
Droht den USA eine deflationäre Schockwelle – oder pumpt die Fed 2026 erneut Billionen ins System?
Die amerikanische Wirtschaft steht vor einem Scheideweg, der auch für deutsche Anleger von enormer Bedeutung sein dürfte. Während die keynesianischen Ökonomen das Wort "Deflation" behandeln wie einen Fluch, den man besser nicht ausspricht, brodelt unter der Oberfläche des vermeintlichen Aufschwungs eine gefährliche Mischung aus Schuldenexzessen und geldpolitischen Fehlentscheidungen.
Das Erbe jahrzehntelanger Gelddruckerei
Seit nunmehr 17 Jahren hat die Federal Reserve mit ihrer aggressiven Geldpolitik die natürlichen Marktmechanismen außer Kraft gesetzt. Die Konsequenzen dieser Interventionen zeigten sich 2022 in aller Deutlichkeit, als die Verbraucherpreisinflation auf erschreckende 9,1 Prozent kletterte. Jene selbsternannten Experten wie Paul Krugman, Janet Yellen und Ben Bernanke, die das Inflationsrisiko jahrelang kleinredeten oder schlichtweg leugneten, standen plötzlich mit leeren Händen da.
Die Frage, die sich nun stellt, ist von fundamentaler Tragweite: Wird die Trump-Administration mit einer deflationären Krise konfrontiert werden, oder erwartet uns eine noch gewaltigere Inflationswelle? Die Zeichen an den Märkten sprechen eine deutliche Sprache.
Gold und Silber als Krisenbarometer
Die Edelmetallpreise scheinen sich auf einen parabolischen Anstieg vorzubereiten – und das zusätzlich zu den bereits beachtlichen Kursgewinnen dieses Jahres. Zentralbanken und institutionelle Investoren kaufen Gold und Silber in rauen Mengen, möglicherweise in Erwartung einer Destabilisierung der amerikanischen Staatsschulden. Die Zinszahlungen der US-Regierung auf bestehende Verbindlichkeiten belaufen sich mittlerweile auf unfassbare 250 Milliarden Dollar – wohlgemerkt alle drei Monate.
Die amerikanische Staatsverschuldung ist allein im Jahr 2025 um 2,2 Billionen Dollar gestiegen. Die Gesamtverschuldung der privaten Haushalte hat die Marke von 18,5 Billionen Dollar durchbrochen.
Das Dilemma der Notenbank
Die Federal Reserve befindet sich in einer klassischen Zwickmühle, aus der es keinen schmerzfreien Ausweg gibt. Senkt sie die Zinsen weiter, droht die Inflation erneut außer Kontrolle zu geraten. Erhöht sie die Zinsen auf das Niveau der frühen 1980er Jahre – damals waren über 20 Prozent nötig, um die Stagflation zu brechen – würde dies die ohnehin fragile Wirtschaft in eine tiefe Rezession stürzen.
Die bisherigen Zinserhöhungen nach der Pandemie waren bestenfalls ein Pflaster auf einer klaffenden Schusswunde. Der Konsum hat sich nicht nennenswert verlangsamt, die Kreditaufnahme erreicht weiterhin Rekordniveau. Die Sparquote der Amerikaner ist 2024 und 2025 auf historische Tiefstände gefallen.
Trumps Zölle: Sündenbock wider besseres Wissen
Die viel gescholtenen Zölle der Trump-Administration haben laut Forschungsdaten der Harvard-Universität lediglich einen Anstieg des Verbraucherpreisindex um 0,7 Prozent verursacht – ein vernachlässigbarer Wert im Vergleich zu den apokalyptischen Vorhersagen vieler Mainstream-Ökonomen. Der Grund ist simpel: Die enormen Gewinnmargen internationaler Konzerne, die Produkte aus Asien mit Aufschlägen von 250 bis über 900 Prozent in amerikanischen Regalen platzieren, absorbieren die Zollkosten mühelos.
Dennoch werden die Zölle als bequemer Sündenbock herhalten müssen, wenn die Inflation im dritten Quartal 2026 voraussichtlich wieder anzieht – sollte die Fed ihren Zinssenkungskurs fortsetzen.
Physische Edelmetalle als Stabilitätsanker
In diesem Umfeld wirtschaftlicher Unsicherheit erscheint die Flucht in physische Werte verständlicher denn je. Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als Wertspeicher bewährt, unabhängig davon, welche geldpolitischen Experimente Zentralbanken gerade durchführen. Für ein breit diversifiziertes Anlageportfolio können physische Edelmetalle einen wichtigen Stabilitätsanker darstellen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.
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