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28.02.2026
15:46 Uhr

Flächenbrand im Nahen Osten: Iranische Vergeltungsschläge erschüttern die gesamte arabische Halbinsel

Flächenbrand im Nahen Osten: Iranische Vergeltungsschläge erschüttern die gesamte arabische Halbinsel

Was viele Sicherheitsexperten seit Jahren befürchtet haben, scheint nun bittere Realität zu werden: Der Nahe Osten steht am Rande eines Flächenbrands. Nach den gemeinsamen israelisch-amerikanischen Militärschlägen gegen den Iran hat das Mullah-Regime in Teheran mit einer Vergeltungswelle reagiert, die weit über die Grenzen Israels hinausreicht – und zahlreiche arabische Staaten in den Konflikt hineinzieht, ob sie wollen oder nicht.

Raketen und Drohnen treffen von Bahrain bis Kuwait

Die Liste der betroffenen Länder liest sich wie ein Atlas der gesamten Golfregion: Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Kuwait, Jordanien, der Irak und Saudi-Arabien – sie alle wurden Ziel iranischer Vergeltungsschläge. Das Regime in Teheran hat damit eine rote Linie überschritten, die selbst hartgesottene Nahostkenner für undenkbar hielten. Denn mit diesen Angriffen zwingt der Iran praktisch die gesamte arabische Welt, Farbe zu bekennen.

In Bahrain richteten sich die Angriffe gegen den Marinestützpunkt der amerikanischen Fünften Flotte. Sowohl Raketen als auch Drohnen sollen dort eingeschlagen sein – ein direkter Angriff auf die militärische Infrastruktur der Vereinigten Staaten auf fremdem Boden. In den Vereinigten Arabischen Emiraten forderten die Attacken bereits mindestens ein Todesopfer, das durch herabfallende Trümmer ums Leben gekommen sein soll. Die Luftverteidigungssysteme hätten zwar den Großteil der Geschosse abfangen können, doch die psychologische Wirkung dürfte verheerend sein.

Dramatische Szenen in Doha

Besonders erschreckend sind die Bilder aus der katarischen Hauptstadt Doha. In sozialen Medien kursierende Videos sollen zeigen, wie eine zwar abgefangene, aber dennoch auf eine Straße stürzende iranische Rakete beim Aufprall explodiert. Es werde befürchtet, dass dabei mehrere Menschen ums Leben gekommen seien. Katar – ausgerechnet jenes Emirat, dem seit Jahren vorgeworfen wird, islamistischen Terrorismus weltweit finanziert zu haben – wird nun selbst zum Opfer jener Kräfte, die es jahrelang hofiert haben dürfte. Welch bittere Ironie.

Während in Jordanien bislang kein nennenswerter Schaden gemeldet wurde, soll es in Kuwait zu einem ernsthaften Treffer gekommen sein. Der Irak, ohnehin seit Jahrzehnten Spielball regionaler und internationaler Machtinteressen, wurde ebenfalls attackiert – ein amerikanischer Stützpunkt dort geriet unter Beschuss.

Saudi-Arabien stellt sich klar auf die Seite Washingtons

Die geopolitischen Konsequenzen dieser iranischen Eskalation könnten kaum weitreichender sein. Saudi-Arabien, seit jeher der schärfste Rivale des Iran in der Region, hat sich bereits unmissverständlich positioniert und den USA seine Unterstützung zugesagt. Das überrascht wenig – die Feindschaft zwischen Riad und Teheran ist so alt wie die Islamische Revolution von 1979. Auch von Jordanien, das sich bereits in früheren Konfrontationen mit dem Iran auf die Seite Amerikas geschlagen hatte, dürfte Hilfe zu erwarten sein.

Spannender wird die Frage, wie sich bislang neutrale oder gar ambivalente Akteure verhalten werden. Kuwait, das über Jahre eine Politik der Äquidistanz verfolgte, könnte durch die direkten Angriffe auf sein Territorium zu einer klaren Positionierung gezwungen werden. Und Katar? Das Emirat, das sich stets als Vermittler inszenierte und dabei nicht selten beide Seiten bediente, steht nun vor einer Grundsatzentscheidung. Die iranischen Raketen auf Doha könnten eine geopolitische Zeitenwende am Golf einläuten.

Europa schaut zu – wie gewohnt

Während sich die arabische Welt neu sortiert und die Vereinigten Staaten unter Präsident Trump gemeinsam mit Israel handeln, darf man sich fragen, welche Rolle Europa in diesem Konflikt spielt. Die Antwort ist so ernüchternd wie vorhersehbar: praktisch keine. Statt klare Kante zu zeigen, verliert sich die europäische Politik einmal mehr in Betroffenheitsrhetorik und diplomatischen Floskeln. In Deutschland haben sich erwartungsgemäß Vertreter von BSW und Linkspartei beeilt, den amerikanisch-israelischen Präventivschlag als „schweren Völkerrechtsbruch" zu geißeln – als sei das iranische Atomprogramm eine Angelegenheit, die man mit Gesprächskreisen und Resolutionen lösen könnte.

Die Wahrheit ist unbequem, aber sie muss ausgesprochen werden: Ein nuklear bewaffneter Iran wäre nicht nur eine existenzielle Bedrohung für Israel, sondern für die gesamte freie Welt. Dass ausgerechnet jene politischen Kräfte in Deutschland, die sonst bei jeder Gelegenheit „Nie wieder!" skandieren, nun das Mullah-Regime in Schutz nehmen, entbehrt nicht einer gewissen tragischen Komik.

Die Gefahr eines langen Zermürbungskrieges

Wie sich dieser Konflikt weiterentwickeln wird, vermag derzeit niemand seriös vorherzusagen. Der Iran ist ein riesiges Land mit einer kampferprobten Armee und einem weitverzweigten Netzwerk von Stellvertretermilizen. Ein schneller, chirurgischer Militärschlag, der das Regime in die Knie zwingt, erscheint unrealistisch – zumal weder die USA noch Israel den Einsatz von Bodentruppen planen dürften. Gleichzeitig hat Teheran mit seinen Vergeltungsschlägen gegen die halbe arabische Welt demonstriert, dass es bereit ist, den gesamten Nahen Osten in Brand zu setzen, wenn es sich in die Enge getrieben fühlt.

Für die Weltwirtschaft und insbesondere für die Energiemärkte sind das keine guten Nachrichten. Die Golfregion bleibt trotz aller Diversifizierungsbemühungen das Herz der globalen Ölversorgung. Jede weitere Eskalation dürfte die Energiepreise in die Höhe treiben – mit unmittelbaren Folgen auch für die ohnehin angeschlagene deutsche Wirtschaft. In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr der Wert krisenfester Anlagen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich in geopolitischen Krisenzeiten historisch stets als verlässlicher Wertspeicher erwiesen und dürften auch in den kommenden Wochen und Monaten von der Unsicherheit an den Märkten profitieren.

Eines steht fest: Die Welt ist an diesem Wochenende ein gutes Stück unsicherer geworden. Und Deutschland? Deutschland debattiert derweil über Gendersternchen und Lastenfahrräder. Man möchte lachen, wenn es nicht so zum Weinen wäre.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen entsprechen ausschließlich der Meinung unserer Redaktion. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche getroffen werden. Für etwaige finanzielle Verluste, die aus Anlageentscheidungen auf Grundlage dieses Artikels resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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