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Kettner Edelmetalle
30.01.2026
00:19 Uhr

BRICS-Staaten schmieden Allianz gegen den Dollar: Droht dem Westen der Verlust seiner Sanktionsmacht?

Was sich da am Horizont der globalen Finanzarchitektur zusammenbraut, könnte die geopolitischen Machtverhältnisse grundlegend erschüttern. Die BRICS-Staaten – jenes lose Bündnis aufstrebender Volkswirtschaften um Russland, China und Indien – arbeiten mit Hochdruck an einer eigenen Zahlungsplattform, die den Namen "BRICS Pay" trägt. Das erklärte Ziel: Die Dominanz des US-Dollars brechen und sich aus der Umklammerung westlicher Finanzsysteme befreien.

Indien übernimmt die Führung – ein bemerkenswerter Kurswechsel

Besonders bemerkenswert erscheint, dass ausgerechnet Indien die treibende Kraft hinter dieser Initiative ist. Das Land, das traditionell einen vorsichtigen Balanceakt zwischen Ost und West vollführte, hat offenbar genug von der Dollar-Abhängigkeit. Die indische Zentralbank schlägt vor, die digitalen Zentralbankwährungen der Mitgliedsstaaten über eine gemeinsame technologische Plattform zu vernetzen. Grenzüberschreitende Zahlungen sollen künftig in nationalen Währungen abgewickelt werden – ohne den Umweg über Dollar-Clearingstellen oder das SWIFT-System.

Die Botschaft könnte kaum deutlicher sein: Der Westen soll eines seiner wirkungsvollsten Machtinstrumente verlieren – die Fähigkeit, missliebige Staaten durch Finanzsanktionen in die Knie zu zwingen.

Neue Mitglieder verschärfen die Brisanz

Mit dem Beitritt von Saudi-Arabien, Iran und den Vereinigten Arabischen Emiraten gewinnt das Vorhaben zusätzliche Sprengkraft. Denn gerade im Energiehandel, der seit Jahrzehnten fest in Dollar-Hand liegt, eröffnen sich für diese Staaten völlig neue Spielräume. Sollte der Ölhandel künftig in anderen Währungen abgewickelt werden, wäre dies ein tektonischer Bruch mit der bestehenden Weltordnung.

„Jede Bewegung im Rahmen der BRICS zielt darauf ab, die Unabhängigkeit dieses Zusammenschlusses zu erhöhen und die Fähigkeit der Staaten, nicht sanktionierbar zu sein und nicht unter externer Aufsicht zu stehen."

So formuliert es Victoria Panova, Wissenschaftlerin an der Higher School of Economics in Moskau und Leiterin des BRICS-Expertenrats in Russland. Die Reduzierung der Dollar-Abhängigkeit sei damit endgültig aus der rhetorischen in die praktische Phase eingetreten.

Technische Hürden und politische Differenzen

Freilich stehen dem ambitionierten Projekt erhebliche Hindernisse im Weg. China, Indien und Russland testen ihre digitalen Zentralbankwährungen bislang nur in Pilotprogrammen. Fragen der technischen Interoperabilität, der Datensicherheit und der gemeinsamen Governance bleiben ungelöst. Zudem ist der politische Wille innerhalb der BRICS keineswegs einheitlich ausgeprägt.

Während sanktionierte Staaten wie Russland oder der Iran ein existenzielles Interesse an alternativen Zahlungssystemen haben, profitieren andere Mitglieder durchaus vom bestehenden Dollar-System. Diese Interessendivergenzen könnten sich als größtes Hindernis erweisen.

Was bedeutet das für den Westen – und für Anleger?

Selbst wenn BRICS Pay nur schrittweise realisiert wird, könnte es erste Risse im bislang nahezu unangetasteten Fundament der dollarzentrierten globalen Finanzordnung geben. Für Deutschland und Europa bedeutet dies: Die Zeit der uneingeschränkten Sanktionsmacht neigt sich möglicherweise dem Ende zu. Die geopolitischen Karten werden neu gemischt.

In Zeiten solcher Umbrüche erweisen sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber traditionell als verlässlicher Anker der Vermögenssicherung. Während digitale Währungssysteme kommen und gehen, hat Gold über Jahrtausende seinen Wert bewahrt – unabhängig davon, welche Weltmacht gerade den Ton angibt.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

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