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19.01.2026
07:21 Uhr

Brüssel in Panik: EU plant Sondergipfel gegen Trumps Zoll-Offensive

Brüssel in Panik: EU plant Sondergipfel gegen Trumps Zoll-Offensive

Die Europäische Union zeigt sich einmal mehr in ihrer ganzen Hilflosigkeit. Während US-Präsident Donald Trump mit harter Hand seine Interessen durchsetzt, flüchten sich die europäischen Staats- und Regierungschefs in das, was sie am besten können: Gipfeltreffen einberufen, Kaffee trinken und bedeutungsschwangere Erklärungen abgeben. EU-Ratspräsident António Costa hat nun einen Sondergipfel für diese Woche angekündigt, um auf die jüngsten Zolldrohungen aus Washington zu reagieren.

Trumps knallharte Ansage an Europa

Der amerikanische Präsident hat auf seiner Plattform Truth Social unmissverständlich klargemacht, was er von den Europäern erwartet. Ab dem 1. Februar 2026 sollen Strafzölle in Höhe von zehn Prozent auf sämtliche Warenexporte aus Deutschland und sieben weiteren europäischen Staaten in die USA erhoben werden. Doch damit nicht genug: Ab Juni würden diese Zölle auf satte 25 Prozent steigen. Die Bedingung für eine Aufhebung dieser Maßnahmen? Dänemark müsse einer vollständigen Übertragung Grönlands an die Vereinigten Staaten zustimmen.

Man mag von Trumps Methoden halten, was man will, aber eines muss man ihm lassen: Er verfolgt konsequent amerikanische Interessen. Eine Eigenschaft, die man bei deutschen Politikern seit Jahren schmerzlich vermisst. Während Trump für sein Land kämpft, haben unsere Regierungen jahrzehntelang deutsche Interessen auf dem Altar der europäischen Integration geopfert.

Die EU-Reaktion: Viel Lärm um nichts?

Costa erklärte vollmundig, die Gespräche mit den Mitgliedstaaten hätten eine „klare gemeinsame Linie" ergeben. Zölle würden die transatlantischen Beziehungen belasten und seien nicht mit dem bestehenden Handelsabkommen vereinbar. Die EU sei bereit, sich gegen jede Form von Druck zur Wehr zu setzen. Gleichzeitig betonte er jedoch den Willen zu einer konstruktiven Zusammenarbeit mit den USA. Diese widersprüchliche Rhetorik offenbart das ganze Dilemma der europäischen Außenpolitik: Man möchte stark erscheinen, ohne tatsächlich stark zu sein.

In Brüssel werden derweil mögliche Gegenmaßnahmen diskutiert. Das Spektrum reicht von Strafzöllen im Umfang von bis zu 93 Milliarden Euro bis hin zu Einschränkungen für US-Unternehmen auf dem europäischen Markt. Besonders pikant: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron drängt auf den Einsatz des sogenannten Anti-Coercion Instruments, das in Brüsseler Kreisen als „Handels-Bazooka" bezeichnet wird. Ob diese Bazooka allerdings mehr als ein Spielzeuggewehr ist, darf bezweifelt werden.

Die bittere Realität der europäischen Abhängigkeit

Sollte es zu keiner Einigung kommen, würden bereits im Juli beschlossene Gegenmaßnahmen automatisch am 6. Februar in Kraft treten. Betroffen wären US-Produkte wie Bourbon, Flugzeugteile, Sojabohnen und Geflügel. Doch hier zeigt sich das fundamentale Problem: Die EU braucht die USA weitaus mehr als umgekehrt. Die europäische Wirtschaft, allen voran die deutsche Exportindustrie, ist auf den amerikanischen Markt angewiesen. Ein ausgewachsener Handelskrieg würde Europa ungleich härter treffen als die Vereinigten Staaten.

Die Situation offenbart einmal mehr das Versagen der europäischen Politik der letzten Jahrzehnte. Anstatt eine eigenständige, starke Position aufzubauen, hat man sich in Abhängigkeiten begeben – von russischem Gas, von chinesischen Lieferketten und eben auch vom amerikanischen Wohlwollen. Nun, da ein Präsident im Weißen Haus sitzt, der diese Abhängigkeiten gnadenlos ausnutzt, steht Europa mit leeren Händen da.

Grönland als Zankapfel

Der eigentliche Auslöser dieser Eskalation ist Trumps Interesse an Grönland. Die strategische Bedeutung der arktischen Insel für die USA ist unbestreitbar. Rohstoffvorkommen, militärische Stützpunkte und die Kontrolle über wichtige Seewege machen Grönland zu einem begehrten Objekt. Dass Trump bereit ist, massive wirtschaftliche Druckmittel einzusetzen, um seine Ziele zu erreichen, sollte niemanden überraschen, der seine erste Amtszeit aufmerksam verfolgt hat.

Die Frage ist nun, ob die EU tatsächlich den Mut aufbringt, sich gegen Washington zu stellen, oder ob man am Ende doch wieder einknickt. Die Geschichte der europäischen Außenpolitik lässt wenig Hoffnung auf Ersteres aufkommen. Sondergipfel hin oder her – am Ende wird man vermutlich einen faulen Kompromiss finden, der niemandem wirklich hilft, aber allen Beteiligten erlaubt, das Gesicht zu wahren.

Was bleibt für den deutschen Bürger?

Für die deutsche Wirtschaft und damit für jeden einzelnen Bürger bedeutet diese Entwicklung nichts Gutes. Höhere Zölle würden die Exporte verteuern, Arbeitsplätze gefährden und letztlich auch die Preise im Inland beeinflussen. In Zeiten ohnehin hoher Inflation und wirtschaftlicher Unsicherheit ist das eine Hiobsbotschaft. Einmal mehr zeigt sich, dass die Entscheidungen in Brüssel und Washington direkte Auswirkungen auf den Alltag der Menschen haben – und dass die europäische Politik diesen Herausforderungen nicht gewachsen zu sein scheint.

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