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12.06.2026
13:17 Uhr

Belfast: Sudanesischer Ex-Polizist versucht Mann auf offener Straße zu enthaupten – Europas Grenzen bleiben ein Sieb

Belfast: Sudanesischer Ex-Polizist versucht Mann auf offener Straße zu enthaupten – Europas Grenzen bleiben ein Sieb

Es sind Bilder, die sich tief in das kollektive Gedächtnis brennen. Mitten in Belfast, am hellichten Montagabend, drückt ein Mann sein Opfer zu Boden, sticht wieder und wieder auf Kopf und Hals ein und versucht schließlich, dem Wehrlosen den Kopf abzutrennen. Was wie eine Szene aus einem Propaganda-Video des sogenannten Islamischen Staates anmutet, geschah nicht in einem Kriegsgebiet im Nahen Osten, sondern auf europäischem Boden. Die Frage, die sich Millionen Menschen stellen, lautet: Wie konnte es überhaupt so weit kommen?

Vom Polizisten in Khartum zum Messerstecher in Belfast

Der mutmaßliche Täter, ein Sudanese namens Hadi Alodid, soll laut einem Bericht des britischen Telegraph in seiner Heimat ausgerechnet als Polizist gearbeitet haben. In der sudanesischen Hauptstadt Khartum sei er im Jahr 2022 in den Dienst der Behörde getreten – allerdings nur für wenige Monate. Familienfreunde beschrieben ihn gegenüber der Zeitung als Spross einer großen, politisch einflussreichen Sippe aus der Stadt Karim. Geboren worden sein soll er in Saudi-Arabien, aufgewachsen teils dort, für seine Ausbildung jedoch in den Sudan zurückgekehrt.

Als im April 2023 im Sudan ein blutiger Bürgerkrieg ausbrach, entschied sich Alodid gemeinsam mit einem Freund zur Flucht. Die Route führte – wie so oft – über die Schleuserkorridore durch Libyen nach Europa. Bemerkenswert ist ein Detail, das die gängige Erzählung vom mittellosen Schutzsuchenden zumindest ins Wanken bringt: Nach Aussage eines engen Freundes habe Alodid über ausreichend Geld verfügt, um die Überfahrt über das Mittelmeer zu finanzieren.

Ein Kontinent ohne Grenzen – und ohne Kontrolle

Was dann folgt, ist ein Lehrstück über das Versagen europäischer Grenzpolitik. Alodid gelangte zunächst nach Paris. Von dort aus soll es ihm mit Hilfe von Schleppern gelungen sein, am Pariser Flughafen die Passkontrollen schlichtweg zu umgehen und nach Dublin zu fliegen. Mit dem Bus ging es weiter nach Belfast. Da zwischen der Republik Irland und Nordirland praktisch keine Ausweiskontrollen stattfinden, blieb seine illegale Einreise vollständig unbemerkt. Seinen Brüdern soll er den Weg geebnet haben – einer lebe in Liverpool, ein weiterer ebenfalls in Belfast.

Wenn man am Pariser Flughafen einfach an der Passkontrolle vorbeispazieren kann, wofür braucht man dann überhaupt noch Grenzen, Behörden und das ganze Theater?

Diese Frage, die ein Leser des Originalberichts treffend stellte, trifft den Nagel auf den Kopf. Sämtliche vollmundigen Versprechen der Politik, die Migration zu „steuern“ und „zu ordnen“, entlarven sich als das, was sie sind: heiße Luft. Wer mit genügend Bargeld und ein paar Schleppern im Rücken quer durch den Kontinent reisen kann, ohne ein einziges Mal einen Ausweis vorzeigen zu müssen, der wird von keiner Gesetzesnovelle aufgehalten.

Ein Opfer im Koma, eine Bevölkerung in Wut

Das Opfer, der Schotte Stephen Ogilvie, ringt seit Tagen im Koma mit dem Tod. Gestoppt werden konnte der Angreifer nur durch beherzte Passanten, die ihn mit einem Hurley-Schläger – jenem traditionellen irischen Sportgerät – überwältigten. Es waren mutige Bürger, nicht der Staat, die das Schlimmste verhinderten. Ein Sinnbild dafür, wie sehr sich der Einzelne mittlerweile selbst schützen muss.

Die Aufnahmen verbreiteten sich rasend schnell in den sozialen Medien. Binnen weniger Stunden kam es zu Protestaufrufen in mehreren englischen Städten, die teils in Gewalt umschlugen. So sehr Ausschreitungen abzulehnen sind – sie sind das sichtbare Ventil eines aufgestauten Drucks. Die Menschen spüren, dass ihre berechtigten Sorgen um die eigene Sicherheit von den politischen Eliten seit Jahren ignoriert, kleingeredet oder als Fremdenfeindlichkeit abgetan werden.

Ein Muster, das auch Deutschland kennt

Wer glaubt, es handle sich um ein rein britisches Problem, der irrt gewaltig. Auch in Deutschland reiht sich ein Messerangriff an den nächsten – die Kriminalität hat ein trauriges Rekordniveau erreicht. Identitäten bleiben ungeklärt, Dokumente verschwinden, und die Behörden reagieren mit jener routinierten Hilflosigkeit, die man inzwischen leider gewohnt ist. Es ist nicht allein die Meinung unserer Redaktion, sondern die eines erheblichen Teils der Bevölkerung, dass diese verfehlte Migrations- und Sicherheitspolitik so nicht weitergehen darf. Was es braucht, sind Politiker, die endlich wieder für die Sicherheit der eigenen Bürger einstehen – nicht gegen sie.

Der Fall Belfast ist mehr als eine einzelne Bluttat. Er ist ein Mahnmal für einen Kontinent, der seine Außengrenzen aufgegeben und seine innere Sicherheit auf dem Altar einer naiven Willkommensideologie geopfert hat. Wie viele solcher Bilder braucht es noch, bis ein Umdenken einsetzt?

Was bleibt: Vertrauen in beständige Werte

In Zeiten, in denen selbst grundlegende staatliche Aufgaben wie der Schutz der eigenen Bürger nicht mehr verlässlich erfüllt werden, wächst das Bedürfnis nach Stabilität und Beständigkeit. Wer dem zunehmenden Vertrauensverlust in staatliche Institutionen etwas Greifbares entgegensetzen möchte, denkt häufig auch über die Sicherung des eigenen Vermögens nach. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte hinweg als wertstabiler Anker in unsicheren Zeiten bewährt und können eine sinnvolle Ergänzung eines breit gestreuten Portfolios darstellen.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Einschätzung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Wir betreiben keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich eigenständig zu informieren und trägt die Verantwortung für seine Entscheidungen selbst. Bei Bedarf konsultieren Sie bitte einen entsprechenden Fachberater.

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