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Kettner Edelmetalle
10.02.2026
15:22 Uhr

Epstein-Skandal erschüttert London: Premierminister Starmer am Abgrund

Was sich derzeit auf der politischen Bühne Großbritanniens abspielt, liest sich wie ein Politthriller – nur dass die Protagonisten keine fiktiven Figuren sind, sondern gewählte Volksvertreter, die das Vertrauen ihrer Bürger auf das Gröbste missbraucht haben dürften. Der britische Premierminister Keir Starmer steht vor den Trümmern seiner noch jungen Amtszeit, und der Grund dafür trägt einen Namen, der weltweit für Abscheu sorgt: Jeffrey Epstein.

Der Dominoeffekt: Drei Vertraute in drei Tagen verloren

Neue Veröffentlichungen des amerikanischen Justizministeriums aus den sogenannten „Epstein-Files" haben die enge Freundschaft zwischen dem langjährigen Starmer-Vertrauten Peter Mandelson und dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein schonungslos offengelegt. Die Folgen ließen nicht lange auf sich warten. Binnen nur drei Tagen verlor Starmer gleich drei seiner engsten Berater – ein politisches Erdbeben, das seinesgleichen sucht.

Zuerst räumte Stabschef Morgan McSweeney seinen Posten. Kurz darauf folgte Pressesprecher Tim Allan. Und selbst der höchste Beamte des Landes, Kabinettssekretär Chris Wormald, soll unmittelbar vor seinem Rücktritt stehen. Besonders brisant: McSweeney soll Starmer Medienberichten zufolge regelrecht dazu gedrängt haben, Mandelson Ende 2024 zum britischen Botschafter in den USA zu ernennen. Eine Entscheidung, die sich nun als politischer Sprengsatz erweist.

Starmer selbst tief verstrickt

Doch es wäre zu einfach, die Verantwortung allein bei den zurückgetretenen Beratern zu suchen. Starmer war es schließlich, der Mandelson letztlich zum Botschafter ernannte – und das offenbar gegen ausdrückliche Warnungen von Behörden. Beide Männer entstammen dem „New Labour"-Projekt des ehemaligen Premierministers Tony Blair, jenem politischen Netzwerk, das Großbritannien über Jahrzehnte geprägt hat und dessen Verflechtungen nun in einem ganz anderen Licht erscheinen.

Bereits im September vergangenen Jahres hatten erste Veröffentlichungen der Epstein-Akten Mandelson schwer belastet. Starmers Reaktion? Er stärkte seinem Vertrauten zunächst den Rücken. Erst nach tagelangem medialem Trommelfeuer wurde Mandelson als Botschafter abberufen. Mittlerweile musste der Lord sogar seinen Sitz im Oberhaus räumen – gegen ihn werde wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch ermittelt.

Entschuldigung ohne Konsequenzen

Starmer hat sich zwar für seine Verwicklung entschuldigt und beteuert, Mandelson habe ihn bezüglich seiner Verbindung zu Epstein angelogen. Doch persönliche Konsequenzen? Fehlanzeige. Man kennt dieses Muster aus der Politik nur zu gut: Betroffenheit zeigen, Bedauern äußern – und dann weitermachen wie bisher. Über das Wochenende soll der Premier allerdings tief in sich gegangen sein, ein Rücktritt habe seine Gedanken zumindest gestreift.

Die Partei rebelliert – doch Starmer schlägt zurück

Der Aufruhr innerhalb der Labour-Partei ist gewaltig. Die ehemalige Schattenministerin Rachael Maskell erklärte gegenüber der BBC unmissverständlich, sie glaube nicht, dass die Partei unter dem jetzigen Premierminister das verlorene Vertrauen zurückgewinnen könne – sein Rücktritt sei „unausweichlich". Auch der Abgeordnete Neil Duncan-Jordan forderte einen Führungswechsel: Die Partei taumle von einer Krise in die nächste.

