
Eskalation im Nahen Osten: USA entsenden Tausende Marines – Ölpreis explodiert um 50 Prozent
Was sich seit Wochen wie ein geopolitischer Albtraum entfaltet, nimmt nun eine weitere dramatische Wendung: Die Vereinigten Staaten verlegen ein großes amphibisches Angriffsschiff mitsamt Tausenden zusätzlicher Marines und Marinesoldaten in den Nahen Osten. Drei US-Beamte bestätigten die Truppenbewegungen, während Irans neuer oberster Führer Mujtaba Khamenei von „Einheit" und „Widerstand" seiner Nation sprach. Die Welt steht am Rande eines Konflikts, dessen Ausmaß die globale Energieversorgung bereits jetzt in ihren Grundfesten erschüttert.
Die Straße von Hormus: Nadelöhr der Weltwirtschaft im Würgegriff
Der Kern des Problems liegt in einem der strategisch wichtigsten Nadelöhre der globalen Energieversorgung: der Straße von Hormus. Seit dem gemeinsamen Angriff der USA und Israels auf den Iran vor knapp drei Wochen hat Teheran diese lebenswichtige Wasserstraße faktisch geschlossen. Durch diese Meerenge fließen rund 20 Prozent des weltweiten Öls und Flüssiggases. Die Konsequenzen sind verheerend: Der Ölpreis ist seit Kriegsbeginn um rund 50 Prozent gestiegen, die Benchmark-Sorte Brent notiert bei etwa 110 Dollar pro Barrel.
Etwa 12 Millionen Barrel Rohöl und Erdölprodukte pro Tag – das entspricht ungefähr 12 Prozent der globalen Nachfrage – fallen derzeit durch Produktionskürzungen und Exportstopps der Golfstaaten aus. Diese Mengen lassen sich nicht einfach ersetzen. Der Chef der Internationalen Energieagentur, Fatih Birol, schätzte, dass die Wiederherstellung der Öl- und Gasflüsse bis zu sechs Monate dauern könnte. Sechs Monate. Man lasse sich das auf der Zunge zergehen.
Trump tobt: „FEIGLINGE, und wir werden uns ERINNERN!"
Präsident Donald Trump machte seinem Unmut über die verbündeten Nationen in gewohnt unverblümter Manier Luft. Auf seiner Social-Media-Plattform wetterte er gegen die Weigerung der Alliierten, bei der Öffnung der Straße von Hormus zu helfen – wohlgemerkt in einem Konflikt, über den sie weder konsultiert noch informiert worden waren. „COWARDS, and we will REMEMBER!" – „FEIGLINGE, und wir werden uns ERINNERN!" – so die unmissverständliche Botschaft des US-Präsidenten an seine vermeintlichen Partner.
Tatsächlich hatten Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, die Niederlande, Kanada sowie das NATO-Nichtmitglied Japan in einer gemeinsamen Erklärung zugesagt, sich an „angemessenen Bemühungen zur Gewährleistung einer sicheren Durchfahrt durch die Straße" zu beteiligen. Doch die Regierungschefs Deutschlands und Frankreichs stellten unmissverständlich klar: Dies setze ein Ende der Kampfhandlungen voraus. Eine Bedingung, die Trump offenkundig als Affront empfindet.
Deutschlands Rolle: Zwischen Bündnistreue und Realitätsverweigerung
Dass sich die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hier in einer äußerst heiklen Lage befindet, dürfte jedem klar denkenden Beobachter einleuchten. Einerseits die transatlantische Bündnistreue, andererseits die berechtigte Frage, warum deutsche Soldaten in einen Konflikt hineingezogen werden sollten, an dessen Entstehung Berlin keinerlei Anteil hatte. Die Tatsache, dass Deutschland sich überhaupt zu einer – wenn auch konditionierten – Zusage durchringen konnte, zeigt, wie groß der Druck aus Washington mittlerweile ist. Ob die ohnehin chronisch unterfinanzierte Bundeswehr überhaupt in der Lage wäre, einen substanziellen Beitrag zu leisten, steht freilich auf einem ganz anderen Blatt.
Krieg in der vierten Woche: Kein Ende in Sicht
Während Muslime in der gesamten Region versuchten, das Eid al-Fitr zu feiern, das Ende des Fastenmonats Ramadan, und Iraner Nowruz begingen, das persische Neujahrsfest, schien die Aussicht auf ein baldiges Kriegsende in weite Ferne gerückt. Der Konflikt geht in seine vierte Woche, und die Spirale der Gewalt dreht sich unaufhaltsam weiter.
Mujtaba Khamenei, Irans neuer oberster Führer, der seit dem israelischen Angriff, bei dem sein Vater und Vorgänger Ayatollah Ali Khamenei getötet wurde, nicht mehr öffentlich in Erscheinung getreten ist, veröffentlichte eine Nowruz-Botschaft auf seinem Telegram-Kanal. Der Feind habe geglaubt, durch die gezielte Tötung des Führers und einflussreicher Persönlichkeiten Angst einflößen und das Volk zum Rückzug zwingen zu können. Doch die Nation habe mit Einheit und Widerstand geantwortet und dem Feind „einen desorientierenden Schlag" versetzt.
