
Australiens Inflation explodiert: Strompreise treiben Teuerung auf Jahreshoch
Die Inflation in Australien hat im Juli einen besorgniserregenden Sprung gemacht und erreichte mit 2,8 Prozent im Jahresvergleich den höchsten Stand seit zwölf Monaten. Dies geht aus den aktuellen Daten des Australian Bureau of Statistics (ABS) hervor. Noch im Juni lag die jährliche Inflationsrate bei moderaten 1,9 Prozent – ein Anstieg, der Verbraucher und Wirtschaftsexperten gleichermaßen alarmiert.
Strompreise als Haupttreiber der Teuerung
Besonders brisant: Die explodierenden Strompreise wurden als Hauptverursacher für den sprunghaften Anstieg identifiziert. Diese Entwicklung dürfte in Australien ähnliche Diskussionen auslösen wie hierzulande, wo die verfehlte Energiepolitik der ehemaligen Ampel-Koalition zu einer beispiellosen Kostenexplosion bei Strom und Gas geführt hat. Die Parallelen sind unübersehbar – auch Down Under zahlen die Bürger nun die Zeche für eine ideologiegetriebene Energiewende.
Der rasante Preisanstieg bei den Lebenshaltungskosten trifft australische Familien hart. Supermärkte wie Woolworths verzeichnen deutliche Preissteigerungen bei Grundnahrungsmitteln, während gleichzeitig die Energiekosten durch die Decke gehen. Ein Teufelskreis, der an die Situation in Deutschland erinnert, wo die Inflation trotz aller Beteuerungen der neuen Großen Koalition weiterhin auf hohem Niveau verharrt.
Globale Inflationswelle erfasst weitere Länder
Australien reiht sich damit in eine wachsende Liste von Ländern ein, die mit hartnäckiger Inflation kämpfen. Während Zentralbanken weltweit versuchen, mit Zinserhöhungen gegenzusteuern, bleiben die Erfolge überschaubar. Die Ursachen liegen tiefer: Jahrelange Gelddruckorgien, überbordende Staatsausgaben und eine verfehlte Energiepolitik rächen sich nun bitter.
Die Strompreise seien der "Haupttreiber" für den Inflationsanstieg gewesen, so die Einschätzung der Statistikbehörde.
Bemerkenswert ist der Zeitpunkt dieser Entwicklung. Während in Deutschland die neue Regierung unter Friedrich Merz mit einem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur die Inflation weiter anheizt – trotz gegenteiliger Wahlversprechen –, kämpfen auch andere westliche Demokratien mit den Folgen einer verfehlten Wirtschaftspolitik. Die Klimaneutralität bis 2045, die nun sogar im deutschen Grundgesetz verankert wurde, dürfte die Energiepreise hierzulande weiter in die Höhe treiben.
Warnsignal für Anleger
Für Anleger sollten diese Entwicklungen ein deutliches Warnsignal sein. Wenn selbst in rohstoffreichen Ländern wie Australien die Energiepreise derart explodieren, zeigt dies die Fragilität des gesamten Systems. In Zeiten steigender Inflation und unsicherer Energieversorgung gewinnen Sachwerte an Bedeutung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich historisch als verlässlicher Inflationsschutz bewährt und sollten in keinem ausgewogenen Portfolio fehlen.
Die australische Entwicklung ist ein weiterer Beleg dafür, dass die globale Inflationswelle noch lange nicht gebrochen ist. Während Politiker weltweit mit immer neuen Ausgabenprogrammen die Probleme zu lösen versuchen, verschärfen sie in Wahrheit nur die Lage. Für den Bürger bleibt nur eines: Eigenverantwortung übernehmen und sein Vermögen entsprechend absichern.

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