
Blitzer statt Bollwerk: Lübeck setzt auf Überwachungstechnik zum Schutz des Weihnachtsmarktes
Was für ein Armutszeugnis für die deutsche Sicherheitspolitik! Die Hansestadt Lübeck greift zu einem bemerkenswerten Mittel, um ihre Weihnachtsmärkte vor potenziellen Anschlägen zu schützen: Ein Blitzer soll dokumentieren, wer das Fahrverbot am historischen Burgtor missachtet. Wer erwischt wird, zahlt 50 Euro Bußgeld. Doch hinter dieser scheinbar harmlosen Verkehrsmaßnahme verbirgt sich ein tiefgreifendes Versagen der politischen Verantwortlichen.
Sicherheitskonzept mit Tücken
Seit dem 24. November ist die Durchfahrt vom Burgtor über die Große Burgstraße zwischen 10:30 Uhr und 22 Uhr gesperrt – und das bis zum 30. Dezember. Die Stadtverwaltung hat gemeinsam mit Polizei und Feuerwehr dieses Konzept erarbeitet, nachdem es in den vergangenen Wochen vermehrt zu waghalsigen Wendemanövern und Verkehrsbehinderungen gekommen sei. Autofahrer, die das Verbot ignorierten, hätten die Sicherheit gefährdet, so die offizielle Begründung.
Doch der Blitzer erfasst nicht nur Kraftfahrzeuge. Wie die Lübecker Nachrichten berichten, werden auch Fahrräder, Fußgänger und E-Roller-Fahrer fotografiert. Denn gemessen wird nicht die Geschwindigkeit, sondern schlicht das Passieren des Tores. Eine Sprecherin der Stadt erklärt lapidar: „Wir wollen den motorisierten Individualverkehr feststellen." Man fragt sich unwillkürlich, ob hier nicht der Datenschutz auf der Strecke bleibt, wenn jeder Passant automatisch erfasst wird.
200.000 Euro für neue Zufahrtssperren
Neben dem Blitzer hat die Stadt stolze 200.000 Euro in neue Zufahrtssperren investiert. Diese werden morgens heruntergefahren, damit die Weihnachtsmärkte beliefert werden können, und anschließend wieder hochgefahren. Die Bereichsleiterin des Ordnungsamtes verkündet selbstbewusst: „Wir sind jetzt auf Überfahrttaten besser vorbereitet als im vergangenen Jahr."
Überfahrttaten – ein Wort, das in Deutschland leider traurige Bekanntheit erlangt hat. Der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz im Dezember 2016, bei dem zwölf Menschen starben und über 50 verletzt wurden, hat sich tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Seitdem gleichen deutsche Weihnachtsmärkte zunehmend Hochsicherheitszonen mit Betonpollern, Absperrungen und verstärkter Polizeipräsenz.
Die eigentliche Frage bleibt unbeantwortet
Während die Stadt Lübeck stolz ihre technischen Schutzmaßnahmen präsentiert, drängt sich dem kritischen Beobachter eine unbequeme Frage auf: Warum müssen wir überhaupt unsere traditionellen Weihnachtsmärkte derart absichern? Warum können deutsche Bürger nicht mehr unbeschwert Glühwein trinken und gebrannte Mandeln genießen, ohne dass Betonpoller und Blitzer das Stadtbild prägen?
Die Antwort liegt auf der Hand, wird aber von den Verantwortlichen konsequent verschwiegen. Die unkontrollierte Massenmigration der vergangenen Jahre hat die Sicherheitslage in Deutschland dramatisch verschlechtert. Die Kriminalitätsstatistiken sprechen eine deutliche Sprache, und die zunehmenden Messerangriffe sind längst kein Einzelphänomen mehr. Doch statt die Ursachen zu bekämpfen, bekämpft man die Symptome – mit Blitzern und Betonklötzen.
Autofahrer als Sündenböcke
Besonders pikant: Die Stadt empfiehlt den Besuchern, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Auch für Zulieferungen gelten strenge Einschränkungen – beliefert werden darf nur noch zwischen 5 und 10:30 Uhr sowie zwischen 22 und 23 Uhr. Der Einzelhandel in der Innenstadt dürfte sich bedanken. Während man also den motorisierten Individualverkehr gängelt und überwacht, werden die eigentlichen Sicherheitsrisiken mit Samthandschuhen angefasst.
Es ist bezeichnend für den Zustand unseres Landes, dass wir mittlerweile Blitzer aufstellen müssen, um Weihnachtsmärkte zu schützen. Was kommt als Nächstes? Gesichtserkennung am Glühweinstand? Taschenkontrollen vor dem Lebkuchenherz-Verkauf? Die Absurdität dieser Entwicklung scheint den Verantwortlichen nicht aufzufallen – oder sie wird bewusst ignoriert.
Die Bürger dieses Landes haben ein Recht darauf, ihre Traditionen in Frieden zu feiern. Doch solange die Politik die wahren Ursachen der Sicherheitsprobleme nicht benennt und bekämpft, werden wir uns an Betonpoller und Überwachungskameras gewöhnen müssen. Das ist nicht das Deutschland, das wir uns wünschen – und es entspricht auch nicht der Meinung eines Großteils der Bevölkerung, die sich nach einer Politik sehnt, die wieder für und nicht gegen die eigenen Bürger arbeitet.
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