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Kettner Edelmetalle
13.01.2026
11:08 Uhr

Deutschlands Gasspeicher im freien Fall: Droht der Kollaps noch vor Winterende?

Deutschlands Gasspeicher im freien Fall: Droht der Kollaps noch vor Winterende?

Die Zahlen sind alarmierend, die Reaktion der Verantwortlichen hingegen erschreckend gelassen. Mit einem Füllstand von gerade einmal 46 Prozent befinden sich Deutschlands Gasspeicher auf einem historischen Tiefstand für diese Jahreszeit. Was noch vor wenigen Jahren undenkbar schien, könnte schon in wenigen Wochen bittere Realität werden: leere Speicher mitten im Winter.

Ein dramatischer Absturz in nur einer Woche

Die Daten von Gas-Infrastruktur Europa, dem Verbund europäischer Betreiber von Gasinfrastruktur, zeichnen ein düsteres Bild. Innerhalb einer einzigen Woche sank der Speicherstand von 54,2 auf 46,4 Prozent – ein Rückgang von 7,8 Prozentpunkten. Wer hier nicht aufhorcht, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen. Rechnet man diese Entwicklung linear fort, wären die deutschen Gasreserven bereits Ende Februar vollständig aufgebraucht. Wohlgemerkt: noch vor dem kalendarischen Frühlingsanfang.

Der Vergleich mit dem Vorjahr macht die prekäre Lage noch deutlicher. Im vergangenen Jahr fiel der Speicherstand vom 10. Januar bis zum Tiefststand am 20. März um mehr als 44 Prozent. Selbst bei einem ähnlich milden Winterverlauf würden die aktuellen Reserven damit zu 99 Prozent aufgebraucht. Ein etwas härterer Winter? Dann droht das komplette Leerlaufen der Speicher – mit allen Konsequenzen für Industrie und Privathaushalte.

Die Bundesnetzagentur beschwichtigt – wie gewohnt

Während sich bei jedem vernünftig denkenden Menschen angesichts dieser Zahlen die Nackenhaare aufstellen sollten, gibt sich Klaus Müller, der Präsident der Bundesnetzagentur, betont entspannt. Der Grünen-Politiker und enge Vertraute des ehemaligen Wirtschaftsministers Robert Habeck verkündete auf der Plattform X, dass Händler und Lieferanten bei Bedarf zusätzliches Gas beschaffen könnten. Auf dem Weltmarkt sei schließlich ausreichend Gas verfügbar.

Man reibt sich verwundert die Augen. Ist es nicht genau diese Mentalität des „Wird schon irgendwie gutgehen", die Deutschland in die aktuelle Energiekrise manövriert hat? Die gleichen Beschwichtigungen hörten wir bereits 2022, als die Ampelregierung die Bürger mit Waschlappen-Empfehlungen und Appellen zum Energiesparen abspeiste, während gleichzeitig die Gaspipeline Nord Stream gesprengt wurde und niemand ernsthaft nach den Verantwortlichen suchte.

Rekordtief schon zu Winterbeginn

Dabei war die Ausgangslage bereits zu Beginn des Winters denkbar schlecht. Mit einer Füllmenge von lediglich 77 Prozent starteten die deutschen Gasspeicher auf einem jahreszeitlichen Rekordtief in die kalte Jahreszeit. Schon damals warnten Experten vor den Konsequenzen. Die „Initiative Energien Speichern" (INES) mahnte bereits in der vergangenen Woche, dass die Speicherbefüllung für den Fall eines extrem kalten Winters trotz der neuen LNG-Importkapazitäten nicht ausreichen werde.

Eigentlich schreiben die Vorschriften vor, dass der Speicherstand der meisten Speicher Anfang Februar noch mindestens 30 Prozent betragen soll. Für bestimmte Speicher sind sogar 40 Prozent vorgeschrieben, um sicher in Richtung Sommer zu kommen. Bei der aktuellen Entwicklung erscheinen diese Vorgaben wie ein schlechter Witz.

Die Konsequenzen einer verfehlten Energiepolitik

Was passiert, wenn die Speicher tatsächlich leerlaufen? Die Antwort ist so simpel wie erschreckend: Abschaltungen in der Industrie, um die Wärmeversorgung privater Haushalte möglichst lange aufrechtzuerhalten. Die ohnehin angeschlagene deutsche Wirtschaft würde einen weiteren schweren Schlag erleiden. Unternehmen, die bereits unter den hohen Energiekosten ächzen, könnten endgültig in die Knie gezwungen werden.

Die vorläufig höchste Ausspeicherung aus den Gasspeichern wurde in diesem Winter am 7. Januar erreicht. Mehr als 3.400 GWh oder 1,3 Prozent der Speicherkapazität wurden an diesem einzigen Tag ins Gasnetz geleitet und verbraucht. Offiziell gilt im Bereich der Gasversorgung derzeit die „Frühwarnstufe" des Notfallplans Gas. Von Juni 2022 bis Juni 2025 hatte das Bundeswirtschaftsministerium sogar die „Alarmstufe" ausgerufen – ein Zustand, der offenbar zur neuen Normalität geworden ist.

Ein Erbe grüner Energiepolitik

Die aktuelle Misere ist das direkte Ergebnis einer ideologiegetriebenen Energiepolitik, die über Jahre hinweg die Versorgungssicherheit dem Klimawahn geopfert hat. Der gleichzeitige Ausstieg aus Kernkraft und Kohle, die Abhängigkeit von russischem Gas bei gleichzeitiger Konfrontationspolitik, die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines ohne ernsthafte Aufklärung – all dies rächt sich nun bitter.

Dass ausgerechnet ein Grünen-Politiker an der Spitze der Bundesnetzagentur sitzt und die Lage schönredet, während die Speicher in besorgniserregendem Tempo leerlaufen, ist bezeichnend für den Zustand dieses Landes. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz wäre gut beraten, hier schnellstmöglich personelle Konsequenzen zu ziehen und die Energieversorgung wieder in die Hände von Pragmatikern statt Ideologen zu legen.

Gold als Absicherung in unsicheren Zeiten

In Zeiten derart gravierender Unsicherheiten bei der Energieversorgung und den damit verbundenen wirtschaftlichen Risiken erweist sich einmal mehr die Bedeutung einer soliden Vermögensabsicherung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – unabhängig von politischen Fehlentscheidungen und wirtschaftlichen Krisen. Während Papierwerte und Energiepreise schwanken, bietet das Edelmetall eine zeitlose Sicherheit, die gerade in turbulenten Zeiten ihren wahren Wert offenbart.

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