
Deutschlands Wohlstand zerbröselt: Ex-ESM-Chef prophezeit historischen Absturz
Die Hiobsbotschaften für den Wirtschaftsstandort Deutschland reißen nicht ab. Nun meldet sich mit Klaus Regling, dem ehemaligen Chef des Euro-Rettungsfonds ESM, eine gewichtige Stimme zu Wort – und seine Diagnose könnte düsterer kaum ausfallen. Der 75-jährige Ökonom zeichnet ein Bild, das jeden deutschen Bürger aufhorchen lassen sollte: Das verfügbare Realeinkommen der Deutschen werde künftig sinken, ein massiver Wohlstandsverlust stehe bevor.
Das Ende eines Versprechens
Was Regling in einem Interview mit dem Handelsblatt formuliert, gleicht einem Abgesang auf den deutschen Traum vom ewigen Aufstieg. Das Versprechen, dass es künftigen Generationen besser gehen würde als ihren Eltern, sei „vermutlich nicht mehr einzulösen". So etwas habe es in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie gegeben. Drei Jahre wirtschaftliche Stagnation, ein Potenzialwachstum von mageren 0,2 bis 0,4 Prozent – der schwächste Wert unter allen EU- und G7-Staaten. Deutschland, einst der wirtschaftliche Motor Europas, stottert und droht abgewürgt zu werden.
Die Ursachen für diesen beispiellosen Niedergang sind vielfältig, doch eines wird bei genauerer Betrachtung deutlich: Die politischen Weichenstellungen der vergangenen Jahre haben maßgeblich zu dieser Misere beigetragen. Während andere Länder in ihre Infrastruktur investierten, häufte Deutschland Haushaltsüberschüsse an. Das Ergebnis? Unpünktliche Züge, marode Brücken und ein Wirtschaftsstandort, der international den Anschluss verliert.
Klimapolitik, Aufrüstung und Sozialstaat fressen den Wohlstand
Besonders brisant ist Reglings Analyse, wohin das erwirtschaftete Geld künftig fließen wird. Immer größere Teile der Wirtschaftsleistung würden in Bereiche außerhalb des privaten Konsums umgeleitet: Verteidigung, soziale Sicherungssysteme und – man höre und staune – den Klimaschutz. Die nächste Generation werde „vermutlich weniger für den Konsum ausgeben können als die vorherige".
Hier offenbart sich das ganze Dilemma einer Politik, die jahrelang ideologischen Projekten Vorrang vor wirtschaftlicher Vernunft einräumte. Die grüne Transformation, die uns als Heilsversprechen verkauft wurde, entpuppt sich zunehmend als Wohlstandsvernichter. Milliarden fließen in fragwürdige Klimaprojekte, während die Bürger den Gürtel enger schnallen müssen.
Demokratie in Gefahr?
Regling warnt eindringlich vor den politischen Konsequenzen dieser Entwicklung. Die Frustration werde zunehmen, die Distanz zur Politik wachsen. Er sei in Sorge, dass Menschen vermehrt „populistische Parteien" wählten. Doch ist es wirklich populistisch, wenn Bürger Parteien wählen, die ihre Interessen vertreten? Oder ist es nicht vielmehr ein gesunder demokratischer Reflex auf eine Politik, die offensichtlich versagt hat?
Die bittere Medizin des Ökonomen
Die Reformvorschläge, die Regling präsentiert, haben es in sich: Streichung von Feiertagen, Abschaffung des Ehegattensplittings, Selbstbeteiligungen im Gesundheitswesen, Wegfall der Lohnfortzahlung am ersten Krankheitstag, Erhöhung des Renteneintrittsalters. Dazu noch eine „moderate Vermögenssteuer" und höhere Erbschaftssteuern. Die Menschen seien in den vergangenen Jahrzehnten reicher geworden, „ohne tatsächlich etwas dafür getan zu haben", so Regling.
Diese Argumentation ist bezeichnend für das Denken vieler Ökonomen und Politiker: Der Bürger soll zahlen, verzichten, länger arbeiten – während die eigentlichen Ursachen der Misere, nämlich politisches Versagen und ideologiegetriebene Fehlentscheidungen, kaum hinterfragt werden.
Gold und Silber als Rettungsanker
In Zeiten schwindenden Wohlstands und sinkender Realeinkommen gewinnt die Frage der Vermögenssicherung an existenzieller Bedeutung. Während Papiergeld durch Inflation entwertet wird und die Kaufkraft der Bürger schwindet, haben sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber über Jahrtausende als verlässlicher Wertspeicher bewährt. Wer sein Vermögen vor dem drohenden Wohlstandsverlust schützen möchte, sollte eine Beimischung von Edelmetallen in sein Anlageportfolio ernsthaft in Betracht ziehen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.
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