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Kettner Edelmetalle
13.02.2026
12:04 Uhr

Baerbocks feministische Epstein-Analyse: Wenn Ideologie auf Realität trifft

Man muss es der ehemaligen Außenministerin lassen: Annalena Baerbock schafft es auch nach dem Ende ihrer Amtszeit, mit bemerkenswerten Thesen für Aufsehen zu sorgen. In einem Interview mit t-online hat die Grünen-Politikerin nun einen Zusammenhang hergestellt, der selbst wohlwollende Beobachter ratlos zurücklässt. Mehr Frauen in Führungspositionen hätten den systematischen sexuellen Missbrauch durch Jeffrey Epstein verhindern können, so ihre steile These. Die Lösung? Quoten und die „Nein-heißt-Nein"-Regelung.

Feminismus als Universallösung für organisierte Kriminalität?

Baerbock erklärte wörtlich, je mehr Frauen in Führungspositionen seien, desto weniger anfällig sei man für „Korruption, Amts-, Macht- und erst recht sexuellen Missbrauch". Frauenrechte seien der „Gradmesser für den Freiheits- und Sicherheitsgrad einer Gesellschaft". Was zunächst wie ein wohlklingender Allgemeinplatz daherkommt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als geradezu absurde Vereinfachung eines hochkomplexen kriminellen Netzwerks, das über Jahrzehnte hinweg die Mächtigsten der Welt in seinen Fängen hielt.

Denn was die ehemalige Chefdiplomatin in ihrer feministischen Analyse geflissentlich unterschlägt, ist ein Umstand, der ihre gesamte Argumentation wie ein Kartenhaus zusammenfallen lässt: Ghislaine Maxwell, eine Frau, war maßgeblich an Epsteins Verbrechenssystem beteiligt. Sie führte ihm systematisch junge Frauen und sogar Minderjährige zum Zweck der Prostitution zu. Dafür wurde Maxwell zu einer 20-jährigen Haftstrafe verurteilt. Eine Frau in einer absoluten Machtposition – und sie nutzte diese Position nicht etwa, um den Missbrauch zu verhindern, sondern um ihn aktiv zu ermöglichen und zu organisieren.

Der bequeme Bogen zur eigenen Opferrolle

Besonders aufschlussreich ist der rhetorische Kunstgriff, mit dem Baerbock vom Epstein-Skandal zur Kritik an ihrer eigenen Person überleitet. Sie beklagt, dass Frauen in Führungspositionen einer „zweiten Angriffsebene" ausgesetzt seien. Während Markus Söder unbehelligt sein Essen in den sozialen Medien präsentieren dürfe, werde sie für High Heels und Taxifahrten in New York kritisiert. Frauen würden im Internet als „Schlampen" beleidigt.

Dass die Kritik an Baerbock möglicherweise weniger mit ihrem Geschlecht als vielmehr mit ihrer politischen Leistungsbilanz zusammenhängen könnte, scheint ihr nicht in den Sinn zu kommen. Es ist ein altbekanntes Muster: Wer sachliche Kritik nicht entkräften kann, erklärt sich kurzerhand zum Opfer struktureller Diskriminierung. Eine Strategie, die in den vergangenen Jahren vor allem im grünen Milieu zur Perfektion getrieben wurde.

Studien als Schutzschild gegen unbequeme Fragen

Baerbock verweist auf nicht näher benannte „Studien", wonach der Grad der akzeptierten Verhaltensweisen von Frauen immer schmaler werde, je höher sie aufstiegen. Das mag in bestimmten Kontexten durchaus zutreffen. Doch den Sprung von der Kritik an Social-Media-Auftritten hin zu einem weltweiten Missbrauchsnetzwerk zu vollziehen, zeugt von einer ideologischen Verblendung, die selbst für Baerbock'sche Verhältnisse beachtlich ist.

Die unbequeme Wahrheit, die Baerbock verschweigt

Die Realität ist deutlich komplexer, als es die feministische Brille der Grünen-Politikerin zulässt. Der Epstein-Skandal offenbart nicht primär ein Geschlechterproblem, sondern ein Machtproblem. Es ist ein Problem von Eliten, die sich über Recht und Gesetz erhaben fühlen – unabhängig davon, ob sie männlich oder weiblich sind. Die jüngst veröffentlichten Akten zeigen ein Netzwerk aus Politikern, Wirtschaftsführern, Prominenten und ja, auch Frauen, die Teil dieses Systems waren.

Man erinnere sich: Deutschland wurde 16 Jahre lang von einer Frau regiert. Hat Angela Merkels Kanzlerschaft den sexuellen Missbrauch in Deutschland verhindert? Die EU wird von Ursula von der Leyen geführt. Sind die Übergriffe auf Frauen und Kinder in Europa seitdem zurückgegangen? Die Antwort auf beide Fragen dürfte selbst den überzeugtesten Anhängern der Quotenpolitik schwerfallen.

Gerade in Deutschland hat die unkontrollierte Migrationspolitik der vergangenen Jahre zu einem dramatischen Anstieg sexueller Übergriffe geführt – eine Entwicklung, die unter einer Bundeskanzlerin ihren Anfang nahm und die Baerbock in ihrer Amtszeit als Außenministerin keineswegs zu bremsen vermochte. Die Silvesternacht von Köln 2015, die unzähligen Messerattacken und sexuellen Übergriffe der Folgejahre – all das geschah unter weiblicher Führung an der Spitze des Staates.

Quoten statt Qualität: Das grüne Rezept für alles

Baerbocks Forderung nach mehr Quoten und der Repräsentation von Frauen in Führungsgremien als Antwort auf den Epstein-Skandal offenbart ein Denkmuster, das für die Grünen geradezu symptomatisch ist: Für jedes Problem gibt es eine ideologische Schablone, und diese Schablone heißt Feminismus. Ob Klimawandel, Wirtschaftskrise oder eben organisierter Kindesmissbrauch – die Lösung lautet stets: mehr Frauen, mehr Quoten, mehr Regulierung.

Dass gerade die Quote dazu geführt hat, dass in Deutschland Positionen nicht nach Kompetenz, sondern nach Geschlecht besetzt werden, ist eine der bitteren Lehren der vergangenen Legislaturperioden. Die Ergebnisse dieser Politik sind für jeden Bürger täglich spürbar – in einer maroden Infrastruktur, einer schwächelnden Wirtschaft und einer Gesellschaft, die zunehmend auseinanderdriftet.

Ein Armutszeugnis für den politischen Diskurs

Es wäre wünschenswert, wenn sich ehemalige Spitzenpolitikerinnen wie Baerbock mit der gebotenen Ernsthaftigkeit dem Epstein-Skandal widmen würden, anstatt ihn als Vehikel für ihre feministische Agenda zu instrumentalisieren. Die Opfer von Epstein und Maxwell – darunter zahllose minderjährige Mädchen – haben etwas Besseres verdient als ideologisch motivierte Plattitüden. Sie verdienen lückenlose Aufklärung, die Benennung aller Täter und Mittäter, und eine Justiz, die unabhängig von Geschlecht, Macht und Einfluss agiert.

Dass ausgerechnet eine Politikerin, die während ihrer Amtszeit als Außenministerin durch fragwürdige Prioritätensetzung, aufgeblähte Delegationen und eine bisweilen erratische Diplomatie auffiel, nun die moralische Deutungshoheit über den größten Missbrauchsskandal der jüngeren Geschichte beansprucht, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Vielleicht wäre es an der Zeit, dass Baerbock – statt die Welt mit ihren Analysen zu beglücken – einmal jene Selbstkritik übt, die sie in dem Interview so vehement einfordert.

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