
Deutschland versinkt im Insolvenz-Chaos: Negativrekord offenbart das ganze Ausmaß des wirtschaftlichen Niedergangs

Die Zahlen sind erschütternd, doch sie überraschen niemanden, der die wirtschaftspolitische Geisterfahrt der vergangenen Jahre aufmerksam verfolgt hat. Deutschland hat 2025 einen historischen Negativrekord bei Großinsolvenzen erreicht – ein Fünftel aller weltweiten Pleiten großer Unternehmen entfällt auf die einstige Wirtschaftslokomotive Europas. Was einst als undenkbar galt, ist nun bittere Realität geworden.
94 Großunternehmen in der Pleite – alle 18 Stunden kracht es weltweit
Nach einer aktuellen Studie des Kreditversicherers Allianz Trade rutschten im vergangenen Jahr 94 deutsche Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 50 Millionen Euro in die Insolvenz. Das entspricht einem Anstieg von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr und markiert den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2015. „Wenn es kracht, dann oft richtig", kommentierte Milo Bogaerts, CEO von Allianz Trade für Deutschland, Österreich und die Schweiz, diese desaströse Entwicklung.
Weltweit meldeten 475 große Unternehmen Insolvenz an – statistisch gesehen eine Großpleite alle 18 Stunden. Dass Deutschland dabei ein Fünftel aller Fälle ausmacht, sollte jeden Bürger alarmieren. Die Bundesrepublik ist damit einer der maßgeblichen Treiber hinter dieser globalen Dynamik – ein zweifelhafter Spitzenplatz, der die strukturellen Probleme des Standorts schonungslos offenlegt.
Kliniken, Pflegeheime, Automobilzulieferer: Die Opferliste wird immer länger
Besonders hart traf es den Dienstleistungssektor mit 14 Großinsolvenzen, darunter allein neun Kliniken und Pflegeeinrichtungen. Ein Armutszeugnis für ein Land, das sich gerne als Sozialstaat rühmt, während gleichzeitig die Grundversorgung der Bevölkerung zusammenbricht. Die Automobilbranche folgt mit zwölf Pleiten dicht dahinter – ein Industriezweig, der einst das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bildete und nun unter der Last ideologiegetriebener Transformationspolitik ächzt.
Die Chemie- und Metallbranche verzeichneten jeweils elf Großinsolvenzen, das Baugewerbe zehn und der seit Jahren kriselnde Einzelhandel neun. Diese Zahlen sind keine abstrakten Statistiken – hinter jeder Insolvenz stehen Tausende von Arbeitsplätzen, zerstörte Existenzen und Familien, die um ihre Zukunft bangen.
Der gefährliche Dominoeffekt auf die Lieferketten
Maxime Lemerle, Leiter der Insolvenzanalyse bei Allianz Trade, warnt eindringlich vor den Folgewirkungen: „Das Problematische an vielen Großinsolvenzen ist der mögliche Dominoeffekt auf die Lieferketten." Besonders kleine Unternehmen mit starker Abhängigkeit von wenigen großen Abnehmern seien gefährdet. Der Gesamtumsatz der weltweit insolventen Großunternehmen – und damit die Schäden bei den Lieferanten – stieg um zwölf Prozent auf erschreckende 208 Milliarden Euro.
Ein schwacher Trost inmitten des Desasters
Immerhin: Der Gesamtumsatz der 2025 von einer Pleite betroffenen deutschen Unternehmen sank um rund ein Drittel von der 2024 erreichten Rekordmarke von knapp 18 Milliarden auf etwa zwölf Milliarden Euro. Doch Bogaerts mahnt zur Vorsicht: Eine Entwarnung sei das keineswegs, denn der Wert liege immer noch auf dem zweithöchsten Niveau seit Beginn der Aufzeichnungen.
Die Frage, die sich jeder verantwortungsbewusste Bürger stellen muss, lautet: Wie konnte es so weit kommen? Die Antwort liegt in Jahren verfehlter Wirtschaftspolitik, explodierender Energiekosten, überbordender Bürokratie und einer ideologischen Agenda, die den Wohlstand ganzer Generationen aufs Spiel setzt. Während andere Länder ihre Industrie schützen und fördern, hat Deutschland den Weg der wirtschaftlichen Selbstzerstörung eingeschlagen.
Edelmetalle als Stabilitätsanker in unsicheren Zeiten
Angesichts dieser beunruhigenden wirtschaftlichen Entwicklung gewinnt die Frage der Vermögenssicherung zunehmend an Bedeutung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte hinweg als verlässlicher Wertspeicher in Krisenzeiten bewährt. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Anlageportfolio können sie einen wichtigen Beitrag zur Absicherung des eigenen Vermögens leisten – unabhängig von der Bonität einzelner Unternehmen oder der Stabilität des Finanzsystems.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

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