American Eagles oder Britannias investiert, sichert sich gegen genau diese Entwicklungen ab.
Für Anleger, die einen umfassenderen Einstieg suchen, bieten sich strukturierte Lösungen wie das Gold Krisenschutzpaket S oder für größere Vermögen das Gold Krisenschutzpaket M an. Wer sein Portfolio maximal absichern möchte, findet im Gold Krisenschutzpaket XXL eine umfassende Lösung.
Das große Spiel: Digitalkonzerne als wahre Gewinner
Hinter dem geopolitischen Chaos verbirgt sich eine Strategie, die weit über Öl und Rohstoffe hinausgeht. Die wahren Machtzentren unserer Zeit sind nicht in Washington zu finden – sie sitzen im Silicon Valley und an der Wall Street. Die Geheimdienste, allen voran CIA und Mossad, verfügen im Informationszeitalter über eine Machtfülle, die in der Geschichte beispiellos ist.
Das wichtigste Ziel ist in der Welt im Moment, so viel Unordnung wie möglich und so viel Chaos wie möglich zu schaffen, damit die wirkliche Kraft im Hintergrund – die Digitalkonzerne und die Finanzkonzerne – rettend eingreifen können. Die werden sagen: Was wir brauchen, ist eine digitale Diktatur, die für Ruhe sorgt.
Diese Analyse mag auf den ersten Blick wie eine Verschwörungstheorie klingen. Doch die Fakten sprechen für sich:
- BlackRock leitet de facto das Weltwirtschaftsforum, nachdem Klaus Schwab abgetreten ist
- Larry Fink fungierte als Interimspräsident des WEF
- Die Schweizer Nationalbank hält Aktien aller großen US-Techkonzerne
- Palantir und der Mossad arbeiten eng zusammen
- Rüstungskonzerne und Digitalkonzerne profitieren gleichermaßen vom globalen Chaos
Bemerkenswert ist auch die Rolle der Familie Rotschild: Ein Mitglied äußerte sich öffentlich und euphorisch zur „Befreiung" Venezuelas vom Maduro-Regime. Die Verbindung zur Gründung des Staates Israel und zum sogenannten Isaak-Abkommen zwischen Argentinien und Israel zeigt, wie eng die Fäden gesponnen sind.
Südamerika – ein brodelndes Fass vor der Explosion
Die Entführung Maduros hat Südamerika in einen Zustand versetzt, der an ein Pulverfass erinnert. Der kolumbianische Präsident erklärte öffentlich seine Bereitschaft, zu den Waffen zu greifen, um den Drohungen Trumps entgegenzutreten. In Venezuela selbst formieren sich Guerilla-Gruppen – sowohl ehemalige Maduro-Anhänger als auch langjährige Oppositionelle, die eines gemeinsam haben: eine tiefe Abneigung gegen die USA.
Die Monroe-Doktrin, auf die sich Trump beruft, sieht vor, dass die USA ihren Einfluss in der westlichen Hemisphäre ohne europäische Einmischung ausüben. In der Praxis bedeutet das: Europa soll den „schwarzen Peter" für die Ukraine übernehmen, während Washington seine Ressourcen auf Südamerika und den Nahen Osten konzentriert.
Für die Rohstoffmärkte bedeutet diese Entwicklung nichts Gutes – oder, je nach Perspektive, sehr viel Gutes. Denn steigende geopolitische Spannungen treiben die Preise für Gold und andere Edelmetalle zuverlässig nach oben. Wer sich mit Lunar Goldmünzen oder China Panda Goldmünzen eingedeckt hat, dürfte die Entwicklung mit einer gewissen Gelassenheit beobachten.
Was Anleger jetzt wissen müssen
Die Frage, die viele Anleger umtreibt: Ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um Gold und Silber zu verkaufen? Die Antwort ergibt sich aus der Gesamtlage fast von selbst. Die fundamentalen Treiber für steigende Edelmetallpreise sind nicht nur intakt – sie verstärken sich gegenseitig:
- Geopolitisches Chaos: Venezuela, Iran, Ukraine, Taiwan – die Krisenherde multiplizieren sich
- Dollar-Schwäche: Das Ende des Petrodollar-Abkommens untergräbt die Leitwährung
- Schuldenexplosion: 38,5 Billionen Dollar US-Schulden mit 9 Billionen Refinanzierungsbedarf
- COMEX-Missverhältnis: 356 Papierunzen auf eine physische Unze Gold
- Vertrauensverlust: Fiat-Währungen verlieren weltweit an Glaubwürdigkeit
- Zentralbank-Käufe: Notenbanken weltweit stocken ihre Goldreserven massiv auf
Gold ist seit über 3.000 Jahren Geld. Es hat jede Währung, jedes Imperium, jede Krise überlebt. In einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät, ist diese Beständigkeit unbezahlbar. Wer den Einstieg noch nicht gewagt hat, findet mit dem Gold Starterpaket S einen soliden Anfang.
Die digitale Diktatur als Endspiel
Das eigentliche Ziel hinter dem globalen Chaos ist nicht die Kontrolle über venezolanisches Öl oder iranische Ressourcen. Es ist die Errichtung einer digitalen Kontrollinfrastruktur, die jeden Aspekt des wirtschaftlichen Lebens erfasst. CBDCs – digitale Zentralbankwährungen – sind das Werkzeug, mit dem diese Vision umgesetzt werden soll.
Doch die Ereignisse in Berlin zeigen die Achillesferse dieses Plans: Ohne Strom ist digitales Geld wertlos. Physisches Gold und Silber funktionieren immer – unabhängig von Stromnetzen, Servern oder politischen Entscheidungen. Sie sind der ultimative Schutz vor einer Welt, in der Regierungen per Knopfdruck Vermögen einfrieren können – wie die Schweiz es gerade mit Maduros Konten vorgemacht hat.
Die Botschaft ist klar: Wer seine finanzielle Souveränität bewahren will, muss in physische Werte investieren. Nicht morgen. Jetzt. Denn die Ereignisse der letzten Tage haben gezeigt, dass sich die Welt schneller verändert, als die meisten Menschen es für möglich halten. Und in dieser neuen Welt wird nur bestehen, wer auf das setzt, was seit Jahrtausenden Bestand hat: echtes, physisches Edelmetall.




