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26.01.2026
14:14 Uhr

Brüsseler Selbstzerstörung: EU beschließt vollständigen Stopp russischer Gasimporte

Brüsseler Selbstzerstörung: EU beschließt vollständigen Stopp russischer Gasimporte

Was sich wie ein schlechter Scherz anhört, ist bittere Realität geworden: Die Europäische Union hat in einem beispiellosen Akt der wirtschaftlichen Selbstkasteiung den vollständigen Importstopp für russisches Gas bis Ende 2027 beschlossen. 24 der 27 Mitgliedsstaaten stimmten in Brüssel für diese Verordnung – gegen den erbitterten Widerstand von Ungarn und der Slowakei, die offenbar als einzige noch einen Funken wirtschaftlichen Sachverstands bewahrt haben.

Der Weg in die energiepolitische Sackgasse

Die nun verabschiedete Verordnung sieht vor, dass die Einfuhr von russischem Gas über Pipelines schrittweise reduziert und ab spätestens 1. November 2027 komplett eingestellt werden soll. Selbst langfristige Verträge, die über Jahrzehnte für stabile und günstige Energiepreise in Europa gesorgt haben, werden damit faktisch zerrissen. Die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen versichert dabei mit einer Dreistigkeit, die ihresgleichen sucht, dass dieser Komplettverzicht kein Risiko für die Versorgungssicherheit darstelle. Auf dem Weltmarkt gebe es schließlich genügend andere Anbieter.

Man fragt sich unweigerlich: In welcher Parallelwelt leben diese Brüsseler Bürokraten eigentlich? Während die Gasspeicher in Deutschland und Österreich bereits jetzt bedenklich niedrige Füllstände aufweisen und der kälteste Winter seit Jahrzehnten Europa fest im Griff hat, verkündet man seelenruhig, die Verbraucher müssten sich keine großen Sorgen über steigende Gaspreise machen. Eine Aussage, die angesichts der bereits explodierten Energiekosten wie blanker Hohn klingt.

Milliarden für Moskau – trotz aller Sanktionen

Die Ironie dieser Politik offenbart sich in den nackten Zahlen: Auch nach knapp vier Jahren Krieg in der Ukraine erwirtschaftet Russland mit Energielieferungen in die EU weiterhin Milliardengewinne. Im ersten Halbjahr 2025 importierte die EU nach Daten von Eurostat Flüssigerdgas im Wert von fast 4,5 Milliarden Euro aus Russland. Im gesamten Jahr 2024 waren es sogar 15,6 Milliarden Euro für natürliches und verarbeitetes Gas. Die Sanktionspolitik hat also ihr erklärtes Ziel, Russland wirtschaftlich in die Knie zu zwingen, grandios verfehlt – während sie gleichzeitig die europäische Wirtschaft und die Bürger massiv belastet.

Besonders pikant: Während Europa sich von russischem Gas verabschiedet, fließt dieses munter weiter nach China und Indien – zu deutlich günstigeren Preisen. Und über Umwege landet es dann doch wieder in Europa, nur eben erheblich teurer. Ein Geschäftsmodell, das man als wirtschaftlichen Selbstmord mit Ansage bezeichnen könnte.

Die Abhängigkeit verlagert sich nur

Statt russischem Gas sollen nun verstärkt Lieferungen aus den USA und anderen Quellen die Versorgung sicherstellen. Doch hier offenbart sich das nächste Problem: Das amerikanische Fracking-Gas ist nicht nur deutlich teurer, sondern unter Präsident Trump gilt mehr denn je das Prinzip "America First". Die Vorstellung, dass die USA Europa zuverlässig und zu fairen Preisen mit Energie versorgen werden, erscheint angesichts der aktuellen geopolitischen Lage bestenfalls naiv.

