
Deutschlands Autoriesen im freien Fall: 76 Prozent Gewinneinbruch erschüttert die Branche
Was einst als unerschütterliches Fundament der deutschen Wirtschaftskraft galt, offenbart nun Risse von beängstigender Tiefe. Die drei Flaggschiffe der deutschen Automobilindustrie – Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz – verzeichnen einen Gewinneinbruch, der seinesgleichen sucht. Laut einer aktuellen Analyse der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY schrumpfte der operative Gewinn dieser Branchenriesen im dritten Quartal 2025 um erschreckende 76 Prozent auf magere 1,7 Milliarden Euro.
Ein Absturz wie seit der Finanzkrise nicht mehr
Einen derart niedrigen Wert musste die deutsche Automobilbranche zuletzt im Krisenjahr 2009 verkraften, als die globale Finanzkrise die Weltwirtschaft in ihren Grundfesten erschütterte. Doch während damals externe Faktoren die Hauptschuld trugen, sind die heutigen Ursachen hausgemacht – oder besser gesagt: politisch verordnet.
Besonders dramatisch gestaltet sich die Lage auf dem chinesischen Markt, der einst als Goldgrube für deutsche Premiumhersteller galt. Die Verkaufszahlen deutscher Fahrzeuge brachen dort um neun Prozent ein. Der Marktanteil schmolz von einst stolzen 39 Prozent auf nunmehr bescheidene 29 Prozent zusammen. Chinesische Kunden greifen zunehmend zu heimischen Elektrofahrzeugen – die deutschen Premiummodelle verlieren rapide an Relevanz.
Das Elektroauto-Desaster: Wenn Ideologie auf Realität trifft
Der von Brüssel und Berlin herbeigesehnte Elektroauto-Boom in Europa entpuppt sich als Luftschloss. Die Verbraucher stimmen mit ihren Geldbeuteln ab – und entscheiden sich weiterhin mehrheitlich für klassische Verbrenner, bevorzugt in der Hybridvariante. Die deutschen Autobauer haben jahrelang Milliarden in Elektromobilität gepumpt, E-Autos auf Halde produziert, die schlichtweg niemand haben wollte.
Die Konzerne haben blind den Vorgaben des Staates und der EU vertraut, anstatt eine vernünftige Marktanalyse ihrer Kunden durchzuführen. Diese Entwicklung war absehbar.
Nun ziehen Unternehmen wie Bosch, ZF, Mercedes und VW die Reißleine. Massiver Stellenabbau soll die Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern – ein Euphemismus für das, was tatsächlich geschieht: Die Deindustrialisierung Deutschlands schreitet voran.
Die bittere Ironie des Schicksals
Es entbehrt nicht einer gewissen bitteren Ironie, dass die Arbeitsplatzverluste ausgerechnet jene Regionen treffen, in denen die Politik der Wohlstandsvernichtung über Jahre hinweg mit überwältigender Mehrheit gewählt wurde. Die überbezahlten Jobs in der Autoindustrie verschwinden dort, wo man am lautesten nach der Energiewende und dem Verbrennerverbot rief.
Hinzu kommt ein weiterer Faktor, den die politische Klasse geflissentlich ignoriert: Wenn Autos schlichtweg unbezahlbar geworden sind, darf man sich nicht wundern, wenn keine Autos mehr gekauft werden. Die Kombination aus explodierenden Energiekosten, überbordender Bürokratie und ideologiegetriebener Regulierung hat die deutsche Automobilindustrie in eine Sackgasse manövriert.
Überleben ja – aber zu welchem Preis?
Natürlich wird die deutsche Autoindustrie überleben. Doch sie wird in geschrumpfter Form fortbestehen und niemals mehr die dominierende Rolle spielen, die sie einst innehatte. Die eigentliche Wertschöpfung findet längst woanders statt – die meisten deutschen Automarken produzieren ihre Fahrzeuge gar nicht mehr in Deutschland.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass politische Hybris und ideologische Verblendung eine der erfolgreichsten Industrien der Welt an den Rand des Abgrunds geführt haben. Die angebliche Kehrtwende beim Verbrennerverbot ab 2035 erweist sich bei näherer Betrachtung als kosmetische Korrektur, die den Kern der ideologisch getriebenen Regulierung unangetastet lässt.
Deutschland braucht dringend eine Wirtschaftspolitik, die sich an Realitäten orientiert statt an grünen Träumereien. Ob die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz den Mut aufbringt, diesen Kurs einzuschlagen, bleibt abzuwarten. Die Zeit drängt – und die Uhr tickt unerbittlich.
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