
Deutschlands Weg in die Planwirtschaft: Wenn Ökonomen zu Kriegstreibern werden

Was sich derzeit in den Hinterzimmern der deutschen Wirtschaftspolitik abspielt, lässt selbst hartgesottene Beobachter erschaudern. Der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, Moritz Schularick, hat in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung die Maske fallen lassen – und offenbart dabei eine erschreckende Sehnsucht nach zentraler Lenkung und militärischer Aufrüstung.
Der Traum vom "Marschbefehl" für die deutsche Industrie
Schularick beklagt ein "Führungsvakuum" in der deutschen Rüstungspolitik und sieht ausgerechnet in der Waffenproduktion den erhofften "Jobmotor" für die kränkelnde deutsche Wirtschaft. Seine Wortwahl ist dabei ebenso entlarvend wie beunruhigend: Von einem "Marschbefehl" für Verteidigungsminister Boris Pistorius ist die Rede, von militärischer Autarkie und der Notwendigkeit, die USA und ihre Fähigkeiten zu ersetzen.
Man reibt sich verwundert die Augen. Da sitzt ein hochdekorierter Ökonom an der Spitze eines renommierten Wirtschaftsforschungsinstituts und predigt nichts anderes als die Rückkehr zur Planwirtschaft – nur diesmal im olivgrünen Gewand der Kriegswirtschaft. Die Ironie könnte kaum größer sein: Dieselben Kreise, die jahrzehntelang die Segnungen des freien Marktes priesen, entdecken plötzlich ihre Liebe zur staatlichen Lenkung.
Über 500 Milliarden Euro für den Rüstungswahn
Die Zahlen, die im Raum stehen, sind schwindelerregend. Bis Ende des Jahrzehnts sollen mehr als 500 Milliarden Euro in die europäische Verteidigung fließen – Geld, das der deutsche Steuerzahler aufbringen muss, während gleichzeitig Schulen verfallen, Brücken bröckeln und die Infrastruktur vor sich hin rostet.
"Wie viele Taurus-Raketen werden pro Monat fertig? Nicht einmal eine Handvoll"
So lamentiert Schularick und fordert mehr Tempo bei der Aufrüstung. Doch wer fragt eigentlich, ob diese massive Militarisierung überhaupt im Interesse der deutschen Bevölkerung liegt? Wer hinterfragt kritisch, ob Russland tatsächlich zu einer kontinentalen Invasion fähig wäre – oder ob hier nicht vielmehr Bedrohungsszenarien aufgebauscht werden, um gigantische Umverteilungsprogramme zu rechtfertigen?
Die Illusion der Produktionsumstellung
Besonders absurd mutet die Vorstellung an, man könne brachliegende Industriekapazitäten einfach für die Rüstungsproduktion umwidmen. Zivilfahrzeuge zu Panzern umbauen – so einfach stellen sich die Zentralplaner das vor. Dabei ignorieren sie geflissentlich, dass der Wissenstransfer für eine solche Umstellung Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern würde. Die bittere Erfahrung der gescheiterten "grünen Transformation", die vor allem Kapital aus Deutschland vertrieben hat, scheint bereits vergessen.
Ein gefährliches Déjà-vu
Wer die Geschichte des 20. Jahrhunderts auch nur oberflächlich kennt, weiß, wohin Planwirtschaft und Kriegseuphorie führen. Massive Ressourcenverschwendung, wirtschaftlicher Niedergang und letztlich menschliches Leid waren stets die Folge. Doch die neuen Zentralplaner in Berlin und Brüssel scheinen immun gegen historische Lehren.
Stattdessen entdeckt Schularick plötzlich eine "Arbeitsmoral", die in Deutschland lange vermisst wurde. Die Produktion laufe noch größtenteils im Einschichtbetrieb, fünf Tage die Woche – das müsse sich ändern. Implizit erfahren wir: Dies sind die Jobs der deutschen Wirtschaftszukunft. Nicht Innovation, nicht Wohlstand, nicht Freiheit – sondern Rüstung und Kriegsvorbereitung.
Die Frage nach dem eigentlichen Ziel
War dies vielleicht von Anfang an der Plan? Die Industrie mit Klimapolitik in die Enge treiben, bis sie strauchelt, um dann die freigewordenen Kapazitäten mit Rüstungsproduktion zu füllen? Nach dem gescheiterten Klima-Subventionsgeschäft entsteht nun eine neue Extraktionssäule: der europäische Verteidigungssektor.
Ob dieses Experiment den realen wirtschaftlichen Bedingungen – sinkende Produktivität, steigende Verschuldung – standhalten kann, ist mehr als fraglich. Doch die Zentralplaner werden sicherlich eine Erklärung parat haben: Sie wurden von Kräften blockiert, die sich der europäischen Integration und der gemeinsamen Schuldenaufnahme widersetzten.
Das Versagen der kritischen Öffentlichkeit
Besonders tragisch ist das Versagen jener Institutionen, die eigentlich als Korrektiv fungieren sollten. Staatsnahe Medien treiben die Narrative voran, unterdrücken offenen Diskurs und beschwören apokalyptische Szenarien einer russischen Besatzung herauf. Wir kennen dieses Drehbuch aus der Corona-Zeit: Einmal in Gang gesetzt, walzt die staatsnahe Medienmaschinerie jede kritische Stimme nieder.
Es ist bezeichnend, dass selbst Ökonomen wie Schularick der Verlockung mächtiger Zentralplanung erliegen. Vielleicht lockt ja ein Ministerposten als Rüstungskoordinator? Wer weiß, welche Stellenbeschreibungen bereits in Berlin und Brüssel kursieren.
Das Motto scheint überall zu lauten: "Nach uns die Sintflut." Und der deutsche Bürger? Der darf zahlen – für eine Politik, die er nie gewollt hat, und für einen Konflikt, der nicht der seine ist.
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