
Feuerinferno am Golf: Trump lässt Iran bombardieren – die Straße von Hormus brennt, und Europa schaut wieder tatenlos zu
Es ist der Sommer 2026, und der Nahe Osten steht in Flammen. Was als brüchige Waffenruhe begann, hat sich binnen weniger Tage in einen offenen Schlagabtausch verwandelt. US-Präsident Donald Trump ließ am Wochenende die dritte Angriffswelle dieser Woche auf den Iran niedergehen – und kommentierte das Ganze in bewährter Manier: „Wir haben sie zur Hölle gebombt.“ Klarere Worte hat man aus dem Weißen Haus selten gehört.
Hormus dicht, die Weltmärkte in Aufruhr
Auslöser der jüngsten Eskalation war ein Angriff der iranischen Revolutionsgarden auf das unter zypriotischer Flagge fahrende Containerschiff „M/V GFS Galaxy“ in der Straße von Hormus. Ein Besatzungsmitglied gilt als vermisst, das Schiff wurde schwer beschädigt. Teheran erklärte daraufhin die Meerenge kurzerhand für geschlossen – „bis auf Weiteres“, wie es hieß, und bis die „amerikanischen Interventionen“ endeten.
Wer nun glaubt, das betreffe nur ferne Weltregionen, der irrt gewaltig. Durch die Straße von Hormus fließt ein erheblicher Teil des weltweiten Öls. Jede Störung dieser Lebensader der Weltwirtschaft treibt die Energiepreise in die Höhe – und trifft am Ende auch den deutschen Mittelständler, den Pendler an der Zapfsäule und die Familie mit der Gasrechnung. Die Ölpreise reagierten bereits mit heftigen Ausschlägen.
Amerikanische Schläge bis nach Teheran
Nach Angaben des US-Zentralkommandos CENTCOM begann die Angriffsserie am Samstagabend um 19:15 Uhr Ortszeit Washington und traf rund 140 iranische Militärziele. Radaranlagen, Raketen- und Drohnenstellungen, Startsysteme und Küstenanlagen – die Liste liest sich wie ein militärisches Vernichtungsprotokoll. Explosionen wurden aus Bandar Abbas, Bushehr, Asalouyeh, Qeshm und Jask gemeldet. In der Hafenstadt Jask sollen mehr als zehn Detonationen zu hören gewesen sein. Unbestätigten Berichten zufolge reichten die Angriffe sogar bis in die Hauptstadt Teheran.
„Der Iran hat eine schlechte Wahl getroffen. Jetzt zahlt er dafür“, verkündete US-Verteidigungsminister Pete Hegseth knapp und unmissverständlich.
Teheran schlägt zurück
Der Iran ließ die Antwort nicht lange auf sich warten. Ballistische Raketen und Drohnen schlugen bei US-Zielen in Kuwait, Bahrain, Katar, Jordanien und Oman ein. Berichten zufolge wurde das Hauptquartier der 5. US-Flotte in Bahrain getroffen – allerdings soll dieses zu diesem Zeitpunkt bereits weitgehend evakuiert gewesen sein. Besonders brisant: Auf den Luftwaffenstützpunkt Muwaffaq Salti in Jordanien sollen zwölf Raketen abgefeuert worden sein, mutmaßlich mit dem Ziel dort stationierter F-35-Kampfjets.
Sechs tote US-Soldaten – ein Versagen der Militärführung?
Eine investigative Recherche der Washington Post wirft ein düsteres Licht auf die frühen Kriegstage. Demnach seien am zweiten Kriegstag, dem 1. März, sechs amerikanische Soldaten bei einem iranischen Drohnenangriff auf Port Shuaiba in Kuwait ums Leben gekommen. Dutzende weitere seien verwundet worden. Militärische Quellen sollen behaupten, US-Kommandeure hätten Warnungen über die Verwundbarkeit der Anlage ignoriert. Überlebende fürchteten, dass niemand zur Rechenschaft gezogen werde. Ein Krieg fordert eben nicht nur Schlagzeilen, sondern Menschenleben.
Rache und religiöse Rhetorik
Auf iranischer Seite rief der neue Oberste Führer Mojtaba Khamenei zur Vergeltung auf. Der Sohn des im Februar bei US-israelischen Luftschlägen getöteten Ayatollah Ali Khamenei erklärte, es sei die „unbestreitbare Pflicht“, diese Rache zu vollziehen. Seine Worte, durchsetzt mit schiitisch-islamischer Symbolik, ließen keinen Zweifel an der Kompromisslosigkeit Teherans.
Diplomatie? Fehlanzeige
Das im Juni geschlossene Memorandum of Understanding scheint faktisch tot. Beide Seiten werfen sich gegenseitig Vertragsbruch vor. Katar vermittelt zwar weiter, doch statt echter Verhandlungen werden lediglich Ultimaten zwischen den Hauptstädten hin- und hergeschoben. Der Politikwissenschaftler Robert Pape von der Universität Chicago fasste die Lage treffend zusammen: Die militärischen Kräfteverhältnisse hätten sich nicht verändert, wohl aber der politische Wille. Die vermeintliche Pause sei lediglich „eine weitere Stufe im Eskalationsprozess“ – nicht der Anfang einer Deeskalation.
Und Deutschland? Wieder einmal im Blindflug
Während die Welt am Rande eines Flächenbrandes taumelt, bleibt aus Berlin bezeichnend wenig zu vernehmen. Eine Bundesregierung, die sich lieber mit Genderfragen und ideologischen Nebenschauplätzen beschäftigt, hat für die realen Bedrohungen dieser Zeit offenbar wenig Sinn. Dabei träfe eine Explosion der Energiepreise gerade den deutschen Bürger mit voller Wucht – jenen Bürger, der ohnehin schon unter Inflation, Rekordschulden und einer verfehlten Wirtschaftspolitik ächzt. Die Abhängigkeit von importierter Energie ist kein Naturgesetz, sondern das Ergebnis jahrelanger politischer Fehlentscheidungen.
Was bleibt: Sicherheit in Krisenzeiten
In Zeiten, in denen Kriege eskalieren, Öl knapp und Währungen fragil werden, zeigt sich einmal mehr der Wert beständiger Werte. Wenn geopolitische Schockwellen die Finanzmärkte durchrütteln und Papierwährungen ins Wanken geraten, haben physische Edelmetalle wie Gold und Silber über Jahrhunderte bewiesen, dass sie ihren Wert bewahren. Als krisenerprobter Anker im Sturm können sie eine sinnvolle Ergänzung in einem breit gestreuten Vermögensportefeuille darstellen – gerade dann, wenn die Weltordnung ins Rutschen gerät.
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