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Kettner Edelmetalle
30.06.2026
06:41 Uhr

83 Prozent der Franzosen wollen kriminelle und arbeitslose Ausländer abschieben – ein Weckruf für ganz Europa

83 Prozent der Franzosen wollen kriminelle und arbeitslose Ausländer abschieben – ein Weckruf für ganz Europa

Wenn 83 Prozent eines Volkes in einer einzigen Frage übereinstimmen, dann handelt es sich nicht mehr um eine Meinung am politischen Rand, sondern um den unmissverständlichen Willen einer ganzen Nation. Genau dieses Bild zeichnet eine aktuelle CSA-Umfrage, die für Europe 1, CNews und das JDD durchgeführt wurde. Das Ergebnis ist so eindeutig, dass es jeder Politiker, der noch ein Restmaß an Bodenhaftung besitzt, gar nicht ignorieren dürfte: Eine überwältigende Mehrheit der Franzosen befürwortet die Abschiebung bestimmter Kategorien von Ausländern – konkret straffälliger, krimineller oder dauerhaft arbeitsloser Personen.

Ein Konsens, der über alle Lager hinwegreicht

Was diese Erhebung so brisant macht, ist nicht allein die Höhe der Zustimmung, sondern ihre erstaunliche Breite. Bei der jungen Generation steigt die Zustimmung sogar auf sage und schreibe 90 Prozent. Auch zwischen den Geschlechtern gibt es kaum nennenswerte Unterschiede: 82 Prozent der Männer und 84 Prozent der Frauen sehen die Sache gleich. Selbst unter den höher qualifizierten Berufsgruppen, die man gemeinhin als das Stammpublikum der politischen Mitte verortet, liegt die Zustimmung bei satten 78 Prozent.

Besonders aufschlussreich ist der Blick auf die politische Landschaft. Wer geglaubt hat, dieser Wunsch sei ein Phänomen des rechten Spektrums, der irrt gewaltig.

Selbst im linken Lager stimmen 69 Prozent der Wähler zu – bei den Sozialisten sogar 75 Prozent, bei den Grünen 68 Prozent und bei der linkspopulistischen LFI immerhin 66 Prozent.

Im konservativen und rechten Lager nähert sich die Zustimmung dann dem totalen Konsens: 96 Prozent der Republikaner-Wähler und 93 Prozent der Anhänger des Rassemblement National befürworten ein solches Vorgehen. Wenn also die Wähler der Grünen und die Wähler der nationalkonservativen Rechten in einer Frage praktisch an einem Strang ziehen, dann sollte das jedem politischen Beobachter zu denken geben.

Die tragische Realität hinter den Zahlen

Diese eindrucksvollen Umfragewerte entstehen nicht im luftleeren Raum. Sie sind die direkte Folge einer bitteren Wirklichkeit. Zehntausende Ausländer mit Strafregister und bestehenden Abschiebeanordnungen können faktisch nicht außer Landes gebracht werden. Das Ergebnis dieser behördlichen Ohnmacht ist allzu oft eine Tragödie – mit Vergewaltigungen und Morden, die hätten verhindert werden können, wenn der Staat seine eigenen Gesetze konsequent durchgesetzt hätte.

Es überrascht daher kaum, dass laut Erhebungen von Ifop und Odoxa zwischen 60 und 70 Prozent der Franzosen der Ansicht sind, es gebe „bereits zu viele Ausländer in Frankreich“ und die Aufnahme weiterer Zuwanderer sei „nicht wünschenswert“. Diese Stimmung ist kein Ausreißer, sondern eine Konstante.

Ein Spiegelbild für Deutschland?

Wer nun glaubt, dies sei ein rein französisches Problem, der macht es sich zu einfach. Die Parallelen zu Deutschland sind unübersehbar. Auch hierzulande erleben wir eine Kriminalität auf Rekordniveau, eine erschreckende Zunahme von Messerangriffen und eine Politik, die jahrelang den Eindruck erweckte, der Wille der eigenen Bürger sei zweitrangig. Die deutsche Politik täte gut daran, die französischen Zahlen als Warnsignal zu verstehen. Denn die Distanz zwischen dem, was die Bevölkerung mehrheitlich fordert, und dem, was die politische Klasse zu liefern bereit ist, wächst beständig. Und diese Kluft ist Gift für jede Demokratie.

Die nüchterne Wahrheit lautet: Ein Staat, der seine eigenen Gesetze nicht durchsetzt und der nicht in der Lage ist, verurteilte Straftäter abzuschieben, verliert das Vertrauen seiner Bürger. Die französische Umfrage ist nichts anderes als ein lautes, unüberhörbares Echo dieses Vertrauensverlustes – ein Echo, das auch in deutschen Ohren widerhallen sollte.

Was bleibt

Am Ende offenbart diese Umfrage eine simple, aber unbequeme Erkenntnis: Der gesunde Menschenverstand der Bürger ist oft weiter als die zaghafte Realpolitik ihrer Regierenden. Wenn 83 Prozent eines Volkes etwas fordern, dann ist es keine extreme Position mehr, sondern schlicht der Wille der Mehrheit. Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen – in Paris wie in Berlin – endlich beginnen, wieder für ihre Bürger und nicht gegen sie zu regieren.

In Zeiten gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Verunsicherung suchen viele Menschen nach Beständigkeit. Wo politische Strukturen ins Wanken geraten und das Vertrauen in staatliche Institutionen schwindet, gewinnen krisenfeste Sachwerte an Bedeutung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie auch in turbulenten Zeiten ihren Wert bewahren – und können als sinnvolle Ergänzung eines breit gestreuten Vermögens zur langfristigen Absicherung dienen.

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