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Kettner Edelmetalle
19.02.2026
15:51 Uhr

Britische Monarchie am Abgrund: Prinz Andrew in Handschellen

Was sich am Donnerstag auf den gepflegten Zufahrtswegen der Royal Lodge in Windsor abspielte, dürfte als einer der dunkelsten Tage in die Geschichte des britischen Königshauses eingehen. Ein Polizeikonvoi rollte auf den Landsitz von Andrew Mountbatten Windsor – jenem Mann, der einst als Prinz Andrew, Herzog von York, zu den schillerndsten Figuren der Krone gehörte. Ausgerechnet an seinem 66. Geburtstag klickten die Handschellen.

Vom Palast in den Verhörraum

Der Vorwurf wiegt schwer: Amtsmissbrauch. Konkret soll der in Ungnade gefallene Ex-Herzog vertrauliche Geschäftsinformationen an den mittlerweile verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergegeben haben. Jenen Jeffrey Epstein, dessen Name längst zum Synonym für ein Netzwerk aus Macht, Missbrauch und moralischer Verkommenheit geworden ist. Andrew, der seine royalen Titel bereits vor geraumer Zeit verlor, könnte nun etwas weitaus Kostbareres einbüßen – seine Freiheit. Ihm drohe, so berichten britische Medien übereinstimmend, lebenslange Haft.

Nach britischem Recht darf ein Festgenommener bis zu 24 Stunden ohne formelle Anklageerhebung verhört und festgehalten werden. Andrew befindet sich derzeit in polizeilichem Gewahrsam und wird vernommen. Seine Ex-Frau Sarah Ferguson sei untergetaucht. Der einstige Royal steht allein da – ein gefallener Prinz ohne Netz und doppelten Boden.

Durchsuchungen auf zwei Anwesen

Während Andrew verhört wird, durchkämmen Ermittler gleich zwei seiner Residenzen. Die Royal Lodge in Windsor, ein prunkvolles Herrenhaus mit mehr als 30 Zimmern, in dem er über zwei Jahrzehnte residierte, wird ebenso durchsucht wie die Wood Farm auf dem Sandringham-Anwesen, wohin er erst kürzlich umgezogen war. Man fragt sich unwillkürlich, was die Beamten in diesen weitläufigen Gemäuern zu finden hoffen – und was sie womöglich finden werden.

König Charles stellt sich hinter die Ermittler

Bemerkenswert ist die Reaktion des Königshauses. König Charles III. soll nach Angaben mehrerer Quellen nicht vorab über die Polizeiaktion gegen seinen eigenen Bruder informiert worden sein. Dennoch fand der Monarch klare Worte: „Ich möchte klarstellen: Das Gesetz muss seinen Lauf nehmen." Ein Satz, der in seiner nüchternen Kürze mehr sagt als jede diplomatische Floskel. Auch Prinz William und Prinzessin Kate stellten sich demonstrativ hinter den König. Die Botschaft ist unmissverständlich: Blutsbande schützen nicht vor dem Gesetz.

Und das britische Volk? Es scheint diese Haltung zu teilen. Auf den Straßen Londons äußerten sich laut der Nachrichtenagentur AFP zahlreiche Menschen erfreut über die Festnahme. Kein Mitleid für den gefallenen Prinzen – stattdessen Genugtuung darüber, dass offenbar auch die Mächtigen und Privilegierten nicht über dem Gesetz stehen.

Ein jahrelanger Skandal erreicht seinen Höhepunkt

Andrews Festnahme kommt nicht aus dem Nichts. Seit Jahren ziehen sich die Enthüllungen wie ein roter Faden durch die britische Öffentlichkeit. Kompromittierende Fotografien, der Vorwurf des Missbrauchs einer Minderjährigen, die toxische Verbindung zu Jeffrey Epstein – all das nagte wie Säure am ohnehin brüchigen Fundament seiner Reputation. Dass es nun zu einer tatsächlichen Verhaftung kam, markiert dennoch eine Zäsur. Es ist der Moment, in dem aus Gerüchten und Anschuldigungen handfeste strafrechtliche Konsequenzen werden.

Man darf gespannt sein, wie sich dieser Fall weiterentwickelt. Eines steht jedoch bereits fest: Die britische Monarchie erlebt eine ihrer schwersten Krisen. Und während sich die Welt fragt, ob Andrew Mountbatten Windsor tatsächlich hinter Gittern landen wird, drängt sich eine unbequeme Wahrheit auf – Privilegien und Adelstitel sind kein Schutzschild gegen die Justiz. Zumindest sollten sie es nicht sein. Dass diese Erkenntnis in einer Zeit, in der das Vertrauen der Bürger in Recht und Ordnung vielerorts erschüttert ist, ausgerechnet vom britischen Königshaus demonstriert wird, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.

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