
EU-Klimawahn vor dem Offenbarungseid: Wenn 40 Konzerne um Gnade betteln mĂŒssen

Es ist ein Hilferuf von historischer Peinlichkeit. Vierzig der gröĂten deutschen Industrieunternehmen haben sich genötigt gesehen, einen flehentlichen Brief an die BrĂŒsseler Kommissionsspitze und Ursula von der Leyen zu verfassen. Der Inhalt: Bitte, liebe EU, hört auf, uns mit eurer Klimaideologie das wirtschaftliche Genick zu brechen. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger von den Freien WĂ€hlern hat sich nun klar hinter diese verzweifelten Wirtschaftslenker gestellt â und seine Worte sind ungewöhnlich deutlich.
"Oberpeinlich" â ein Minister findet klare Worte
Im GesprĂ€ch mit dem Nachrichtensender "Welt" lieĂ Aiwanger am Donnerstag keinen Zweifel an seiner Haltung. Es sei, so Aiwanger sinngemĂ€Ă, schlicht beschĂ€mend, dass die WirtschaftsfĂŒhrer Europas ĂŒberhaupt zur Feder greifen mĂŒssten, um die Politik vor ihrem eigenen Unfug zu schĂŒtzen. Die CO2-Abgabe, die mittlerweile bei rund 80 Euro pro Tonne liege â Tendenz weiter steigend â, belaste die Unternehmen in Millionenhöhe. BrĂŒssel mĂŒsse, so der bayerische Minister, im Interesse der heimischen ArbeitsplĂ€tze und der WettbewerbsfĂ€higkeit diese HĂŒrden umgehend beseitigen.
"Die Welt lacht sich tot und Europa geht den Bach runter. Das muss geĂ€ndert werden." â sinngemÀà Hubert Aiwanger
HĂ€rter kann man die Bilanz einer ganzen politischen Generation kaum zusammenfassen. Und Aiwanger holte noch weiter aus.
Die Lissabon-Strategie: Ein Versprechen, das ins Gegenteil verkehrt wurde
Erinnern wir uns: Im Jahr 2000 verkĂŒndete die EU vollmundig die sogenannte Lissabon-Strategie. Das ehrgeizige Ziel lautete, Europa solle bis 2010 zur wettbewerbsfĂ€higsten Wirtschaftsregion der Welt aufsteigen. Aiwanger brachte es auf den Punkt â genau das Gegenteil sei eingetreten. Europa werde zunehmend abgehĂ€ngt, und zwar gerade weil es sich immer tiefer in den sogenannten Green Deal und eine realitĂ€tsferne CO2-Ideologie verstricke. Eine Politik, die sich, wie der Minister es formulierte, im Grunde selbst ins Knie schieĂe.
Man muss sich diese Tragik vor Augen fĂŒhren: WĂ€hrend China seine Industrie mit gĂŒnstiger Kohleenergie befeuert und die USA unter Trump auf einen aggressiven Pro-Wirtschafts-Kurs eingeschwenkt sind, fesselt sich Europa selbst mit immer neuen Abgaben, Auflagen und Zertifikaten. Der Emissionshandel, einst als marktwirtschaftliches Steuerungsinstrument verkauft, hat sich lĂ€ngst zu einer gigantischen Belastungsmaschine entwickelt.
Wer trÀgt am Ende die Rechnung?
Die Antwort ist so unbequem wie eindeutig: der BĂŒrger und der Arbeitnehmer. Jede Tonne CO2, die ein Unternehmen teuer bezahlen muss, flieĂt entweder in höhere Preise oder kostet am Ende ArbeitsplĂ€tze. Werke werden geschlossen, Produktionen ins Ausland verlagert, ganze Wertschöpfungsketten wandern ab. Und wĂ€hrend Politiker in BrĂŒssel sich fĂŒr ihre Klimaziele feiern lassen, verschwindet die industrielle Substanz, die Deutschland und Europa einst stark gemacht hat.
Dass ausgerechnet die Konzernlenker selbst â sonst eher zurĂŒckhaltend gegenĂŒber der Politik â nun einen offenen Brandbrief verfassen, zeigt die ganze Dramatik der Lage. Es ist ein Alarmsignal, das niemand mehr ignorieren sollte.
Eine Lehre fĂŒr den vorsichtigen Anleger
Wenn ganze Industrien um ihr Ăberleben kĂ€mpfen und politische Fehlentscheidungen die wirtschaftliche StabilitĂ€t untergraben, stellt sich fĂŒr jeden Sparer die Frage nach echter Vermögenssicherung. Papierwerte und Anlageprodukte sind nur so stabil wie die Wirtschaft, die hinter ihnen steht. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber hingegen haben sich ĂŒber Jahrhunderte hinweg als verlĂ€sslicher Anker in stĂŒrmischen Zeiten bewĂ€hrt â unabhĂ€ngig von politischen Moden und ideologischen Experimenten. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Portfolio können sie helfen, das eigene Vermögen gegen die UnwĂ€gbarkeiten einer fehlgeleiteten Klima- und Wirtschaftspolitik abzusichern.
Haftungsausschluss: Dieser Beitrag stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Er gibt ausschlieĂlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenstĂ€ndig ausreichend zu recherchieren und trĂ€gt fĂŒr seine Anlageentscheidungen die alleinige Verantwortung. Bei rechtlichen oder steuerlichen Fragen wenden Sie sich bitte an einen entsprechenden Fachberater.
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