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Kettner Edelmetalle
26.02.2026
22:59 Uhr

Eskalation am Persischen Golf: Iran pumpt Öl in Rekordtempo auf Tanker – Vorbereitung auf US-Angriff?

Die Zeichen stehen auf Sturm im Persischen Golf. Während die Welt gebannt auf die sich zuspitzende Lage im Nahen Osten blickt, hat der Iran offenbar begonnen, seine Ölexporte in einem beispiellosen Tempo hochzufahren – ein unmissverständliches Signal dafür, dass Teheran mit einem militärischen Schlag der USA rechnet und seine wichtigste Einnahmequelle sichern will, bevor es möglicherweise zu spät ist.

Fast dreifache Exportmenge in wenigen Tagen

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Zwischen dem 15. und 20. Februar sollen von der iranischen Ölinsel Kharg fast 20,1 Millionen Barrel Rohöl auf Tanker verladen worden sein. Das entspricht mehr als drei Millionen Barrel pro Tag – und damit nahezu dem Dreifachen der Menge, die im gleichen Zeitraum des Vormonats verschifft wurde. Zum Vergleich: Der Dreimonatsdurchschnitt der iranischen Ölverladungen lag zuletzt bei lediglich 1,54 Millionen Barrel täglich.

Kharg Island, gelegen im Persischen Golf etwa 1.250 Kilometer südlich von Teheran, ist das Herzstück der iranischen Ölexportinfrastruktur. Über dieses gewaltige Terminal werden rund 90 Prozent der gesamten Ölausfuhren der Islamischen Republik abgewickelt. Genau das macht die Insel zu einem verwundbaren strategischen Ziel – und erklärt, warum der Iran fieberhaft versucht, so viel Öl wie möglich auf die Weltmeere zu bringen.

Déjà-vu: Wie im Juni 2025

Es ist nicht das erste Mal, dass Teheran zu einem solchen Manöver greift. Bereits im Juni 2025, unmittelbar bevor die USA sich an Israels Angriffen auf iranische Atomanlagen beteiligten, hatte der Iran seine Ölexporte massiv beschleunigt. Die Geschichte scheint sich zu wiederholen – nur diesmal unter noch dramatischeren Vorzeichen. Denn die militärische Präsenz der Vereinigten Staaten in der Region hat ein Ausmaß erreicht, das seit der Invasion des Irak im Jahr 2003 nicht mehr gesehen wurde.

Zwei Flugzeugträger kreuzen in der Region. Dutzende Kampfjets der Typen F-35, F-16 und F-15 sind stationiert. Und als wäre das nicht genug, sollen diese Woche auch noch F-22 Raptor-Tarnkappenjäger nach Israel verlegt worden sein – ein Schritt, den Militärexperten als in Friedenszeiten praktisch beispiellos bezeichnen. Die F-22 gilt als das fortschrittlichste Kampfflugzeug der US-Luftwaffe, ihre Verlegung ins Ausland erfolgt aufgrund der begrenzten Stückzahl und der hochsensiblen Technologie nur in absoluten Ausnahmesituationen.

Saudi-Arabien bereitet sich ebenfalls vor

Der Iran ist jedoch nicht der einzige Akteur, der seine Ölproduktion hochfährt. Auch Saudi-Arabien hat offenbar einen Notfallplan aktiviert und steigert seine Förderung und Exporte – für den Fall, dass ein US-Angriff auf den Iran die globale Ölversorgung empfindlich stören sollte. Bereits im Juni 2025 hatte Riad seine Exporte um rund 500.000 Barrel pro Tag erhöht und Rohöl in Übersee-Lagerstätten verschifft. Man kennt das Spiel inzwischen.

Ein untrügliches Indiz für die Nervosität auf den Weltmeeren: Die Charterkosten für sogenannte Very Large Crude Carriers (VLCCs) – jene gigantischen Supertanker, die das schwarze Gold über die Ozeane transportieren – haben sich seit Jahresbeginn mehr als verdreifacht und liegen mittlerweile bei über 170.000 US-Dollar pro Tag. Da das Angebot an verfügbaren VLCCs kurzfristig nicht erhöht werden kann – der Bau eines solchen Schiffes dauert Jahre –, spiegeln die explodierenden Raten die schiere Panik wider, die derzeit die Ölmärkte erfasst hat.

Trumps Drohgebärden und Irans Gegenmaßnahmen

US-Präsident Donald Trump spielt seit Januar mit dem Gedanken eines Militärschlags gegen den Iran. Auslöser war das brutale Vorgehen der iranischen Regierung gegen Demonstranten im eigenen Land. Obwohl die Proteste inzwischen abgeflaut sind, hat Trump seine Drohungen nicht zurückgenommen – ganz im Gegenteil. Die massive Truppenverlegung in die Region spricht eine unmissverständliche Sprache.

Doch auch Teheran bleibt nicht untätig. Der Iran führt derzeit Militärübungen auf Abu Musa und anderen Inseln nahe der Straße von Hormus durch – jener strategischen Meerenge, durch die etwa ein Fünftel des weltweiten Öltransports fließt. Die Botschaft ist klar: Sollten die USA angreifen, könnte der Iran versuchen, diese Lebensader des globalen Ölhandels zu blockieren. Mit Drohnen und Seeminen, so warnen Experten, könnte Teheran den Schiffsverkehr für Wochen lahmlegen – es müssten nur wenige Tanker versenkt werden, um die Schifffahrtsrouten unpassierbar zu machen.

Ölpreis steigt – und mit ihm die Unsicherheit

Der Preis für Brent-Rohöl, die internationale Benchmark, ist im vergangenen Monat bereits spürbar gestiegen und notierte zuletzt bei rund 70,84 US-Dollar pro Barrel. Sollte es tatsächlich zu einem militärischen Konflikt kommen, dürften die Preise in völlig andere Sphären katapultiert werden – mit verheerenden Folgen für die ohnehin angeschlagene Weltwirtschaft und insbesondere für energieabhängige Volkswirtschaften wie Deutschland.

Für den deutschen Bürger, der bereits unter steigenden Energiekosten und einer galoppierenden Inflation ächzt, wäre eine weitere Ölpreisexplosion ein Schlag ins Kontor. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz, die mit ihrem 500-Milliarden-Sondervermögen ohnehin schon die Schuldenlast künftiger Generationen in schwindelerregende Höhen treibt, hätte dann noch ein Problem mehr auf dem Tisch. Doch statt sich auf solche Szenarien vorzubereiten, scheint Berlin einmal mehr im Krisenmodus zu verharren, anstatt proaktiv zu handeln.

In Zeiten wie diesen, in denen geopolitische Pulverfässer an allen Ecken und Enden der Welt zu explodieren drohen, zeigt sich einmal mehr der zeitlose Wert physischer Edelmetalle. Gold und Silber haben in jeder Krise der Menschheitsgeschichte als sicherer Hafen gedient – und daran wird sich auch diesmal nichts ändern. Wer sein Vermögen gegen die Unwägbarkeiten einer zunehmend instabilen Weltordnung absichern möchte, tut gut daran, physische Edelmetalle als festen Bestandteil eines breit diversifizierten Portfolios zu betrachten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und spiegeln die Meinung unserer Redaktion wider. Jeder Leser ist angehalten, eigene Recherchen durchzuführen und gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen, bevor er Anlageentscheidungen trifft. Für etwaige finanzielle Verluste, die aus Handlungen auf Grundlage dieses Artikels entstehen, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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