Den öffentlichkeitswirksamsten Vorstoß wagte am Montag der Chef von Labour Schottland, Anas Sarwar. Auf einer großen Pressekonferenz verkündete er, das Vertrauen in Starmer verloren zu haben. Die „Ablenkung" müsse ein Ende haben, die Führung in Downing Street sich ändern.

Doch dann setzte bei Starmer offenbar der politische Überlebensinstinkt ein. Vor seiner Fraktion gab er sich kämpferisch: „Jeden Kampf, den ich bestritten habe, habe ich gewonnen", warnte er seine parteiinternen Gegner. Er sei nicht bereit, sein Mandat aufzugeben oder das Land „ins Chaos zu stürzen". Eine bemerkenswerte Kampfansage – die zunächst Wirkung zeigte. Alle Kabinettsmitglieder stellten sich öffentlich hinter ihn. Spekulationen über mögliche Putschversuche durch Gesundheitsminister Wes Streeting oder Energieminister Ed Miliband erstickten vorerst im Keim.

Ein Premier auf Abruf

Doch dieser scheinbare Sieg dürfte trügerisch sein. Die Probleme reichen weit tiefer als der Mandelson-Skandal. Seit dem Erdrutschsieg bei der Unterhauswahl ist die Popularität der Labour-Partei regelrecht implodiert. Starmer geht die Migrationsproblematik nur halbherzig an – ein Versäumnis, das in Zeiten massiver illegaler Einwanderung und wachsender gesellschaftlicher Spannungen unverzeihlich ist. Den wirtschaftlichen Niedergang des Landes konnte er ebenfalls nicht stoppen. Vision? Fehlanzeige. Strategie? Nicht erkennbar.

Man fühlt sich unweigerlich an die Zustände in anderen europäischen Ländern erinnert. Auch in Deutschland erleben wir seit Jahren, wie etablierte Parteien den Kontakt zu den Sorgen und Nöten der einfachen Bürger verlieren, wie sie sich in ideologischen Grabenkämpfen verzetteln, während die realen Probleme – Kriminalität, unkontrollierte Migration, wirtschaftlicher Abstieg – ungelöst bleiben. Die Parallelen sind frappierend.

Der eigentliche Skandal hinter dem Skandal

Was in der aktuellen Berichterstattung oft untergeht: Starmer war als ehemaliger Chefankläger Großbritanniens bereits in den Skandal um die sogenannten „Grooming Gangs" verwickelt – organisierte Banden mit Migrationshintergrund, die systematisch junge britische Mädchen aus der Arbeiterklasse missbrauchten. Die Vorwürfe, er habe als Staatsanwalt nicht hinreichend intensiv ermittelt oder die Vorgänge gar gedeckt, wiegen schwer. Dass ausgerechnet dieser Mann nun auch noch in die Epstein-Affäre verstrickt ist, macht das Bild komplett.

Viele Labour-Abgeordnete fürchten mittlerweile schlicht um ihre eigene politische Existenz. Sie sehen die desaströsen Umfragewerte und wissen: Bei der nächsten Wahl droht ihnen die Abwahl in ihren Wahlkreisen. Der Mandelson-Skandal war lediglich der Katalysator für eine Unzufriedenheit, die seit Monaten brodelt.

Selbst wenn Starmer die Mandelson-Epstein-Affäre politisch überleben sollte, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis der nächste Skandal den Labour-Politiker endgültig zu Fall bringt. Keir Starmer ist ein Premierminister auf Abruf – und seine Zeit läuft unaufhaltsam ab.

Die Entwicklungen in Großbritannien sollten auch hierzulande als Warnsignal verstanden werden. Wenn politische Eliten sich in undurchsichtigen Netzwerken verstricken, wenn sie die Sorgen der Bevölkerung ignorieren und stattdessen ihre eigenen Machtinteressen verfolgen, dann ist der Vertrauensverlust die logische Konsequenz. Die Bürger – ob in London, Berlin oder Paris – haben ein feines Gespür dafür, wenn sie von ihren Regierenden hintergangen werden. Und sie vergessen nicht.

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