
Feuer am Persischen Golf: USA bombardieren erneut den Iran – die Lebensader der Weltwirtschaft ist dicht
Es ist die dritte Angriffswelle binnen einer einzigen Woche, und der Nahe Osten gleicht immer mehr einem Pulverfass, dessen Zündschnur lichterloh brennt. In der vergangenen Nacht hat das US-Militär nach eigenen Angaben abermals Ziele im Iran ins Visier genommen. Rund 140 militärische Objekte seien getroffen worden, meldet das zuständige US-Regionalkommando Centcom. Die Liste liest sich wie ein militärisches Vernichtungskatalog: Raketen- und Drohnenstellungen, Marineeinrichtungen, Munitionslager, Kommunikationsnetze und Küstenüberwachungsanlagen.
Ein Containerschiff als Auslöser einer weltweiten Zeitenwende
Der jüngste Schlagabtausch entzündete sich an einem einzigen Frachter. Die iranischen Revolutionsgarden hätten Warnschüsse auf das unter zyprischer Flagge fahrende Containerschiff „GFS Galaxy“ abgegeben, weil dieses die maritime Sicherheit gefährdet habe. Mehrere Schiffe, so die Darstellung Teherans, hätten versucht, eine nicht genehmigte Route zu befahren, und die Anweisungen der Revolutionsgarden schlicht ignoriert.
Die Reaktion der USA folgte prompt – Bomben statt Diplomatie. Doch was klingt wie ein regionaler Zwischenfall, hat das Zeug, die gesamte Weltwirtschaft in ihren Grundfesten zu erschüttern.
Die Straße von Hormus: eine Meerenge, an der die halbe Welt hängt
Denn der Iran hat als Antwort das getan, wovor Ökonomen seit Jahren gewarnt haben: Die Straße von Hormus wurde geschlossen. Durch diese schmale Wasserstraße zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman fließt ein gewaltiger Anteil des weltweit verschifften Rohöls. Wer diese Ader abklemmt, hält den Finger an der Halsschlagader der globalen Energieversorgung.
Die Durchfahrt sei verboten – und bleibe es bis zum Ende der amerikanischen Eingriffe in der Region, so die unmissverständliche Botschaft aus Teheran.
Sollte der „Aggressor“, wie es aus Teheran an die Adresse Washingtons hieß, neue Angriffe starten, werde man mit weiteren Schlägen gegen „feindliche Stützpunkte“ in der Region reagieren. Man muss kein Prophet sein, um zu erahnen, wohin diese Eskalationsspirale führen könnte.
Und Deutschland? Zuschauer im schlechtsitzenden Anzug
Während in der Golfregion die Raketen fliegen, übt sich die deutsche Politik im gewohnten Ritual des betretenen Schweigens und der wohlfeilen Appelle. Dabei trifft ein solcher Konflikt gerade eine Industrienation wie Deutschland ins Mark. Steigende Ölpreise, explodierende Energiekosten, wackelnde Lieferketten – all das würde eine ohnehin schwächelnde deutsche Wirtschaft weiter in die Knie zwingen. Die Rechnung zahlt am Ende, wie so oft, der deutsche Bürger an der Zapfsäule und auf der Stromabrechnung.
Warum kluge Menschen jetzt auf Beständigkeit setzen
In Zeiten, in denen ganze Meerengen über Nacht dichtgemacht werden und Kriegsgefahr die Märkte durchzuckt, zeigt sich der wahre Wert von Sicherheit. Papierwerte und digitale Zahlen auf Bildschirmen können in solchen Momenten binnen Stunden zerbröseln. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber hingegen haben über Jahrtausende bewiesen, dass sie gerade dann Bestand haben, wenn die politische Weltordnung ins Wanken gerät. Als Fels in der Brandung und krisenfeste Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen behalten sie ihren Wert – ganz unabhängig davon, welche Meerenge als Nächstes geschlossen wird.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Einschätzung unserer Redaktion auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen wieder und stellt ausdrücklich keine Anlageberatung dar. Wir betreiben keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst.

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