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27.01.2026
08:48 Uhr

Brennender Autofrachter vor Borkum: Fast 500 Elektroautos an Bord

Brennender Autofrachter vor Borkum: Fast 500 Elektroautos an Bord

Ein bedrohliches Szenario spielt sich derzeit in der deutschen Nordsee ab. Der Autotransporter „MS Thames Highway" liegt nach einem verheerenden Brand im Maschinenraum manövrierunfähig vor der Küste Borkums. Was als routinemäßige Fahrt von Emden nach Großbritannien begann, entwickelte sich binnen Stunden zu einem maritimen Notfall, der einmal mehr die Frage aufwirft, welche Risiken der Transport von Elektrofahrzeugen auf hoher See mit sich bringt.

Feuer im Maschinenraum – Crew reagiert besonnen

Kurz nachdem der 149 Meter lange und 25 Meter breite Frachter den Emder Hafen am Montagabend verlassen hatte, brach das Feuer aus. Die 18 Besatzungsmitglieder sowie ein Lotse an Bord handelten offenbar geistesgegenwärtig. Sie verschlossen den betroffenen Bereich des Schiffes luftdicht und verhinderten so eine weitere Ausbreitung der Flammen. Alle Personen an Bord blieben unverletzt – ein Umstand, der angesichts der Dramatik der Situation fast schon als kleines Wunder bezeichnet werden darf.

Das Havariekommando teilte in den frühen Morgenstunden mit, dass der Transporter vorsorglich außerhalb des Fahrwassers der Emsmündung ankere. Die Wetterbedingungen erschweren die Lage zusätzlich: Wellen von bis zu zwei Metern türmen sich rund um das havarierte Schiff. Immerhin, so die Behörden, würden derzeit keine Schadstoffe austreten.

Brisante Ladung: Fast 1.300 Fahrzeuge, darunter hunderte E-Autos

Besonders brisant erscheint die Ladung des Frachters. An Bord befinden sich insgesamt 1.294 Fahrzeuge – und davon sind nicht weniger als 477 Elektroautos. Wer die Nachrichten der vergangenen Jahre verfolgt hat, weiß um die besondere Problematik brennender Lithium-Ionen-Batterien. Die Brände solcher Akkus sind extrem schwer zu löschen und können sich selbst nach vermeintlicher Eindämmung erneut entzünden. Die Erinnerung an die Havarie der „Fremantle Highway" im vergangenen Jahr, bei der ebenfalls Elektrofahrzeuge an Bord waren, dürfte bei den Einsatzkräften noch frisch sein.

Gegen Mitternacht wurde ein sechsköpfiges, speziell ausgebildetes Feuerwehr-Team per Hubschrauber auf das Schiff gebracht. Weitere Einsatzkräfte seien unterwegs, ein Seenotrettungskreuzer sowie zusätzliche Schiffe und Hubschrauber stünden in unmittelbarer Nähe bereit. Die Koordination eines solchen Einsatzes auf offener See, bei Dunkelheit und rauer See, stellt die Rettungskräfte vor enorme Herausforderungen.

Die Schattenseiten der Elektromobilität

Während die Politik nicht müde wird, die Elektromobilität als Allheilmittel für den Klimaschutz zu preisen, zeigen Vorfälle wie dieser die Kehrseite der Medaille. Die Risiken beim Transport von Elektrofahrzeugen werden von Experten seit Jahren thematisiert, doch echte Konsequenzen lassen auf sich warten. Stattdessen werden Milliarden in Subventionen gepumpt, während grundlegende Sicherheitsfragen ungeklärt bleiben.

Dass ausgerechnet deutsche Gewässer erneut Schauplatz einer solchen Havarie werden, sollte den Verantwortlichen in Berlin zu denken geben. Doch ob die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hier andere Prioritäten setzt als ihre Vorgänger, bleibt abzuwarten. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Ausgang ungewiss

Wie lange die „MS Thames Highway" vor Borkum liegen bleiben wird und ob die Ladung gerettet werden kann, ist derzeit völlig offen. Die Behörden halten sich mit Prognosen zurück – verständlich angesichts der komplexen Lage. Eines steht jedoch fest: Die Bilder eines brennenden Frachters vor der deutschen Küste werden die Debatte über die Sicherheit von Elektrofahrzeugen erneut befeuern. Ob daraus politische Konsequenzen erwachsen, steht freilich auf einem anderen Blatt.

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