Die EU tauscht also einen zuverlässigen, wenn auch politisch unbequemen Lieferanten gegen einen launischen, unberechenbaren und vor allem teureren Partner aus. Während die USA und Russland sich zunehmend annähern, manövriert sich Europa in eine Position der maximalen Verwundbarkeit. Eine strategische Meisterleistung, die in den Geschichtsbüchern ihren Platz finden wird – allerdings nicht als Erfolgsgeschichte.

Die Notbremse als Feigenblatt

Immerhin enthält die Verordnung eine sogenannte Sicherheitsklausel: Falls die Versorgungssicherheit eines oder mehrerer Mitgliedstaaten ernsthaft gefährdet sein sollte, könnte die EU-Kommission den betroffenen Ländern erlauben, die Einfuhrverbote auszusetzen. Nur wenn ein Mitgliedstaat den Notstand ausruft, sind dann zeitlich begrenzte Lieferungen erlaubt. Man beachte die Formulierung: Die EU-Kommission könnte erlauben. Souveräne Nationalstaaten müssen also in Brüssel um Erlaubnis bitten, wenn ihre Bürger zu erfrieren drohen.

Diese Regelung offenbart das ganze Ausmaß der demokratischen Defizite in der EU. Entscheidungen von existenzieller Tragweite für Millionen von Menschen werden von einer Handvoll nicht direkt gewählter Funktionäre getroffen, während die nationalen Parlamente und erst recht die Bürger nicht einmal gefragt werden. Die ursprüngliche Idee einer Wirtschaftsgemeinschaft mit gleichen Rechten für alle Mitglieder ist längst einer zentralistischen Bevormundung gewichen.

Die wahren Leidtragenden

Während die politischen Eliten in Brüssel ihre ideologisch motivierten Entscheidungen feiern, sind es die einfachen Bürger und die mittelständische Wirtschaft, die die Zeche zahlen. Energieintensive Industrien wandern ab, Arbeitsplätze gehen verloren, und immer mehr Menschen können sich das Heizen ihrer Wohnungen nicht mehr leisten. Die Deindustrialisierung Europas, die bereits in vollem Gange ist, wird durch diese Politik weiter beschleunigt.

Es ist bezeichnend, dass ausgerechnet jene Länder, die sich diesem Wahnsinn widersetzen – Ungarn und die Slowakei –, von der EU-Führung als Störenfriede gebrandmarkt werden. Dabei vertreten sie lediglich die Interessen ihrer Bürger, was eigentlich die Kernaufgabe jeder Regierung sein sollte. Doch in der heutigen EU gilt offenbar: Wer nationale Interessen vertritt, ist ein Feind der europäischen Idee.

Ein Weckruf für die Bürger

Die Reaktionen der europäischen Bürger auf diesen Beschluss sprechen eine deutliche Sprache. Von "Energie-Selbstmord" über "Freiluftirrenhaus" bis hin zu Forderungen nach einem EU-Austritt reicht das Spektrum der Empörung. Und diese Empörung ist mehr als berechtigt. Denn hier wird nicht im Namen der Bürger gehandelt, sondern gegen ihre fundamentalen Interessen.

Die Geschichte lehrt uns, dass Imperien nicht von außen zerstört werden, sondern von innen heraus zerfallen. Die EU scheint diesen Weg mit bemerkenswerter Entschlossenheit zu beschreiten. Ob die Bürger Europas rechtzeitig aufwachen und ihre Regierungen zur Rechenschaft ziehen, wird darüber entscheiden, ob dieser Kontinent noch eine wirtschaftliche Zukunft hat – oder ob er zum Museum seiner einstigen Größe verkommt.

In Zeiten solcher wirtschaftlicher und politischer Unsicherheit erweist sich einmal mehr der Wert von physischen Edelmetallen als Vermögenssicherung. Gold und Silber haben über Jahrtausende hinweg ihren Wert bewahrt, unabhängig von den Fehlentscheidungen politischer Eliten. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Anlageportfolio bieten sie einen Schutz, den weder Papiergeld noch politische Versprechen garantieren können.

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