
Brüssels Milliardengrab Ukraine: 90 Milliarden Euro – und schon jetzt zu wenig

Es ist das alte Lied, gespielt auf einer immer schrilleren Tonart: Brüssel öffnet die Geldschleusen, der europäische Steuerzahler blutet, und am Ende des Tunnels glimmt nicht einmal ein Streichholz. Vergangene Woche segneten die EU-Granden Kredite in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine ab. Eine Summe, die sich liest wie eine Zahl aus einem dystopischen Wirtschaftsroman – und doch ist sie bittere Realität. Das Wall Street Journal bringt es auf den Punkt: Der Krieg gegen Russland sei längst zu einem europäischen Krieg geworden. Mit allen finanziellen Konsequenzen, die nun auf den Schultern der Bürger lasten.
Orbán knickt ein, Brüssel feiert sich
Monatelang hatte Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán die Auszahlung blockiert – nach seiner historischen Wahlniederlage räumte er den Weg frei. In Brüssel reibt man sich die Hände, in den Hauptstädten Europas sollte man sich eher die Augen reiben. Denn während Washington seine Unterstützung sukzessive zurückfährt und sich strategisch auf den Iran konzentriert, springt einmal mehr der alte Kontinent in die Bresche – und damit vor allem Deutschland als größter Nettozahler.
Geldsorgen in Kiew: Die Kasse wäre im Juni leer gewesen
Berichten zufolge hätten die staatlichen Mittel der Ukraine ohnehin nur noch bis Juni gereicht. Das frische Darlehen aus Brüssel soll nun rund zwei Drittel des ukrainischen Staatshaushalts sowie der Verteidigungsausgaben für dieses und das kommende Jahr abdecken. Gemeinsam mit Deutschland, Dänemark, Großbritannien und Norwegen plant Kiew zudem den massiven Ausbau der eigenen Waffenproduktion. Klingt nach Plan – ist aber finanziell betrachtet ein Fass ohne Boden.
Diplomaten räumen bereits ein, dass die Finanzierungslücke für 2027 größer ausfällt als ursprünglich kalkuliert. Zusätzliche 19 Milliarden Euro stünden im Raum, insgesamt könnten bis Ende 2027 etwa 45 Milliarden Euro nötig sein. Japan und weitere westliche Staaten würden derzeit über Beiträge verhandeln, eine verbindliche Zusage stehe aber noch aus. Im Klartext: Europa wird auch 2027 wieder zur Kasse gebeten – und niemand wagt es offen auszusprechen, dass ein Ende dieses Krieges schlicht nicht absehbar ist.
Korruption: Die hässliche Kehrseite der Milliardenströme
Wer Geld verschickt, sollte wissen, wo es ankommt. In Kiew aber scheint der Empfangsschalter durchaus diverse Nebeneingänge zu haben. Das ukrainische Antikorruptionsbüro NABU deckte im staatlichen Energiekonzern Energoatom einen Skandal auf, der ein Schlaglicht auf die Verhältnisse wirft: Eine Gruppe soll systematisch Kick-backs von Auftragnehmern erpresst und rund 100 Millionen US-Dollar veruntreut haben.
Als mutmaßlicher Drahtzieher gilt Timur Mindich – ein enger Vertrauter von Präsident Selenskyj und ehemaliger Geschäftspartner beim Rundfunkunternehmen Kvartal 95. Den Ermittlungen entzog er sich durch Flucht ins Ausland. Klassiker. In der Folge traten Justizminister Herman Haluschtschenko, Energieministerin Switlana Hryntschuk sowie der Leiter des Präsidialbüros, Andrij Jermak, zurück. Bislang konnte nur ein Bruchteil der veruntreuten Gelder gesichert werden.
Was bleibt für den deutschen Steuerzahler?
Während Berlin parallel ein 500-Milliarden-Sondervermögen für Infrastruktur durchwinkt und die Schuldenuhr immer schneller tickt, drückt man Kiew weitere Milliarden in die Hand – wohlwissend, dass selbst diese Summe nicht reichen wird. Die deutsche Mittelschicht zahlt für eine Politik, die ihr keiner offen zumutet: höhere Steuern, höhere Abgaben, sinkende Kaufkraft, und eine Inflation, die sich durch das Anwerfen weiterer Schulden-Druckerpressen kaum besänftigen lässt. Versprechen aus dem Wahlkampf? Schall und Rauch. Kanzler Merz hatte einst beteuert, keine neuen Schulden zu machen – ein Versprechen mit der Halbwertszeit eines Schneeflöckchens im Hochsommer.
Sachwerte als Bollwerk gegen die politische Sorglosigkeit
Wenn Regierungen Geld in Konfliktregionen pumpen, bei denen sich am Horizont kein Friedensschluss abzeichnet, und gleichzeitig die eigene Währungsstabilität durch immer neue Schuldenpakete untergraben wird, dann lohnt der Blick zurück in die Geschichte. In Zeiten politischer und finanzieller Verwerfungen haben sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber stets als wertstabiler Anker erwiesen. Sie kennen weder Korruptionsskandale in Kiew noch Schuldenexzesse in Brüssel – sie sind, was sie sind: greifbarer, knapper, weltweit anerkannter Sachwert. Wer sein Vermögen breit aufstellt, sollte einen angemessenen Anteil an physischen Edelmetallen als Beimischung in Betracht ziehen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die hier dargelegten Einschätzungen geben die Meinung unserer Redaktion auf Grundlage der vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst. Bei individuellen Fragen empfehlen wir die Konsultation eines unabhängigen Finanz- oder Vermögensberaters.

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