
Ehemaliger US-Terrorabwehrchef packt aus: âDieser Krieg dient nicht Amerika"
Was sich derzeit im Nahen Osten abspielt, sollte jeden aufmerksamen Beobachter in Europa alarmieren. Joe Kent, bis vor kurzem noch Direktor des Nationalen Zentrums fĂŒr TerrorismusbekĂ€mpfung der Vereinigten Staaten, hat seinen Posten niedergelegt â aus Protest gegen den amerikanisch-israelischen Krieg gegen den Iran. Nun ruft er seine Landsleute zum Widerstand auf. Nicht mit Waffen, sondern mit dem Telefon.
Ein Green Beret bricht sein Schweigen
Kent ist kein linker Friedensaktivist, kein Salon-Pazifist aus einer UniversitĂ€tsstadt an der OstkĂŒste. Der Mann war Green Beret, paramilitĂ€rischer Offizier der CIA, und zuletzt einer der höchstrangigen Terrorabwehr-Beamten der USA. Seine Frau wurde bei einem Selbstmordattentat in Syrien getötet. Wenn ein solcher Mann öffentlich erklĂ€rt, dass der aktuelle Krieg gegen den Iran nicht im Interesse Amerikas gefĂŒhrt werde, dann sollte man sehr genau hinhören.
In einem auf der Plattform X veröffentlichten Video teilte Kent die Telefonnummern des WeiĂen Hauses und der Telefonzentrale des Kongresses mit und forderte die amerikanische Bevölkerung auf, ihre gewĂ€hlten Vertreter respektvoll, aber unmissverstĂ€ndlich wissen zu lassen: Keine amerikanischen Bodentruppen im Iran. âSo können wir, das Volk, unserer Stimme Gehör verschaffen", erklĂ€rte er. Man solle fĂŒr den Frieden beten â aber sich ebenso aktiv fĂŒr ihn einsetzen.
Tausende Soldaten bereits vor Ort
Kents Appell kommt nicht aus dem luftleeren Raum. Tausende zusĂ€tzlicher US-Soldaten seien bereits im Nahen Osten eingetroffen, wĂ€hrend das Pentagon offenbar Bodenoperationen vorbereite. Im Raum stehe unter anderem der Versuch, die Kontrolle ĂŒber iranische Inseln oder KĂŒstengebiete nahe der strategisch bedeutsamen StraĂe von Hormus zu erlangen. Eine Eskalation, deren Konsequenzen fĂŒr die globale Energieversorgung â und damit auch fĂŒr Europa â kaum zu ĂŒberschĂ€tzen wĂ€ren.
In seinem RĂŒcktrittsschreiben an PrĂ€sident Trump formulierte Kent seine Position mit bemerkenswerter Klarheit: Der Iran stelle keine unmittelbare Bedrohung fĂŒr die amerikanische Nation dar. Es sei offensichtlich, dass dieser Krieg aufgrund des Drucks Israels und seiner mĂ€chtigen amerikanischen Lobby begonnen worden sei. Worte, die in Washington normalerweise Karrieren beenden. Kent scheint das in Kauf zu nehmen.
Explosive EnthĂŒllungen ĂŒber westliche Terrorfinanzierung
Doch damit nicht genug. In einem weiteren Video enthĂŒllte der ehemalige Geheimdienstoffizier Details, die das offizielle Narrativ des âKrieges gegen den Terror" in seinen Grundfesten erschĂŒttern. Die US-Regierung habe Al-Qaida bewaffnet und den sogenannten Islamischen Staat in Syrien systematisch aufgebaut â einzig und allein, um das Assad-Regime zu stĂŒrzen und israelische Interessen in der Region zu schĂŒtzen. Den Irak habe man ebenfalls fĂŒr Israel destabilisiert. Und nun sei der Iran an der Reihe.
Der IS sei dann auĂer Kontrolle geraten und habe verheerende AnschlĂ€ge in Europa verĂŒbt. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Ein hochrangiger ehemaliger US-Beamter bestĂ€tigt, was kritische Beobachter seit Jahren vermuten â dass westliche Geheimdienste jene Terrornetzwerke mitgeschaffen haben, die anschlieĂend europĂ€ische BĂŒrger in den Tod rissen. In Paris, BrĂŒssel, Berlin, Nizza. Die Opfer dieser AnschlĂ€ge waren keine KollateralschĂ€den geopolitischer SchachzĂŒge â es waren unsere Nachbarn, unsere MitbĂŒrger.
Der âneue Mann" in Damaskus
Besonders brisant sind Kents Aussagen zum selbsternannten syrischen PrĂ€sidenten, der kĂŒrzlich auf Einladung nach Deutschland gereist sei. Dieser sei von Aiman al-Zawahiri, der rechten Hand Osama bin Ladens, eingesetzt worden, habe fĂŒr den IS und Al-Qaida gearbeitet und sei fĂŒr zahlreiche Enthauptungen und Morde verantwortlich. Nun werde er vom âWertewesten" durch eine professionelle PR-Kampagne und einen Anzug reingewaschen. Eine bittere Ironie, die man kaum treffender formulieren könnte.
Dass die deutsche Bundesregierung unter Friedrich Merz einen solchen Mann empfĂ€ngt, wirft fundamentale Fragen auf. Welche Werte vertritt der vielzitierte âWertewesten" eigentlich noch, wenn er gestern Terroristen bekĂ€mpft und sie morgen als StaatsmĂ€nner hofiert? Es ist diese Art von moralischer Beliebigkeit, die das Vertrauen der BĂŒrger in ihre politischen Institutionen systematisch untergrĂ€bt.
Was bedeutet das fĂŒr Europa und Deutschland?
Die Eskalation im Nahen Osten trifft Europa an seinem verwundbarsten Punkt: der Energieversorgung. Die StraĂe von Hormus ist eine der wichtigsten Seehandelsrouten der Welt. Sollte es dort zu militĂ€rischen Auseinandersetzungen kommen, dĂŒrften die Ălpreise explodieren â mit verheerenden Folgen fĂŒr eine ohnehin angeschlagene deutsche Wirtschaft. Russlands PrĂ€sident Putin habe die möglichen Konsequenzen bereits mit den Verwerfungen wĂ€hrend der Covid-Pandemie verglichen. Ein Energie-Schock, der die Inflation weiter anheizen und die Kaufkraft der BĂŒrger zusĂ€tzlich schmĂ€lern wĂŒrde.
Deutschland, das sich unter der Ampelregierung mutwillig von russischem Gas abgeschnitten hat und nun mit einem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen die Folgen seiner eigenen Fehlentscheidungen zu kaschieren versucht, wĂ€re fĂŒr eine solche Krise denkbar schlecht gerĂŒstet. Die Zeche zahlen â wie immer â die Steuerzahler und Sparer, deren Ersparnisse durch die galoppierende Inflation still und leise entwertet werden.
In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle als Bestandteil eines breit diversifizierten Portfolios ihre Berechtigung haben. Gold und Silber haben sich ĂŒber Jahrtausende als KrisenwĂ€hrung bewĂ€hrt â unabhĂ€ngig davon, welche geopolitischen Verwerfungen die Welt gerade erschĂŒttern. WĂ€hrend PapierwĂ€hrungen und digitale Vermögenswerte den Launen der Politik ausgeliefert sind, bieten Edelmetalle einen greifbaren Wertanker in stĂŒrmischen Zeiten.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, grĂŒndlicher Recherche basieren. Wir ĂŒbernehmen keine Haftung fĂŒr finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.
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