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Kettner Edelmetalle
17.03.2026
07:05 Uhr

CIA-Spionage im Ölgeschäft: Wie ein Chevron-Manager den Sturz Maduros einfädelte

Was klingt wie der Plot eines Hollywood-Thrillers, entpuppt sich als brisante Realität der amerikanischen Geopolitik: Ein langjähriger Spitzenmanager des Ölkonzerns Chevron soll jahrelang als Informant für den US-Geheimdienst CIA gearbeitet und maßgeblich dazu beigetragen haben, den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro aus dem Amt zu drängen. Die Enthüllung wirft ein grelles Schlaglicht auf die unheilige Allianz zwischen Großkonzernen, Geheimdiensten und geopolitischen Interessen.

Der Mann im Schatten: Ali Moshiri

Wie das Wall Street Journal berichtet, habe der ehemalige Chevron-Manager Ali Moshiri bereits seit der Ära von Hugo Chávez als CIA-Informant fungiert. Moshiri sei 2017 aus der Führungsebene des Ölgiganten ausgeschieden, habe dem Unternehmen jedoch bis 2024 als Berater zur Verfügung gestanden. Pikant: Heute arbeite er als Consultant für Venezuelas staatlichen Ölkonzern PdVSA – also genau jenes Unternehmen, über das er mutmaßlich jahrelang Geheimdienstinformationen weitergegeben hatte.

Die Dreistigkeit dieser Personalrochade ist kaum zu überbieten. Hier wechselt ein Mann, der offenbar im Dienste der CIA die Fäden zog, nahtlos die Seiten – und niemand scheint sich daran zu stören.

Strategischer Regimewechsel statt demokratischer Revolution

Besonders aufschlussreich sind die Details über Moshiris angebliche Einflussnahme auf die CIA-Strategie. Dem Bericht zufolge habe er dem Geheimdienst geraten, nicht die gesamte Maduro-Regierung zu stürzen und die demokratische Opposition unter María Corina Machado an die Macht zu bringen. Stattdessen habe er empfohlen, Maduro durch seine eigene Vizepräsidentin Delcy Rodríguez zu ersetzen. Seine Begründung sei gewesen, dass die Opposition nicht über die nötige Unterstützung in der Bevölkerung verfüge und ein vollständiger Regierungswechsel ein zweites Irak-Desaster heraufbeschwören könnte.

Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um hier ein Muster zu erkennen. Es ging offensichtlich nie um Demokratie oder die Freiheit des venezolanischen Volkes. Es ging um Öl. Venezuela verfügt nach manchen Schätzungen über die größten Ölreserven der Welt – und Chevron ist der einzige große US-Ölkonzern, der dort schnell die Förderung hochfahren könnte.

Chevron: Geschäfte mit der neuen Macht

Die wirtschaftlichen Zusammenhänge sprechen Bände. Moshiri soll seit dem Tod von Chávez im Jahr 2013 eine enge Beziehung zu Rodríguez unterhalten haben. Damals hätten die beiden einen Kreditvertrag über zwei Milliarden Dollar zwischen Chevron und PdVSA eingefädelt. Nun, da Rodríguez an der Macht sei, plane Chevron, seine venezolanische Ölproduktion innerhalb von 18 bis 24 Monaten um bis zu 50 Prozent zu steigern.

Chevron selbst wies jede Beteiligung am Sturz Maduros zurück. Das Unternehmen erklärte in einer bemerkenswert spezifischen Stellungnahme, dass es zwischen Frühjahr 2025 und der Absetzung Maduros niemanden autorisiert habe, im Namen des Unternehmens mit der CIA über Venezuelas Führung zu kommunizieren. Die Formulierung lässt freilich erheblichen Interpretationsspielraum – was war davor? Und was geschah ohne explizite „Autorisierung"?

Ein Lehrstück über Macht und Rohstoffe

Dieser Fall illustriert einmal mehr, wie eng die Verflechtungen zwischen westlichen Geheimdiensten und der Rohstoffindustrie tatsächlich sind. Während europäische Regierungen – allen voran die deutsche – sich in moralischen Sonntagsreden über Demokratieförderung und regelbasierte Ordnung ergehen, zeigt die Realität ein völlig anderes Bild. Geopolitik wird nicht in Parlamenten gemacht, sondern in den Vorstandsetagen der Ölkonzerne und den Hinterzimmern der Geheimdienste.

Für den aufmerksamen Beobachter bestätigt sich einmal mehr: Wer die wahren Machtverhältnisse auf dieser Welt verstehen will, muss dem Geld folgen – oder besser gesagt: dem Öl. Und wer sein Vermögen vor den Unwägbarkeiten solcher geopolitischen Schachzüge schützen möchte, tut gut daran, auf bewährte Werte zu setzen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als krisenfester Anker erwiesen – unabhängig davon, welcher Geheimdienst gerade welchen Regierungschef austauscht.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

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