
Deutschlands wirtschaftlicher Niedergang: 940 Milliarden Euro in nur fünf Jahren vernichtet

Die Zahlen sind erschütternd, doch sie überraschen kaum noch. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln hat nun schwarz auf weiß berechnet, was viele Bürger längst am eigenen Geldbeutel spüren: Die deutsche Wirtschaft hat seit 2020 einen Wertschöpfungsverlust von sagenhaften 940 Milliarden Euro erlitten. Pro Erwerbstätigem bedeutet dies einen Verlust von mehr als 20.000 Euro – Geld, das in den Taschen der hart arbeitenden Bevölkerung fehlt.
Ein Desaster mit Ansage
Besonders alarmierend ist die Entwicklung des vergangenen Jahres. Rund ein Viertel der Gesamtsumme – etwa 235 Milliarden Euro – entfällt allein auf 2025. Die Ökonomen des IW machen dafür vor allem die Zollkonflikte mit der US-Regierung unter Präsident Donald Trump verantwortlich. Die deutsche Wirtschaftsleistung legte 2025 real nur um magere 0,2 Prozent zu und schrammte damit haarscharf am dritten Jahr ohne Wachstum in Folge vorbei.
Doch wer trägt die Verantwortung für dieses wirtschaftspolitische Versagen? Die Antwort liegt auf der Hand: Eine jahrelange Fehlpolitik, die Deutschland zum Spielball internationaler Konflikte gemacht hat, anstatt die heimische Wirtschaft zu stärken und zu schützen.
Historische Dimensionen des Niedergangs
IW-Forscher Michael Grömling ordnet die Ergebnisse unmissverständlich ein:
„Die laufende Dekade ist bislang von außergewöhnlichen Schocks und gewaltigen ökonomischen Anpassungslasten geprägt, die mittlerweile das Belastungsniveau früherer Krisen deutlich übertreffen."
Der Vergleich mit früheren Krisen macht das Ausmaß der Katastrophe deutlich: Die Stagnationsphase der Jahre 2001 bis 2004 kostete preisbereinigt rund 360 Milliarden Euro. Die Finanzmarktkrise 2008/2009 schlug mit etwa 525 Milliarden Euro zu Buche. Die aktuellen Verluste übertreffen beide früheren Krisenperioden zusammengenommen erheblich.
Drei Jahre Stillstand – und kein Ende in Sicht
Die Methodik des IW ist dabei durchaus aufschlussreich. Das arbeitgebernahe Institut verglich den tatsächlichen Konjunkturverlauf mit einem hypothetischen Szenario, in dem sich die Wirtschaft ohne die genannten Krisen mit dem Durchschnittstempo der vergangenen drei Jahrzehnte weiterentwickelt hätte. Das Ergebnis ist ernüchternd: Nach der Erholung vom Pandemieschock kamen die wirtschaftlichen Aktivitäten in Deutschland seit drei Jahren nicht mehr über das Niveau des Jahres 2019 hinaus.
Während andere Volkswirtschaften längst wieder auf Wachstumskurs sind, verharrt Deutschland in einer faktischen Stagnation. Die Schere zwischen dem, was hätte sein können, und der bitteren Realität öffnet sich immer weiter. Die deutsche Industrie kämpft mit Überkapazitäten, die Automobilbranche steht unter massivem Druck durch chinesische Konkurrenz, und die Energiepreise belasten Unternehmen wie Verbraucher gleichermaßen.
Ein Weckruf für die Politik
Diese Zahlen sollten ein Weckruf sein – nicht nur für die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz, sondern für alle, die sich um die Zukunft Deutschlands sorgen. Die wirtschaftliche Substanz unseres Landes wird systematisch aufgezehrt. Es braucht endlich eine Politik, die deutsche Interessen in den Vordergrund stellt, anstatt sich in ideologischen Grabenkämpfen zu verlieren.
In Zeiten derartiger wirtschaftlicher Unsicherheit erscheint es umso wichtiger, das eigene Vermögen zu sichern. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt und können eine sinnvolle Ergänzung eines breit gestreuten Anlageportfolios darstellen.

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