Gezielte Tötungen und Vergeltungsschläge
Die israelische Armee erklärte, sie habe Regierungseinrichtungen in Teheran angegriffen und in dieser Woche einen Schlüsselkommandeur des iranischen Geheimdienstministeriums, Mahdi Rostami Shamastan, getötet. Die halboffizielle iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete zudem, dass auch Geheimdienstminister Esmail Ahmadi getötet worden sei – der jüngste in einer langen Reihe führender Regierungs-, Militär- und Wissenschaftspersönlichkeiten, die Israel systematisch ausgeschaltet hat.
Trumps lakonischer Kommentar dazu: „Wir haben niemanden mehr, mit dem wir reden können. Und wissen Sie was? So gefällt es uns." Eine Aussage, die in ihrer zynischen Kälte kaum zu überbieten ist und die Frage aufwirft, wie dieser Konflikt jemals diplomatisch gelöst werden soll, wenn eine Seite systematisch alle potenziellen Verhandlungspartner eliminiert.
Iran schlägt zurück: Raketen auf Tel Aviv und Angriffe auf US-Stützpunkte
Die iranischen Revolutionsgarden erklärten ihrerseits, sie hätten Haifa und Tel Aviv mit Mehrfachsprengkopf-Raketen beschossen und mit Drohnen Bestände an Drohnen und Marschflugkörpern auf US-Stützpunkten angegriffen, darunter die Sheikh-Isa-Luftwaffenbasis in Bahrain. In Tel Aviv und Jerusalem heulten Luftschutzsirenen, Explosionen von Abfangraketen hallten durch die Straßen. Der Rettungsdienst meldete, dass mindestens eine Rakete offenbar Streumunition getragen habe.
Besonders alarmierend: Ein iranischer Vergeltungsschlag auf Katar hat dort Schäden verursacht, die die Welt nach Einschätzung von Experten auf Jahre hinaus mit einem Mangel an Erdgas konfrontieren werden. Kuwaits staatlicher Ölkonzern meldete zudem, dass seine Mina-Al-Ahmadi-Raffinerie am Freitag von mehreren Drohnenangriffen getroffen worden sei, die einige Anlagen in Brand gesetzt hätten. Die Energieinfrastruktur der gesamten Golfregion steht unter Beschuss – mit katastrophalen Folgen für die globale Versorgungssicherheit.
Steigende Energiepreise: Die Rechnung zahlt der Bürger
Während Politiker und Generäle ihre Schachfiguren über das geopolitische Brett schieben, sind es wie immer die einfachen Bürger, die die Zeche zahlen. In den USA steigen die Diesel- und Benzinpreise rasant – ein politisches Gift für Trump, dessen Kernwählerschaft besonders unter den explodierenden Energiekosten leidet. Der Krieg ist bei den amerikanischen Wählern unpopulär, eine mögliche Bodenoperation noch mehr, während sich Trumps Republikaner auf die Verteidigung ihrer hauchdünnen Mehrheiten bei den Zwischenwahlen zum Kongress vorbereiten.
Doch was in Amerika gilt, gilt für Europa und insbesondere für Deutschland in noch verschärfter Form. Ein Land, das sich unter der vorherigen Ampelregierung sehenden Auges in eine beispiellose Energieabhängigkeit manövriert hat, das seine Kernkraftwerke abgeschaltet und seine Gasversorgung auf russische Importe aufgebaut hatte, steht nun vor dem nächsten energiepolitischen Scherbenhaufen. Die Regierungen weltweit versuchen bereits, ihre Haushalte vor den steigenden Energiekosten zu schützen – doch die Mittel dafür sind begrenzt, und die Schulden wachsen.
Gold als sicherer Hafen in stürmischen Zeiten
In Zeiten wie diesen, in denen geopolitische Krisen die Energiemärkte erschüttern, Währungen unter Druck geraten und die Inflation durch explodierende Rohstoffpreise weiter angeheizt wird, erweist sich einmal mehr die zeitlose Weisheit einer Absicherung durch physische Edelmetalle als goldrichtig. Während Papierwerte schwanken und Energiepreise durch politische Entscheidungen in die Höhe getrieben werden, bleibt Gold das, was es seit Jahrtausenden ist: ein Anker der Stabilität in einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät. Wer sein Vermögen langfristig schützen möchte, sollte physische Edelmetalle als unverzichtbaren Bestandteil eines breit diversifizierten Portfolios in Betracht ziehen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen und Einschätzungen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und spiegeln die Meinung unserer Redaktion wider. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für etwaige finanzielle Verluste, die aus Anlageentscheidungen auf Grundlage dieses Artikels resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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