Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
27.01.2026
11:12 Uhr

Deutschland-Ticket: Preiserhöhung auf 63 Euro – Bürger zahlen die Zeche für politisches Versagen

Deutschland-Ticket: Preiserhöhung auf 63 Euro – Bürger zahlen die Zeche für politisches Versagen

Seit Januar 2025 müssen die Deutschen für ihr Deutschland-Ticket tiefer in die Tasche greifen. Satte 63 Euro kostet das bundesweite ÖPNV-Abo nun monatlich – eine Steigerung von fünf Euro gegenüber dem Vorjahr. Was einst als revolutionäres 49-Euro-Ticket gefeiert wurde, hat sich innerhalb von nicht einmal zwei Jahren um fast 30 Prozent verteuert. Ein Paradebeispiel dafür, wie politische Versprechen an der Realität zerschellen.

Treue Kunden trotz steigender Kosten

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) verkündet stolz, dass keine Kündigungswelle zu verzeichnen sei. VDV-Präsident Ingo Wortmann spricht von einer Kündigungsquote von lediglich 5,75 Prozent zwischen Dezember und Januar – ein angeblich üblicher Wert zum Jahreswechsel. Doch was bedeutet das wirklich? Die Menschen haben schlicht keine Alternative. Wer auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen ist, kann nicht einfach kündigen und zu Fuß zur Arbeit gehen.

Rund 14,6 Millionen Abonnenten nutzen derzeit das Ticket, knapp eine Million mehr als im Vorjahr. Wortmann sieht dennoch erhebliches Potenzial und träumt von über 20 Millionen Nutzern. „Wenn wir Menschen wirklich vom Auto holen möchten", so der Verbandspräsident, müsse man in diesen Größenordnungen denken. Eine bemerkenswerte Aussage, wenn man bedenkt, dass die Preisspirale sich munter weiterdreht.

Die bittere Wahrheit hinter den Zahlen

Was der VDV verschweigt: Die Fahrgastzahlen liegen nach wie vor unter dem Niveau der Vor-Corona-Jahre. Im Rekordjahr 2019 zählte die Branche 10,4 Milliarden Fahrgäste, 2024 waren es lediglich 9,86 Milliarden. Ein magerer Anstieg von 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr kann kaum als Erfolgsgeschichte verkauft werden.

Die Kostenexplosion im öffentlichen Nahverkehr ist erschreckend: Der Strompreis stieg zwischen 2020 und 2025 um mehr als 40 Prozent, der Dieselpreis sogar um fast 43 Prozent. Die Personalkosten legten um rund 19 Prozent zu. Diese Entwicklung ist das direkte Ergebnis einer verfehlten Energiepolitik, die Deutschland in eine beispiellose Abhängigkeit von teuren Energieimporten manövriert hat.

Angebotskürzungen drohen

Wortmann warnt bereits vor reduzierten Angeboten in den Verkehrsverbünden. „Wir sind dabei, Effizienzprojekte durchzuführen in den Unternehmen, aber irgendwann müssen wir auch mit Angebotskürzungen reagieren", räumt der Präsident ein. Besonders dann, wenn nicht ausreichend Geld aus den öffentlichen Haushalten fließe. Die Bürger sollen also mehr zahlen und bekommen dafür möglicherweise weniger Leistung – ein Geschäftsmodell, das in der freien Wirtschaft zum sofortigen Bankrott führen würde.

Politische Preisfindung als Dauerbaustelle

Das Deutschland-Ticket wurde im Mai 2023 eingeführt, nachdem Bund und Länder jahrelang über die Finanzierung gestritten hatten. Ab 2027 soll der Preis nach einem Index ermittelt werden, der Personal- und Energiekosten sowie allgemeine Kostensteigerungen abbildet. Die „politische Preisfindung", die für endlose Querelen sorgte, soll damit enden. Doch wer glaubt ernsthaft, dass ein automatischer Preismechanismus die Kosten für die Bürger senken wird?

Die Wahrheit ist: Das Deutschland-Ticket war von Anfang an ein politisches Prestigeprojekt, dessen Finanzierung nie solide durchdacht wurde. Statt die grundlegenden Probleme des öffentlichen Nahverkehrs anzugehen – marode Infrastruktur, Personalmangel, ineffiziente Strukturen – wurde ein Preisdeckel eingeführt, der nun Stück für Stück angehoben werden muss.

Die Zeche zahlt der Steuerzahler

Während die Politik sich für die vermeintliche Erfolgsgeschichte des Deutschland-Tickets feiert, bleibt die Rechnung beim deutschen Bürger hängen. Entweder direkt über steigende Abopreise oder indirekt über Steuergelder, die in die defizitären Verkehrsunternehmen gepumpt werden müssen. In Zeiten, in denen die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen plant und die Staatsverschuldung weiter in die Höhe treibt, ist dies ein weiterer Posten auf der endlosen Liste fiskalischer Belastungen für kommende Generationen.

Das Deutschland-Ticket mag für viele Pendler eine praktische Lösung sein. Doch es ist auch ein Symbol für die Unfähigkeit der deutschen Politik, nachhaltige und durchfinanzierte Konzepte zu entwickeln. Stattdessen werden Wahlgeschenke verteilt, deren wahre Kosten erst später sichtbar werden – wenn die nächste Preiserhöhung ansteht.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen