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20.01.2026
05:56 Uhr

Energiekollaps in der Ukraine: Bundesregierung warnt vor humanitärer Katastrophe

Energiekollaps in der Ukraine: Bundesregierung warnt vor humanitärer Katastrophe

Während Deutschland sich in endlosen Debatten über Gendersprache und Klimakleber verliert, spielt sich nur wenige Flugstunden östlich eine menschliche Tragödie ab, die ihresgleichen sucht. Die ukrainische Energieversorgung steht nach Angaben des Auswärtigen Amtes unmittelbar vor dem Zusammenbruch – und das mitten im härtesten Winter seit Kriegsbeginn.

Zweistellige Minusgrade und eiskalte Wohnungen

Die Hauptstadt Kiew erlebt derzeit Zustände, die man sich in deutschen Amtsstuben kaum vorstellen kann. Stromausfälle, unterbrochene Wasserversorgung, zweistellige Minusgrade – und das alles unter dem permanenten Beschuss russischer Drohnen und Raketen. Ein nicht näher bezeichnetes Gebäude wurde getroffen, eine Person verletzt, mehrere Fahrzeuge stehen in Flammen. Was wie eine nüchterne Schadensmeldung klingt, bedeutet für die betroffenen Menschen blankes Entsetzen.

Die Bundesregierung hat nun weitere 60 Millionen Euro an humanitärer Hilfe zur Verfügung gestellt. Das Entwicklungsministerium verweist zusätzlich auf ein Winterhilfe-Unterstützungspaket über 50 Millionen Euro. Bargeldhilfen für Menschen in frontnahen Gebieten, Notstromaggregate für Schutzräume, Heizsysteme, Kleidung und Decken – die Liste der dringend benötigten Güter ist lang und beschämend zugleich.

Russland steigert Waffenproduktion massiv

Während im Westen noch immer manche von Friedensverhandlungen träumen, spricht der ukrainische Armeechef Olexandr Syrskyj eine deutlich andere Sprache. Russland zeige keinerlei Interesse an Gesprächen, im Gegenteil: Die Kampfhandlungen nähmen zu, die Produktion von Angriffswaffen werde massiv gesteigert. Moskau plane, den Ausstoß auf bis zu 1000 Drohnen pro Tag zu erhöhen. Man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen – tausend Drohnen täglich, die auf zivile Infrastruktur, auf Wohnhäuser, auf Menschen gerichtet werden.

„Allein in dieser Woche wurden mehr als 1300 Angriffsdrohnen, rund 1050 Gleitbomben und insgesamt 29 Raketen verschiedener Typen eingesetzt", berichtete Präsident Selenskyj.

Die Bilanz des Schreckens

Die jüngsten Angriffe fordern weiterhin ihren blutigen Tribut. In Charkiw starb eine 20-jährige Frau durch einen Drohnenangriff auf ein privates Haus. In der Region Odessa wurden erneut Energie- und Gasanlagen sowie ein Wohnhaus getroffen. Dutzende Menschen wurden verletzt, mindestens zwei getötet. Präsident Selenskyj sprach den Familien sein Beileid aus – doch Beileid allein wärmt keine Wohnungen und stoppt keine Raketen.

Hoffnungsschimmer oder diplomatisches Schattenboxen?

Die Ukraine und die USA wollen ihre Gespräche auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos fortsetzen. Der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umjerow berichtete von Beratungen über Sicherheitsgarantien und einen Plan für den Wiederaufbau nach dem Krieg. Doch solange Russland seine Waffenproduktion hochfährt statt herunterzufahren, erscheinen solche Gespräche wie das sprichwörtliche Pfeifen im Walde.

Bemerkenswert ist auch die Meldung, dass ein russischer Soldat gefasst wurde, der für die Tötung von neun ukrainischen Kriegsgefangenen verantwortlich sein soll. Selenskyj kündigte an, jeden russischen Mörder zur Rechenschaft zu ziehen. Ob diese Ankündigung mehr als symbolische Bedeutung hat, wird die Zeit zeigen.

Was bleibt?

Die Lage in der Ukraine ist dramatisch, und sie wird sich in den kommenden Wochen kaum verbessern. Die Bundesregierung tut, was sie kann – oder zumindest das, was sie für angemessen hält. Ob 110 Millionen Euro ausreichen, um einen drohenden Energiekollaps abzuwenden, darf bezweifelt werden. Sicher ist nur eines: Der Winter in der Ukraine wird noch lange dauern, und mit ihm das Leid der Zivilbevölkerung.

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