
Deutschlands Wohnungsnotstand: Klima- und Migrationspolitik verschÀrfen die Situation
Die deutsche Wohnungsbaupolitik steht vor einer groĂen Herausforderung. Die Preise fĂŒr den Bau von Wohnraum steigen rapide und erreichen beinahe absurd hohe Werte. Der bundesweite Medianwert fĂŒr den Bau eines Quadratmeters WohnflĂ€che â inklusive GrundstĂŒckskosten â lag im ersten Quartal bei 5.148 Euro und wird aktuell auf etwa 5.200 Euro geschĂ€tzt. Selbst in lĂ€ndlichen Gebieten bewegt sich der Quadratmeterpreis mittlerweile bei rund 18 Euro.
Baupreise explodieren
âIm Mai lagen die Baupreise fĂŒr konventionellen Wohnungsneubau um 36 Prozent höher als im FrĂŒhsommer 202â, erklĂ€rte Ludwig Dorffmeister vom MĂŒnchner Ifo-Institut. Das Bauen sei schlichtweg zu teuer geworden. Wohnungsunternehmen wĂŒrden Projekte oft zurĂŒckstellen, da die dafĂŒr notwendige Miete die zukĂŒnftigen Bewohner finanziell ĂŒberfordern wĂŒrde.
Bundesregierung schrÀnkt Neubauförderung ein
Die Bundesregierung hat ihre Neubauförderung seit 2022 stark eingeschrĂ€nkt. Trotz der erwarteten AnpassungsbemĂŒhungen aller Beteiligten rechnet Dorffmeister nicht mit einer Trendwende, âsondern mit weiteren herben MarkteinbuĂenâ. Der Bundesverband der Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) prognostiziert fĂŒr 2024 lediglich 214.000 neue Wohnungen, obwohl die Regierung ursprĂŒnglich 400.000 pro Jahr errichten wollte.
Klimapolitik treibt die Kosten in die Höhe
Die Klimapolitik trĂ€gt ihren Teil dazu bei, die Kosten weiter in die Höhe zu treiben. Seit der Jahrtausendwende haben sich die Rohbaukosten verdoppelt, die Aufwendungen aufgrund ökologischer, aber letztlich sinnloser, symbolpolitischer Schikanen wie WĂ€rmedĂ€mmung oder Normen fĂŒr den technischen Ausbau mit Heizung etc. haben sich sogar vervierfacht.
Migrationspolitik verschÀrft die Situation
Und mitten in dieser Katastrophe, in der Einheimische kaum noch Wohnraum finden, importiert die Regierung nun auch noch Millionen von Migranten â obwohl bereits fĂŒr die, die allein seit 2015 gekommen sind, kein Wohnraum mehr zur VerfĂŒgung steht und Kommunen unter dieser Last zusammenbrechen. So werden durch eine völlig verantwortungslose und ideologiegetriebene Politik immer neue soziale Spannungen verursacht, die das Land in eine Polarisierung hineintreiben, die sich frĂŒher oder spĂ€ter entladen muss.
Die Konsequenzen
Die Konsequenzen dieser Entwicklung sind gravierend. Felix Pakleppa, HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer beim Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB), deutet den RĂŒckgang bei Baugenehmigungen und AuftragseingĂ€ngen als âdĂŒsteres Omenâ. Ohne auskömmliche Förderbudgets und bessere Baubedingungen wie eine höhere ZinsstĂŒtze, einen geringeren Mehrwertsteuersatz oder eine niedrigere Grunderwerbssteuer werden wir einen gravierenden Einbruch im Wohnungsbausektor sehenâ, lautet Pakleppas Prognose.
Es ist klar, dass die deutsche Wohnungsbaupolitik einen neuen Ansatz benötigt, um die Krise zu bewĂ€ltigen. Doch angesichts der aktuellen politischen Landschaft scheint eine Lösung in weite Ferne gerĂŒckt zu sein.
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