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Kettner Edelmetalle
18.02.2026
20:31 Uhr

Epstein-Skandal erreicht britische Flughäfen: Polizei prüft systematischen Menschenhandel über London

Der Fall des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein zieht immer weitere Kreise – und nun gerät auch Großbritannien massiv unter Druck. Gleich drei britische Polizeibehörden untersuchen derzeit, ob der berüchtigte Financier über Privatflüge an britischen Flughäfen systematisch Frauen verschleppt hat. Was sich hier offenbart, ist ein Abgrund, der tief in die Machtzirkel der westlichen Welt reicht.

Drei Flughäfen im Visier der Ermittler

Die Polizei von Essex prüfe Flüge am Stansted Airport nordöstlich von London, während die Bedfordshire Police den Flughafen Luton nordwestlich der Hauptstadt unter die Lupe nehme. Auch die West Midlands Police sei aktiv geworden und untersuche Hinweise im Zusammenhang mit dem Birmingham Airport. Wohlgemerkt: Es handele sich bislang um Vorprüfungen, nicht um vollständige Ermittlungsverfahren. Doch allein die Tatsache, dass eine national koordinierte Arbeitsgruppe eingerichtet wurde, um die einzelnen Polizeibehörden bei der Aufarbeitung von Epsteins Verbindungen nach Großbritannien zu unterstützen, spricht Bände.

Auslöser dieser Aktivitäten sei die Veröffentlichung von Millionen von Dokumenten durch die US-Regierung Ende Januar gewesen. Man arbeite „kollaborativ daran, die öffentlich gewordenen Details zu bewerten", erklärte der Nationale Polizeirat in einer Stellungnahme. Eine bemerkenswert zurückhaltende Formulierung für das, was sich hier möglicherweise als einer der größten Menschenhandelsskandale der jüngeren Geschichte entpuppen könnte.

87 Flüge, unbekannte Frauen an Bord

Bereits im vergangenen Jahr hatte die BBC berichtet, dass unvollständige Flugprotokolle und Passagierlisten mindestens 87 Flüge mit Epstein-Verbindung dokumentierten, die zwischen den frühen 1990er Jahren und 2018 an britischen Flughäfen gelandet oder gestartet seien. Unter den Passagieren: nicht identifizierte „Frauen". Man muss kein Kriminalist sein, um zu erahnen, was sich hinter dieser nüchternen Bezeichnung verbergen dürfte.

In den von der US-Regierung freigegebenen Epstein-Akten fänden sich zudem mehrfache Verweise auf den Flughafen Stansted – darunter ein Dokument, in dem diskutiert worden sei, ob eine russische Frau mit US-Visum am Flughafen das Flugzeug wechseln könne. Dutzende weitere Verweise auf britische Visa seien ebenfalls in den Unterlagen enthalten. Ein Puzzle, dessen Einzelteile ein erschreckendes Gesamtbild ergeben.

Flughäfen waschen ihre Hände in Unschuld

Die Betreiber von Stansted, Luton und Birmingham erklärten in separaten Stellungnahmen, dass Privatflüge nicht von den regulären Terminals verwaltet würden und die britische Grenzschutzbehörde Border Force für Einreise- und Zollkontrollen zuständig sei. Border Force selbst habe auf Anfragen nicht reagiert. Ein vielsagendes Schweigen. Wie konnte es über Jahrzehnte hinweg möglich sein, dass ein verurteilter Sexualstraftäter offenbar ungehindert Frauen über britische Flughäfen schleusen konnte? Wo waren die Kontrollen? Wo war der Staat?

Prominente im Fadenkreuz: Mandelson und Prinz Andrew

Der Epstein-Skandal hat in Großbritannien bereits politische Schockwellen ausgelöst, die bis in die höchsten Kreise reichen. Zwei weitere Polizeibehörden ermittelten gegen Peter Mandelson, den ehemaligen britischen Botschafter in den USA, sowie gegen Prinz Andrew, den jüngeren Bruder von König Charles. Der Vorwurf wiege schwer: Beide sollen vertrauliche Regierungsdokumente an Epstein weitergeleitet haben – ein potenzieller Amtsmissbrauch von erschütterndem Ausmaß.

Beide Männer hätten jegliches Fehlverhalten bestritten und erklärt, sie bedauerten ihre Freundschaften mit Epstein. Auf konkrete Nachfragen zu den neuesten Dokumenten hätten sie jedoch nicht reagiert. Das Bedauern kommt spät – und wirkt angesichts der Schwere der Vorwürfe geradezu zynisch. Wie viele weitere Namen werden wohl noch auftauchen, wenn die Millionen von Dokumenten vollständig ausgewertet sind?

Ein systemisches Versagen der Eliten

Was der Fall Epstein einmal mehr offenlegt, ist das fundamentale Versagen jener Institutionen, die eigentlich zum Schutz der Schwächsten existieren. Über Jahrzehnte hinweg konnte ein Mann, dessen kriminelle Machenschaften in eingeweihten Kreisen ein offenes Geheimnis gewesen sein dürften, ein Netzwerk des Missbrauchs betreiben – geschützt durch seine Verbindungen zu den Mächtigen dieser Welt. Es ist bezeichnend, dass es die Veröffentlichung von Dokumenten durch die Trump-Administration brauchte, um diese Aufarbeitung endlich in Gang zu setzen.

Für den aufmerksamen Beobachter drängt sich eine unbequeme Frage auf: Wie viele solcher Netzwerke existieren noch im Verborgenen, geschützt durch politische Seilschaften und das Schweigekartell der Eliten? Der Fall Epstein ist möglicherweise nur die Spitze eines Eisbergs, dessen wahre Dimensionen wir erst noch erahnen können. Die britische Polizei steht nun vor der Aufgabe, Licht in ein Dunkel zu bringen, das mächtige Kräfte lieber im Schatten belassen würden. Ob sie diesem Druck standhalten wird, bleibt abzuwarten.

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