
Christlicher Pastor in Großbritannien verhaftet – weil er den Islam und die Gender-Ideologie kritisierte
Was klingt wie eine Szene aus einem dystopischen Roman, ist bittere Realität im Großbritannien des Jahres 2025: Ein christlicher Geistlicher wird von der Polizei in Gewahrsam genommen, acht Stunden festgehalten und anschließend mit einem Predigtverbot belegt – nicht etwa, weil er zu Gewalt aufgerufen hätte, sondern weil er es wagte, auf offener Straße seinen christlichen Glauben zu verkünden und dabei den Islam sowie die Transgender-Ideologie zu kritisieren. Der Fall des Pastors Dia Moodley aus Bristol wirft ein grelles Schlaglicht auf den Zustand der Meinungsfreiheit in Westeuropa.
Acht Stunden Polizeigewahrsam für eine Straßenpredigt
Der 58-jährige Moodley hatte am 22. November bei einer Straßenpredigt in Bristol über die Zweigeschlechtlichkeit des Menschen gesprochen und das Christentum mit anderen Religionen verglichen – darunter dem Islam. Eine Passantin, die offenbar Anstoß an seinen Äußerungen zur Gender-Ideologie nahm, rief kurzerhand die Polizei. Die Beamten zögerten nicht lange: Moodley wurde festgenommen. Der Vorwurf lautete auf „Anstiftung zu religiösem Hass" gemäß dem britischen Public Order Act von 1986.
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Ein christlicher Pastor, der in einem nominell christlichen Land öffentlich seinen Glauben bekennt, wird behandelt wie ein Schwerverbrecher. Acht Stunden verbrachte er in Polizeigewahrsam. Als wäre das nicht genug, wurde ihm nach seiner Freilassung auferlegt, während der gesamten Weihnachtszeit nicht im Stadtzentrum von Bristol zu predigen. Ausgerechnet zu Weihnachten – dem höchsten Fest der Christenheit – sollte ein Pastor zum Schweigen gebracht werden. Erst nach einer Beschwerde wurden die Auflagen wieder aufgehoben.
Polizei erscheint zum Hausbesuch
Doch damit war die Sache keineswegs erledigt. Am 8. Januar standen zwei Polizeibeamte vor Moodleys Haustür und luden ihn zu einer „freiwilligen Vernehmung" ein – ein Euphemismus, der kaum darüber hinwegtäuschen kann, welcher Druck hier auf einen einzelnen Bürger ausgeübt wurde. Erneut befragten sie ihn zu dem Vorfall im November. Moodley selbst beschrieb die Erfahrung als „sehr herausfordernd".
Seine Worte gegenüber dem britischen Sender GB News sind dabei von bemerkenswerter Klarheit: „Leider glaube ich, dass die Polizei mich, einen christlichen Pastor, als leichte Beute ansieht und befürchtet, dass andere durch meine rechtmäßige Rede Anstoß nehmen könnten. Das ist Polizeiarbeit mit zweierlei Maß." Er sei ein gesetzestreuer Bürger, betonte er. Eine Aussage, die man eigentlich nicht extra betonen müsste – wenn die Verhältnisse nicht so grotesk verschoben wären.
Ein Muster der systematischen Einschüchterung
Der Fall Moodley ist kein Einzelfall, sondern Teil eines beunruhigenden Musters. Bereits 2021 wurde dem Pastor untersagt, sich öffentlich zu anderen Religionen als dem Christentum zu äußern. Öffentlich predigen durfte er fortan nur noch mit polizeilicher Genehmigung. Erst im Februar 2024 wurde diese Einschränkung aufgehoben. Und im März 2025 wurde ihm gleich zweimal mit Verhaftung gedroht, weil er erneut über das Christentum und den Islam gepredigt hatte.
In seinen Predigten hatte Moodley unter anderem gesagt, es gebe Unterschiede zwischen „den moralischen Standards des Gottes des Islams und dem christlichen Gott". In einer weiteren Predigt bezeichnete er das Christentum als „Licht" und den Islam als „Finsternis", der Koran sei „nicht wahr". Aussagen, die man als theologische Überzeugung eines gläubigen Christen einordnen kann – oder eben als Straftat, wenn man in Keir Starmers Großbritannien lebt.
Zweierlei Maß bei der Meinungsfreiheit
Die entscheidende Frage, die sich aufdrängt, lautet: Würde ein Imam, der in einer Moschee das Christentum als falsch bezeichnet, mit denselben Konsequenzen rechnen müssen? Die Antwort dürfte jedem klar denkenden Menschen offensichtlich sein. Was wir hier beobachten, ist eine selektive Anwendung von Gesetzen, die ursprünglich zum Schutz aller Religionsgemeinschaften gedacht waren, in der Praxis aber offenbar nur in eine Richtung wirken.
Großbritannien unter Premierminister Keir Starmer entwickelt sich zunehmend zu einem Laboratorium für die Einschränkung fundamentaler Freiheitsrechte. Ein Land, das einst die Magna Carta hervorbrachte und als Wiege der parlamentarischen Demokratie gilt, verhaftet im Jahr 2025 christliche Geistliche für das Aussprechen ihrer religiösen Überzeugungen. Die Ironie könnte kaum bitterer sein.
Ein Warnsignal auch für Deutschland
Wer glaubt, solche Zustände seien auf die britische Insel beschränkt, der irrt gewaltig. Auch in Deutschland mehren sich die Anzeichen dafür, dass die Meinungsfreiheit unter dem Deckmantel des „Schutzes vor Hassrede" systematisch ausgehöhlt wird. Die Mechanismen sind dieselben: Gesetze, die vordergründig dem Schutz von Minderheiten dienen, werden instrumentalisiert, um unliebsame Meinungen zu unterdrücken – während gleichzeitig bei anderen Gruppen großzügig beide Augen zugedrückt werden.
Der Fall des Pastors Moodley sollte jeden freiheitsliebenden Europäer alarmieren. Denn wenn ein Staat beginnt, religiöse Überzeugungen zu kriminalisieren, dann ist der Weg zur vollständigen Kontrolle des öffentlichen Diskurses nicht mehr weit. Die Anwaltsorganisation ADF International, die Moodley vertritt, hat den Fall öffentlich gemacht – und damit einen wichtigen Beitrag zur Verteidigung der Redefreiheit geleistet.
Pastor Moodley selbst zeigt sich unbeirrt. In einem Video betonte er die „Wahrheit der Oster-Nachricht" und erklärte, er werde trotz aller Repressionen weiterhin in der Öffentlichkeit predigen. Ein Mann, der für seine Überzeugungen einsteht – in einer Zeit, in der Rückgrat zur Mangelware geworden ist. Man kann nur hoffen, dass sein Beispiel andere ermutigt, sich nicht einschüchtern zu lassen. Denn eine Gesellschaft, die das freie Wort fürchtet, hat bereits verloren.

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