
Betrüger an der Spitze der Weltpolitik: Somalischer UN-Sicherheitsratsvorsitzender in Millionenbetrug verwickelt

Es ist ein Schauspiel, das selbst hartgesottene Beobachter internationaler Politik fassungslos zurücklässt. Der neue Vorsitzende des UN-Sicherheitsrates, Abukar Dahir Osman aus Somalia, war Manager einer Gesundheitsfirma, die wegen Betrugs in Millionenhöhe verurteilt wurde. Ausgerechnet dieser Mann verspricht nun „höchste Standards in der Diplomatie" – man könnte lachen, wäre die Angelegenheit nicht so erschreckend symptomatisch für den Zustand internationaler Institutionen.
Vom gescheiterten Staat an die Spitze der Weltpolitik
Somalia, jenes ostafrikanische Land, das auf dem Entwicklungsindex den beschämenden Rang 192 belegt – nur hauchdünn vor dem Schlusslicht Sudan – darf nun für einen Monat im mächtigsten Gremium der Vereinten Nationen den Ton angeben. So will es das rotierende System der sogenannten „Weltregierung". Ob Großmacht oder gescheiterter Staat, jeder soll einmal „regieren" dürfen. Eine Gleichmacherei, die in ihrer naiven Absurdität kaum zu überbieten ist.
Osmans Karriere in seinem von Clans und Warlords zerrissenen Heimatland liest sich wie das Drehbuch eines Politthrillers: Stabschef des Premierministers, Staatssekretär für nationale Sicherheit, schließlich Stabschef im Präsidentenbüro. Ein Lebenslauf, der im internationalen Kontext kaum Vertrauen einflößen dürfte – doch das eigentlich Brisante liegt jenseits des Atlantiks.
Millionenbetrug in den USA: Die dunkle Vergangenheit des Diplomaten
Zwischen 2014 und 2019 leitete Osman in Ohio eine Gesundheitsfirma namens „Progressive Health Care Services". Diese wurde 2022 wegen Betrugs verurteilt – der Schaden belief sich auf stolze 7,2 Millionen Dollar, abgezweigt aus dem staatlichen Krankenversicherungsprogramm Medicaid. Jim O'Neill, Stellvertreter von Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr., bestätigte die Verbindung öffentlich auf der Plattform X.
Der Fall fügt sich nahtlos in ein größeres Muster ein. In den USA sorgen derzeit Enthüllungen über systematischen Betrug durch Bürger somalischer Herkunft für Schlagzeilen. Besonders der Bundesstaat Minnesota steht im Fokus: Somalische Scheinfirmen sollen dem amerikanischen Steuerzahler Schäden in Milliardenhöhe verursacht haben. Ein Skandal von atemberaubendem Ausmaß, der die Frage aufwirft, wie solche Strukturen überhaupt entstehen konnten.
Musk fordert Rücktritt – vergeblich
Elon Musk, nie um deutliche Worte verlegen, forderte Osmans Rücktritt. Doch der somalische Spitzendiplomat denkt nicht daran, seinen Posten zu räumen. Stattdessen führt er die Geschäfte des Sicherheitsrates – die ironischerweise auch den Konflikt in seinem eigenen Land betreffen – mit demonstrativer Unbekümmertheit weiter. Zum Amtsantritt gelobte er, sich für „Effizienz, Transparenz, Inklusivität und Konsensbildung" einzusetzen. Worte, die angesichts seiner Vergangenheit wie blanker Hohn klingen.
Ein Symptom des Verfalls internationaler Institutionen
Der Fall Osman ist kein Einzelfall, sondern vielmehr Ausdruck einer tiefgreifenden Krise internationaler Organisationen. Man denke nur an den WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus aus dem benachbarten Äthiopien, dessen Vergangenheit ebenfalls von schweren Vorwürfen überschattet wird. Es scheint, als hätten dubiose Gestalten systematisch die Schaltstellen globaler Macht besetzt.
Die Vereinten Nationen, einst mit hehren Zielen gegründet, haben sich zu einem Selbstbedienungsladen für gescheiterte Politiker und fragwürdige Akteure entwickelt. Die diplomatische Immunität schützt selbst jene, deren Vergangenheit bei jedem normalen Arbeitgeber sofortige Konsequenzen nach sich ziehen würde. Es ist ein System, das Verantwortungslosigkeit geradezu institutionalisiert.
Deutschland muss handeln
Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz wäre gut beraten, dem Beispiel der USA unter Präsident Trump zu folgen und die Zahlungen an UN-Institutionen drastisch zu kürzen. Warum sollten deutsche Steuerzahler Organisationen finanzieren, die offensichtlich unfähig oder unwillig sind, auch nur minimale Integritätsstandards bei ihren Führungskräften durchzusetzen?
Die Frage, die sich jeder vernünftige Bürger stellen muss, lautet: Wie lange wollen wir noch zusehen, wie internationale Gremien von Personen geführt werden, deren moralische Eignung mehr als fragwürdig erscheint? Der Fall des somalischen UN-Vorsitzenden ist ein Weckruf – ob er gehört wird, steht auf einem anderen Blatt.
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