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Kettner Edelmetalle
12.01.2026
07:51 Uhr

Blutbad im Iran: Mullah-Regime lässt über 500 Demonstranten erschießen

Blutbad im Iran: Mullah-Regime lässt über 500 Demonstranten erschießen

Während die westliche Welt sich in endlosen Debatten über Gendersprache und Klimakleber verliert, sterben im Iran junge Menschen für ihre Freiheit. Die Zahlen, die nun ans Licht kommen, sind erschütternd: Mindestens 538 Menschen wurden bei den anhaltenden Protesten gegen das islamistische Regime getötet. Eine Zahl, die das wahre Ausmaß der Brutalität offenbart, mit der Machthaber Ali Chamenei gegen sein eigenes Volk vorgeht.

Die grausame Wahrheit hinter den Zahlen

Die in den USA ansässige Menschenrechtsorganisation Hrana hat ihre bisherigen Schätzungen drastisch nach oben korrigiert. Waren zunächst etwa 203 Todesopfer bekannt, sprechen die neuesten Erkenntnisse von 538 Getöteten – darunter 490 Demonstranten und 48 Angehörige der Sicherheitskräfte. Mehr als 10.600 Menschen sollen festgenommen worden sein. Einzelne Quellen gehen sogar von über 2.000 Toten aus. Die Revolutionsgarde, jene berüchtigte Truppe des Regimes, geht mit einer Brutalität vor, die an die dunkelsten Kapitel der Geschichte erinnert.

Besonders verstörend sind die Berichte aus einem Teheraner Krankenhaus. Eine Mitarbeiterin schilderte dem britischen Sender BBC Szenen, die man sich kaum vorstellen mag: Leichen mit gezielten Kopfschüssen und Schüssen ins Herz. Die Leichenhalle war so überfüllt, dass die Körper übereinander gestapelt werden mussten. Als selbst das nicht mehr reichte, griff man auf den Gebetsraum zurück. Die meisten Opfer waren junge Menschen zwischen 20 und 25 Jahren – eine ganze Generation, die für ihre Zukunft kämpft und dafür mit dem Leben bezahlt.

Videoaufnahmen dokumentieren das Grauen

In den sozialen Medien kursieren mittlerweile Aufnahmen, die zahlreiche Leichen vor einer Leichenhalle südlich von Teheran zeigen sollen. Sowohl die Nachrichtenagentur AFP als auch die norwegische Menschenrechtsorganisation Hengaw haben das Material verifiziert. Hengaw spricht von einem "schweren Verbrechen von beträchtlichem Ausmaß". Diese Worte klingen fast schon euphemistisch angesichts dessen, was sich im Iran abspielt.

Die Proteste, die Ende Dezember im Zuge einer schweren Währungskrise begannen, haben sich längst zu einem Aufstand gegen das gesamte islamistische System entwickelt. In mehreren Städten konnten Demonstranten zumindest zeitweise die Kontrolle übernehmen. Bis zu 30 Moscheen sollen in Brand gesetzt worden sein – ein deutliches Zeichen dafür, wie tief der Hass auf das religiöse Unterdrückungssystem sitzt.

Trumps harte Linie gegen Teheran

Während europäische Politiker sich in diplomatischen Floskeln üben, zeigt US-Präsident Donald Trump, dass er bereit ist, Konsequenzen zu ziehen. Der Republikaner hat mit einem Militärschlag gegen den Iran gedroht und prüft nach eigenen Angaben "sehr starke Optionen". Gleichzeitig signalisierte er, dass das Regime offenbar verhandlungsbereit sei. "Ich glaube, sie sind es leid, von den Vereinigten Staaten geschlagen zu werden", so Trump.

Die Botschaft ist klar: Amerika unter Trump lässt sich von Diktatoren nicht einschüchtern. Ein Treffen mit iranischen Vertretern werde zwar vorbereitet, doch die militärische Option bleibe auf dem Tisch. "Wir müssen möglicherweise aufgrund der aktuellen Ereignisse vor dem Treffen handeln", warnte der Präsident.

Das Schweigen des Westens

Man fragt sich unwillkürlich, wo die Empörung der selbsternannten Menschenrechtsverteidiger bleibt. Jene Aktivisten, die bei jeder vermeintlichen Mikroaggression in westlichen Demokratien auf die Barrikaden gehen, schweigen auffällig still, wenn ein islamistisches Regime seine Bürger massakriert. Die gleichen Kreise, die Israel bei jeder Gelegenheit an den Pranger stellen, finden keine Worte für die systematische Ermordung von Freiheitskämpfern im Iran.

Die Ereignisse im Iran sollten uns allen eine Mahnung sein. Sie zeigen, wohin religiöser Fanatismus und totalitäre Herrschaft führen. Sie zeigen aber auch, dass Menschen bereit sind, für ihre Freiheit zu sterben. Diese Tapferkeit verdient unseren Respekt – und mehr als nur leere Solidaritätsbekundungen.

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